Namensänderung nach der Scheidung

Viele Frauen möchten nach einer gescheiterten Ehe den bei der Eheschließung angenommenen Namen des Partners wieder ablegen und meist wieder ihren Mädchennamen (Geburtsnamen) annehmen. Wird eine neue Ehe geschlossen, so wird häufig eine Namensänderung für die aus der Ehe hervorgegangenen Kinder gewünscht, damit auch dem Namen nach eine neue einheitliche Familie entsteht.

Allerdings sind die rechtlichen Voraussetzungen für Namensänderungen für den Ehegatten, der bei der Hochzeit den Namen des anderen Partners angenommen hat - also in der Regel die Frau - und für Namensänderungen von Kindern unterschiedlich ausgestaltet:

Eine Namensänderung der Frau ist relativ unproblematisch möglich. Dazu muß lediglich vor dem Standesamt eine entsprechende Erklärung abgegeben werden. Zuständig ist das Standesamt, in dem das Familienbuch geführt wird. Es ist aber auch möglich, den Antrag bei dem jetzigen Wohnsitz-Standesamt zu stellen, er wird dann an das zuständige familienbuchführende Standesamt weitergeleitet, das eine Bescheinigung über die erfolgte Namensänderung ausstellt. Die Gebühr für die Namensänderung ist mit € 17,00.- relativ gering. Allerdings sind Folgekosten zu berücksichtigen, da infolge der Namensänderung eine Vielzahl weiterer Dokumente berichtigt werden müssen, z.B. Personalausweis, Reisepass aber auch Bankkarte etc.

In der Regel wird von der Frau eine Rückkehr zu ihrem alten Mädchen- oder Geburtsnamen gewünscht. Es gibt darüber hinaus noch die Möglichkeit, den vor der gescheiterten Ehe geführten anderen Namen wieder anzunehmen oder einen Doppelnamen zu führen.

Beispiel: Monika Müller heiratet in erster Ehe den Robert Reime und trägt den Namen Monika Reime. Nach dem Tod ihres Mannes heiratet sie in zweiter Ehe den Karl Kaufmann und trägt den Namen Monika Kaufmann. Nach der Scheidung von Karl Kaufmann hat Monika folgende Möglichkeiten:
1.Sie kann den jetzigen Namen Monika Kaufmann behalten.
2.Sie kann ihren Geburtsnamen Monika Müller wieder annehmen.
3.Sie kann den vor der Scheidung geführten Namen Monika Reime wieder annehmen.
4.Sie kann durch Anfügen oder Voranstellen einen Doppelnamen bilden
a)aus ihrem jetzigen Namen Kaufmann und ihrem Geburtsnamen Müller, also Kaufmann-Müller oder Müller-Kaufmann
b)aus ihrem jetzigen Namen Kaufmann und aus dem Namen der vorangegangenen Ehe Reime, als Kaufmann-Reime oder Reime-Kaufmann

Der Antrag auf Namensänderung kann ab Rechtskraft der Scheidung gestellt werden. Folgende Unterlagen werden hierzu benötigt:

  • Reisepass oder Personalausweis
  • Scheidungsurteil mit Rechtskraftvermerk
und bei Vorsprache beim Wohnsitz-Standesamt zusätzlich
  • beglaubigte Abschrift aus dem Familienbuch
Die Namensänderung der Frau hat jedoch keine Auswirkungen auf den Namen der Kinder aus der gescheiterten Ehe, diese behalten ihren Namen. Es sollte daher bei dem Wunsch nach Ablegung des Ehenamens bedacht werden, daß dann Mutter und Kinder verschiedene Namen tragen, was im Alltag zu vielerlei Nachfragen führen kann.

Grundsätzlich ist auch eine Namensänderung der aus der Ehe hervorgegangenen Kinder rechtlich möglich, wenn diese nach einer weiteren Eheschließung der Mutter den neuen Ehenamen annehmen sollen (sog. Einbenennung); auch die Bildung von Doppelnamen ist zulässig.
Voraussetzung für eine solche Namensänderung ist jedoch – neben der Einwilligung des Kindes selbst, wenn dieses über 5 Jahre alt ist – auch die Einwilligung des Vaters,

  • wenn das Kind seinen Namen trägt oder
  • ein gemeinsames Sorgerecht besteht
Verweigert der Vater die Einwilligung so besteht die Möglichkeit der Ersetzung der Einwilligung durch das Familiengericht. Die Ersetzung der Einwilligung ist aber an strenge Voraussetzungen gebunden; sie wird durch das Familiengericht nur dann vorgenommen, wenn es zum Wohl des Kindes erforderlich ist, um dem Kind andernfalls konkret drohende Schäden abzuwenden. Der meist geäußerte Wunsch nach Namenseinheit innerhalb der neuen Familie reicht daher nicht aus. Konkret drohende Schäden können etwa eine psychische Destabilisierung des Kindes sein, das den neuen Namen schon seit Jahren führt und nur unter diesem Namen überall bekannt ist. Als nicht schutzwürdig wurde von den Gerichten auch die Weigerung eines Vaters erkannt, der keine tatsächliche Beziehung mehr zu seinem Kind hatte und zuvor sogar selbst eine Adoption durch den Stiefvater vorgeschlagen hatte.

Geringere Anforderungen stellen die Familiengerichte an eine Ersetzung der väterlichen Einwilligung, wenn das Kind einen Doppelnamen erhalten soll, d.h. zu seinem bisherigen Namen hinzu den Namen des Stiefvaters erhalten soll.



Eingestellt am 28.10.2008 von RAin Wolf
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666 Kommentare zum Artikel "Namensänderung nach der Scheidung":

Am 23.05.2009 schrieb (anonym) folgendes:
Ich möchte nach meiner Scheidung weder den Namen meines derzeitigen Mannes noch meinen Mädchennamen führen.
Gern würde ich den Namen meiner Oma annehmen, da sie mich vor einem Täter beschützt hat und infolge dieser Tat gestorben ist.
Der Stiefbruder meiner Mutter führt den Namen.
Besteht die Möglichkeit einer Volljährigenadoption ohne rechtliche Verpflichtungen seinerseits? (Erbe)
Über hilfreiche Hinweise bedanke ich mich.
Am 25.05.2009 schrieb RAin Wolf folgendes:
Auch bei der Volljährigenadoption müssen ähnliche Vorausetzungen gegeben sein wie bei der Adoption eines Kindes. Jede Adoption führt juristisch dazu, daß Sie als Kind des Adoptierenden alle Rechte (z.B. Erbrecht) und Pflichten (z.B. Unterhaltsverpflichtung) eines Kindes gegenüber seinem Elternteil erhalten wie ein leibliches Kind.

Wird ein solches vollständiges Eltern-Kind-Verhältnis nicht gewünscht (entsprechende Erbrechte und Unterhaltsverpflichtungen ließen sich durch einen notariellen Vertrag ausschließen), sondern geht es lediglich um bestimmte Dinge wie einen Namen, der übertragen werden soll, oder auch steuerliche Vorteile so ist mit einem Erfolg des Adoptionsbegehrens nicht zu rechnen.

Bearbeitet am 25.05.2009 von

Am 28.07.2009 schrieb (anonym) folgendes:
Meine Tochter, die zwar aus der Ehe hervorgegangen ist, kennt ihren Vater nicht, da sie erst 6 Monate alt war als wir uns trennten. Der Vater, also mein Ex-Mann, hat keinen Kontakt zu zu uns und zu ihr, weil er das nicht möchte. Dennoch besteht hälftiges Sorgerecht. Ich würde gern meinen Mädchennamen annehmen, die Scheidung liegt bereits 3 Jahre zurück. Meine Tochter hat viel mit meinen Eltern zu tun, die ja auch meinen Mädchennanmen tragen. Sie hätte also damit kein Problem den Nachnamen der Großeltern zu tragen. Sie ist allerdings erst vier Jahre alt. Geht es, für meine Tochter einen Namenswechsel zu meinem Mädchennamen zu beantragen?
Am 28.07.2009 schrieb RAin Wolf folgendes:
Sie selbst können nach der Scheidung Ihren Mädchennamen wieder annehmen.

Eine Namensänderung Ihrer Tochter auf Ihren Mädchennamen dürfte allerdings nicht möglich sein. Das deutsche Namensrecht sieht in aller Regel keine Übernahmemöglichkeit des Namens von Verwandten (wie etwa hier den Großeltern) oder auch sonstigen Dritten vor.

Denkbar wäre ggf. im Falle einer neuen Partnerschaft von Ihnen allenfalls eine sog. Einbenennung, d.h. sie könnte in einer neuen Familie den Namen des Stiefvaters tragen, ohne von diesem adoptiert zu werden. Im übrigen wäre zu einer Namensänderung aufgrund des hälftigen Sorgerechts auch das Einverständnis des Vaters notwendig.

Trackback von Casino 1250222209 am 16.08.2009
Casino 1250222209
Am 11.09.2009 schrieb (anonym) folgendes:
Meine Kinder sind aus erster Ehe und tragen den Namen des Vaters - Meier, den ich als Doppelnamen Wolf-Meier auch nach der Scheidung bis zur neuen, zweiten Eheschließung auch getragen habe.

Hier nahm ich den Namen des neuen Mannes an und führte den Doppelnamen Müller-Meier, also auch den Namen meines ersten Mannes, wegen der Kinder. Als die Kinder erwachsen waren legte ich den Namen Meier ab und hieß nur noch Müller. Nun ist diese Ehe auch geschieden worden. Welche Möglichkeiten habe ich nun einen anderen Namen als Müller zu tragen? Ich würde gerne wieder den Namen meiner Kinder annehmen oder anhängen - geht das?

Am 15.09.2009 schrieb RAin Wolf folgendes:
Da Ihre Kinder den Namen aus der ersten Ehe tragen und auch Sie diesen Namen während dieser Zeit (auch) getragen haben, können Sie grundsätzlich auch diesen Namen aus einer vorangegangenen Ehe wieder annehmen.

Bearbeitet am 15.09.2009 von

Am 16.09.2009 schrieb (anonym) folgendes:
Ich möchte nach einer Scheidung mein Mädchennamen wieder haben. Mit welchen Kosten muss ich dafür rechnen bzw. was muss alles geändert werden?

Bearbeitet am 16.09.2009 von

Am 16.09.2009 schrieb RAin Wolf folgendes:
Die Kosten einer Namensänderung lassen sich nicht so einfach beziffern, weil die Folgekosten der Namensänderung individuell verschieden sind, je nachdem was alles abgeändert werden muß:
Neben der Gebühr für das Standesamt (verschieden, im Bereich von € 25,00.-) müssen letztlich sämtliche Dokumente umgeschrieben bzw. erneuert werden und hier können ganz erhebliche Folgekosten auflaufen: Reisepaß, Personalausweis, Führerschein, Krankenkassenkarte, Konto-, ec- und Kreditkarten, Impfpass, Kfz-Papiere usw.. Hinzu kommt der Aufwand für die Benachrichtigung sämtlicher Banken und Versicherungen, Vereine oder sonstige Mitgliedschaften wie z.B. ADAC, GEZ, Sportverein, Vertragspartner wie Vermieter, Energieversorger, Telekommunikationsunternehmen, aber auch Darlehnsgeber oder Treuhänder und ggf. Behörden, insbesondere, wenn von diesen Leistungen bezogen werden oder früher bezogen worden sind.
Übrigens sollten Sie für die Zeit der Namensänderung besser keinen Urlaub buchen, hier kann die nachträgliche Namensänderung eine Menge Ärger machen !
Am 12.10.2009 schrieb (anonym) folgendes:
Nach der Eheschließung übernahm ich den Namen meiner Frau und behielt auch meinen Namen. Somit trage ich einen Doppelnamen. Was für Möglichkeiten habe ich nach einer Scheidung bzw. bei einer neuen Ehe? Sollte ich den Doppelnamen behalten dürfen, stellt sich mir die Frage welchen Namen meine neue Frau annehmen darf.

Am 12.10.2009 schrieb RAin Wolf folgendes:
Ihren derzeitigen Doppelnamen bestehend aus Ihrem Ehenamen (Name der Ehefrau) und dem als Begleitnamen angefügten eigenen Geburtsnamen dürften Sie auch im Fall einer Scheidung behalten, es gibt keine Pflicht zur "Namensrückgabe".

Bei einer Wiederheirat kann Ihre 2. Ehefrau allerdings nicht diesen Namen als Ehenamen wählen und ihren eigenen Geburtsnamen als Begleitnamen anfügen, weil es dann zu einer dreigliedrigen Namenskette kommen würde. Dies ist geetzlich nicht zulässig.

Bearbeitet am 12.10.2009 von

Am 13.10.2009 schrieb (anonym) folgendes:
Ich habe einen Namen und 2 Kinder aus erster Ehe.( Müller) Der Kontakt zum Erzeuger ist eher bescheiden ( keine Eigeninitiative).
Ich würde gern meine Mädchennamen annehmen.(Schmidt)

Ist es möglich, das meine Kinder auch den Mädchennamen als Doppelnamen annehmen könnten ( als Verbindun)?

Ich hiesse dann Schmidt und die Kinder Müller-Schmidt oder Schmidt - Müller ( fiktieve Namen)

Am 14.10.2009 schrieb RAin Wolf folgendes:
Ihren eigenen Geburtsnamen können Sie jederzeit wieder annehmen.
Anders sieht es jedoch hinsichtlich einer Namensänderung für die Kinder aus, diese können nicht Ihren Geburtsnamen annehmen, allenfalls wäre im Falle einer erneuten Heirat die Einbennung möglich. Die Voraussetzungen hierzu sind aber streng, d.h. wenn der Vater die Zustimmung verweigert kann das Familiengericht dessen Zustimmung nur ersetzen, wenn dies zum Wohle des Kindes erforderlich ist, wenn ihm also ohne die Namensänderung Schäden drohen würden. Dies wird angesichts der Zunahme und Normalität von Patchwork-Familien von den Gerichten zunehmend seltener bejaht.
Am 02.11.2009 schrieb (anonym) folgendes:
Ich bin ueber einen schon geschieden und moechte meinen Maedchennamen wieder haben,aber wohne nicht mehr in Deutschland,und habe momentan auch nicht die moeglichkeit nach Deutschland zu kommen!Ich bin noch in Deutschland angemeldet,wollte mich bald abmelden! Wie und wo muesste ich es beantragen???
Am 03.11.2009 schrieb RAin Wolf folgendes:
Am besten erkundigen Sie sich beim Standesamt des Ortes, wo Sie bislang noch gemeldet sind.
Am 03.11.2009 schrieb (anonym) folgendes:
Ich möchte nach der Scheidung von meinem Mann gerne den gemeinsamen Ehenamen behalten, da aus der Ehe ein Kind stammt, das auch den Ehenamen trägt.

Ist es möglich, dass mein Mann mir den Namen "aberkennt" und ich den Mädchennamen wieder annehmen muss?

Viele Grüße
Tatjana

Am 03.11.2009 schrieb RAin Wolf folgendes:
Der Ehename ist Ihr jetztiger Name und es steht Ihnen frei diesen nach der Scheidung beizubehalten oder aber Ihren Mädchennamen wieder anzunehmen. Eine Zustimmung des anderen Ehepartners benötigen Sie dafür nicht, er kann Ihnen auch Ihren Namen nicht aberkennen.

Bearbeitet am 03.11.2009 von

Am 15.11.2009 schrieb (anonym) folgendes:
ich trage derzeit den nachnamen des ex- mannes meiner mutter, der jedoch nicht mein leiblicher vater ist. auf meiner geburtsurkunde steht der familienname meiner mutter, welchen ich gerne wieder annehmen möchte. ist das möglich?
Am 15.11.2009 schrieb (anonym) folgendes:
Ich möchte nach meiner Scheidung weder den Namen meines derzeitigen Mannes noch meinen Mädchennamen führen,Gibt esmda andere möglichkeiten....
Am 16.11.2009 schrieb RAin Wolf folgendes:
Sie können nach einer Scheidung nur einen anderen bisherigen Namen wieder annehmen, nicht aber sich einen beliebigen auswählen, wie das in anderen Ländern möglich ist. Sie können also den Ehenamen weiterführen oder aber Ihren Mädchennamen wieder annehmen.
Am 16.11.2009 schrieb RAin Wolf folgendes:
Wenn auf der Geburtsurkunde der Familienname Ihrer Mutter steht, so sind Sie wahrscheinlich nichtehelich zur Welt gekommen und anschließend von dem späteren Ehemann Ihrer Mutter einbenannt worden. Die Einbenennung als solche kann grundsätzlich nicht rückgängig gemacht werden.
Davon unabhängig ist es in besonderen Ausnahmefällen aber möglich, den früheren Geburtsnamen dann wieder anzunehmen, wenn es dem Kindeswohl förderlich ist, etwa weil die Beziehung zum Stiefvater sehr schwierig ist. Wenn Sie also noch minderjährig wären, wäre es vielleicht möglich, wenn Sie allerdings volljährig sind dürfte es sehr schwierig werden.

Bearbeitet am 16.11.2009 von

Am 26.11.2009 schrieb (anonym) folgendes:
Ich möchte nach meiner Scheidung meinen Mädchennahmen wieder annehmen. Mein Kind trägt den Ehenamen. In meiner zweiten Ehe wird mein zukünftiger Mann meinen Mädchennamen annehmen. Darf mein Kind meinen Mädchennamen anhängen oder muß es dann beim eigenen Geburtsnamen bleiben?
Am 26.11.2009 schrieb RAin Wolf folgendes:
Das Kind trägt weiterhin seinen eigenen Geburtsnamen.

Zwar kann grds. nach Ihrer neuen Eheschließung eine sog. Einbenennung erfolgen, bei der das Kind zusätzlich den neuen Ehenamen (=in Ihrem Fall Ihren Mädchennamen) erhalten kann. Die Voraussetzungen der Einbenennung sind aber streng:
1. Zustimmung des Kindes, wenn es über 5 Jahre alt ist
2. Zustimmung des Vaters des Kindes, wenn entweder das gemeinsame Sorgerecht besteht oder das Kind seinen Namen trägt.Verweigert der Vater seine Zustimmung, was meist der Fall ist, so kann das Familiengericht seine Zustimmung nur dann ersetzen, wenn die Namensänderung zum Wohl des Kindes erforderlich ist, d.h. wenn ihm ohne die Namensänderung schwere Nachteile drohen. Das ist nur selten der Fall und wird von den Gerichten auch immer seltener angenommen, weil Patchworkfamilien heutzutage nichts außergewöhnliches mehr sind und gesellschaftlich auch nicht mehr stigmatisiert werden.

Am 27.11.2009 schrieb (anonym) folgendes:
Ich habe gerade diese Seite gefunden und möchte auch eine Frage stellen. Ich habe die Absicht, meinen Geburtsnamen zu ändern. Ich bin 44 und mußte vor 40 Jahren den Namen meines Stiefvaters annehmen. Das heißt, das ich natürlich eine geborene.....( Name meines Stiefvaters) bin. Inzwischen bin ich verheiratet und trage den Familiennamen meines Mannes. Da ich aber den angenommenen Geburtsnamen nicht mehr auf meinen Dokumenten ertragen kann, möchte ich wieder meinen richtigen, ersten Geburtsnamen tragen. Ich wurde von meinem Stiefvater groß gezogen, mußte aber immer unter seinen seelischen Mißbräuchen leiden. Das heißt, ich hatt immer Schuld in seinen Augen, ich war immer das Mißtstück, ich war immer das nicht geliebte und verstoßene Stiefkind. Ich durfte meinen leiblichen Vater nie als Kind sehen, wußte bis zum 7.Lebensjahr nicht mal, das ich eine Stiefvater habe. Irgendwann aber sagte mir das jemand und ich begann ihn zu suchen. Den Alimentenschein, damals in der DDR Zeit, fiel mir in die Hände und ich schrieb mir die Arbeitsadresse meines Vaters auf. Ich sucht ihn und fand ihn. Dann begann erst die richtige seelische Grausamkeit. Mein Stiefvater bestrafte mich täglich mit seiner Mißachtung meiner Person, das ging sogar soweit, das ich mir damals mehrmals das Leben nehmen wollte. Ich leide immer noch sehr unter der damaligen Belastungen, mein leiblicher Vater ist leider inzwischen gestorben.
Seit Jahren bin ich in psychotherapeutischer Behandlung und versuche die Vergangenheit aufzuarbeiten. Mit meinem Stiefvater habe ich jetzt keinen Kontakt mehr. Nun deshalb möchte ich diesen angenommenen Geburtsnamen ablegen, mich hat damals auch niemand gefragt, ob ich ihn annehmen möchte!! Ich habe mich auch schon beim zuständigem Standesamt erkundigt. Sie sagten mir, das diese Namensänderung bis zu 1000 Euro kosten kann. Ich kann auf Grund dieser damaligen ständigen psychischen Belastung und den Auswirkungen auf mein jetziges Leben, nicht mehr arbeiten gehen. Habe auch kein Geld, um diese teuren Gebüren zu bezahlen. Gibt es Ausnahmen,oder eine Gebührenbefreiung? Muß ich wegen Geldmangels diesen, für mich furchtbaren Namen, weiter als meinen Geburtsnamen akzeptiern?
Ich würde mich über eine Antwort sehr freuen.
Am 27.11.2009 schrieb RAin Wolf folgendes:
In Ihrem Fall käme ausnahmsweise eine sog. öffentlich-rechtliche Namensänderung in Betracht. Diese soll nicht beabsichtigte unzulängliche Härten beseitigen, die sich im Einzelfall aus der Verpflichtung, den überkommenen Namen zu führen, ergeben können. Nachweisliche schwere psychische Folgen können einen wichtigen Grund für diese ausnahmsweise Namensänderung darstellen.
Für die öffentlich-rechtliche Namensänderung werden Gebühren erhoben, die sich einerseits nach dem Verwaltungsaufwand, aber andererseits auch nach den wirtschftlichen Verhältnissen des Antragstellers richten. Zwar kann die Gebühr für die Änderung des Familiennamens bis ca. € 1.000.- betragen, allerdings dürfte sie in Ihrem Fall wegen der schwierigen wirtschaftlichen Verhältnisse deutlich geringer sein. Kontaktieren Sie noch einmal Ihr Standesamt und weisen auf Ihre wirtschaftliche Situation hin (Belege) und erkundigen sich noch einmal, wie hoch die Gebühren in Ihrem konkreten Fall wären.
Am 27.11.2009 schrieb (anonym) folgendes:
Ich bedanke mich für ihre schnelle Antwort und werde mich nochmals beim Standesamt erkundigen. Mir ist diese Namensänderung sehr wichtig. Man hat mich dort so hingestellt, das ich mich aus einer Laune heraus, zu diesem Schritt entschieden habe, was aber definitiv nicht so ist.
Ich wünsche ihnen ein schönes Wochenende.
Herzliche Grüße von Corina
Am 14.12.2009 schrieb (anonym) folgendes:
Ich möchte nach meiner Scheidung meinen Mädchennamen annehmen,wir haben ein gemeinsames Kind+geteiltes Sorgerecht.Beim Standesamt sagte man mir,dass eine Namensänderung für meine Tochter nicht möglich sei.Ich benötige einen triftigen Grund.Wie muss dieser aussehen?Meine Tochter möchte meinen Mädchennamen annehmen,und mein Ex Mann würde dem auch zustimmen.Hier handelt es sich um einen "allerwelts Namen",wie Müller Meyer,Schmidt.Meine Tochter hat wie viele Kinder genug in dieser Scheidung mitbekommen,warum stellt sich dann solch ein Standesamt quer?Ich habe mir sagen lassen das es von Stadt zu Stadt verschieden ist...vielen Dank im Voraus .
Am 14.12.2009 schrieb RAin Wolf folgendes:
Der Gesetzgeber sieht den Namen als wesentlichen Teil der Identität einer Person, die nicht beliebig änderbar ist. Daher dürfen Sie selbst Ihren eigenen Mädchennamen relativ unproblematisch wieder annehmen. Etwas anderes gilt aber für Ihre Tochter, für diese ist Ihr Mädchenname kein eigener, früherer Name. Hier gelten die strengen Vorschriften hinsichtlich der öffentlich-rechtlichen Namensänderung, die nur in ganz engen Ausnahmefällen erlaubt ist. Beispiele sind etwa:
- Familiennamen, die anstößig oder lächerlich klingen
- Schwierigkeiten in Schreibweise und Aussprache, die über das Normalmaß hinausgehende Behinderungen zeitigen
- Beseitigung von Besonderheiten ausländischen Namensrechts, die im Inland hinderlich sind (Vatersnamen, geschlechtsbezogene Namensendungen u. ä.)
In der Regel kann aber selbst in diesen Fällen nicht ersatzweise ein beliebiger anderer Familienname gewählt werden, sondern der vorhandene Familienname wird leicht abgeändert, um die Probleme zu beseitigen. Ein vollständig neuer Name käme daher nur in noch strengeren Ausnahmefällen in Betracht, etwa wenn der Name nachweislich schwere psychische Beeinträchtigungen verursacht; allein der Wunsch einer Mutter sich und das Kind auch namensmäßig aus einer schwierigen Ehe zu lösen, ist dafür definitv nicht ausreichend.
Am 14.12.2009 schrieb (anonym) folgendes:
Habe auch eine Frage; möchte bald ein zweites Mal heiraten.Habe bei meiner ersten Ehe den Namen meines Mannes angenommen.Ist es auch möglich das mein bald zweiter Mann meinen jetzigen Namen annehmen kann(Also den Name meines Ex.)?
Am 15.12.2009 schrieb RAin Wolf folgendes:
Als neuer Ehename bei einer Heirat kann auch der zur Zeit der Erklärung geführte Name bestimmt werden, d.h. Sie könnten auch Ihren auch Ihrer ersten Ehe stammenden Namen als gemeinsamen Ehenamen wählen.
Am 15.12.2009 schrieb (anonym) folgendes:
Also kann ich ohne weiteres den Nachname meines EX weiterleiten ? Man sagte mir nämlich das es nicht geht.
Am 15.12.2009 schrieb RAin Wolf folgendes:
Wenn Sie den Namen Ihres geschiedenen Ehegatten tragen können Sie nach deutschem Recht diesen Namen als neuen gemeinsamen Namen in einer neuen Ehe wählen.
Am 15.12.2009 schrieb (anonym) folgendes:
Danke für die positive Info :-)
Am 02.01.2010 schrieb (anonym) folgendes:
Meine Tochter ist unehelich 2001 geboren, 2005 haben wir geheiratet, und mein, mittlerweile Ex-Mann" hat meinen Namen angenommen. Nun sind wir geschieden und ich habe das alleinige Sorgerecht! Mein Ex-Mann hat meinen Namen behalten. Nun heirate ich dieses Jahr und möchte den Namen meines zukünftigen annehmen. Hat mein Ex-Mann Mitspracherecht, was den Namen unserer Tochter angeht. Ich möchte, dass sie auch den Namen meines zukünftigen annimmt. Eigentlich müsste er doch nichts zu melden haben, oder, da er ja meinen Namen noch immer hat! Vielen Dank für die Info!
Am 03.01.2010 schrieb (anonym) folgendes:
Hallo Frau RAin Wolf,
mein Kind 4 j trägt mein Familiename, ich war mit dessen Mutter nicht verheiratet jedoch bin ich z. hälfte Sorgeberechtigt. Seine Mutter strebt seit unser trennung Anfang 2009 die Übertragung der elterliche Sorge auf sie alleine an.

Meine Frage:

Sollte es ihr gelingen die alleinige Sorgerecht zu bekommen, darf sie für das Kind eine Namensänderung ohne meine Zustimmung vornehemen?

Und wenn sie heiratet? behält mein Kind trotzdem mein Familienname?

Vielen Dank.

Am 04.01.2010 schrieb RAin Wolf folgendes:
@ Lorenz
Ein Kind kann grds. in einer neuen Ehe der Mutter einbenannt werden, d.h. den Namen des neuen Ehemannes des Vaters annehmen. Dafür ist aber die Zustimmung des Vaters des Kindes erforderlich, wenn das Kind seinen Namen trägt oder die Eltern die gemeinsame elterliche Sorge für das Kind haben.Eine Ersetzung der väterlichen Zustimmung durch das Familiengericht erfolgt nur unter zunehmend strengeren Voraussetzungen.

Da Ihr Kind Ihren Namen trägt wäre also Ihre Zustimmung erforderlich, auch dann wenn der Mutter das alleinige Sorgerecht übertragen werden würde. Unabhängig von einer neuen Heirat der Mutter ist eine Namensänderung des Kindes in der Regel ohnhin nicht möglich.

Bearbeitet am 04.01.2010 von

Am 04.01.2010 schrieb RAin Wolf folgendes:
@anonym
In Ihrem Fall wäre die Einbenennung auch ohne Zustimmung des Vaters möglich, weil weder ein gemeinsames Sorgerecht der Eltern besteht noch das Kind den Namen des Vaters trägt. Sie könnten also zusammen mit Ihrem neuen Ehemann als gemeinsamen Namen dessen Namen wählen.
Wenn das Kind zur Zeit der Einbenennung 5 Jahre oder älter ist ist, muß allerdings auch das Kind zustimmen.
Am 04.01.2010 schrieb (anonym) folgendes:
Vielen herzlichen Dank für die beruhigende Antwort. Herzlichst.
Hr.Lorenz
Am 04.01.2010 schrieb (anonym) folgendes:
Vielen lieben Dank, Sie haben mir sehr weitergeholfen!
Am 12.01.2010 schrieb (anonym) folgendes:
Hallo, ich bin seit einem Jahr geschieden und habe alleiniges Sorgerecht der beiden aus der Ehe hervorgegangenen Söhne. Allerdings besitzen die beiden den Namen des Vaters. Dieser kümmert sich nicht um seine Kinder, ist lediglich Zahlvater.
Ich lebe nun schon über 2 Jahre in einer neuen Beziehung.
Die beiden Kinder werden unter ihrem Nachnamen leiden, da er anzüglich ist.
Meine Überlegung ist die Kinder nun umnennen zu lassen auf meinen Mädchennamen oder auf den Namen meines neuen Partners. Ist dies auch ohne Heirat möglich? Oder ist die Einbenennung erst möglich, wenn ich heirate und den neuen Namen annehme? Ich überlege nur, ob ich mir einen Behördengang spare, wenn ich die Kinder erst auf meinen Mädchennamen umschreiben lasse und wenn ich heirate dann noch einmal. Fakt ist, die beiden müssen den Namen, den sie jetzt tragen, so schnell wie möglich ändern, die ersten Hänseleien haben angefangen.
Viele Grüße
Am 13.01.2010 schrieb RAin Wolf folgendes:
Eine "Umschreibung auf Ihren Mädchennamen" ist nicht möglich. Nur Sie selbst können nach einer Scheidung wieder Ihren Mädchennamen annehmen, die Kinder behalten ihren Namen.

Möglich wäre im Falle einer Heirat die Einbenennung, d.h. die Kinder übernehmen den gemeinsamen Namen von Ihnen und Ihrem neuen Ehemann. Da die Kinder aber derzeit den Namen des Vaters tragen, muß dieser der Einbenennung zustimmen. Verweigert er dies, so kann das Familiengericht die Zustimmung des Vaters ersetzen. Voraussetzung ist, daß die Einbenennung zum Wohl der Kinder erforderlich ist. In der Regel sind die Familiengerichte hier äußerst zurückhaltend. In Ihrem Fall könnte allerdings für die Erforderlichkeit einer Einbennnung sprechen, daß der derzeitige Name anzüglich ist und die Kinder deswegen gehänselt werden.

Am 26.01.2010 schrieb (anonym) folgendes:
Guten Tag,

ich habe da mal eine Frage: Ich habe seit fast 2 Jahren einen Partner, der der Noch-Ehemann einer Arbeitskollegin von mir ist. Nun lässt er sich scheiden und wünscht von ihr, dass sie dem Frieden zuliebe den Ehenamen ablegt udn wieder ihren Mädchennamen annimmt, weil wir Ende des Jahres heiraten wollen und ich auf jeden Fall seinen Namen annehmen möchte. Da wir auf einer Dienststelle tätig sind und es schon sehr viel Ärger gab, kann man darauf irgendie rechtlich einwirken, dass sie ihren Mädchennamen wieder annimmt, sodass es nicht zu einem größeren Streit auf der Dienststelle kommt.

Am 26.01.2010 schrieb RAin Wolf folgendes:
Die Ehefrau hat zwar das Recht, nach einer Scheidung wieder ihren Mädchennamen anzunehmen, jedoch keine Verpflichtung dazu. Das heißt, Sie können versuchen mit Ihr zu reden und sie freiwillig dazuzubewegen, dies zu tun. Wenn sie aber ihren Ehenamen behalten will, gibt es keine Möglichkeit, sie zu zwingen.
Am 01.02.2010 schrieb (anonym) folgendes:
Hallo, meine Mutter hat als ich 3 Jahre alt war neu geheiratet und seinen Namen mit mir zusammen angenommen. (ohne mein einverständnis) Ich habe schon lange probleme damit diesen Namen zu tragen. Wie kann ich meinen Geburtsnamen wieder annehmen. Danke!
Am 01.02.2010 schrieb RAin Wolf folgendes:
Eine Einbenennung eines Kindes ist grundsätzlich endgültig und nicht wieder rückgängig zu machen, es gilt der Grundsatz der Namenskontinuität.
Das Einverständnis des Kindes ist bei einem 3jährigen auch noch nicht erforderlich, dies stellt also keinen Grund für irgendeine "Anfechtung" o.ä. dar.

Letztlich bleiben Ihnen daher nur die üblichne Formen der Namensänderung, also etwa bei Heirat die Annahme des Namens des Ehegatten. Eine sog. öffentlich-rechtliche Namensänderung, die es zusätzlich noch gibt, stellt den absoluten Ausnahmefall dar und ist wirklich nur in besonderen Härtefällen (entstellende, historisch belastete Namen usw.) erfolgreich durchzusetzen.

Am 02.02.2010 schrieb (anonym) folgendes:
ich habe eine frage, ich möchte meinen mädchennamen wieder annehmen, bin seit zwei jahren geschieden. mein jüngstes kind ist drei jahre alt und dessen vater ist nicht mein ex mann, sondern mein verstorbener freund. mein kind hat aber den namen meines ex mannes, weil ich zum zeitpunkt der geburt noch verheiratet war, mein freund aber 8 wochen vor der geburt verstarb. die vaterschaft ist bewiesen durch einen nach dem tod vorgenommenen gen test. kann mein sohn meinen mädchennamen bekommen? weiterhin habe ich eine minderjährige tochter aus der og. ehe und ich möchte, dass auch sie meinen mädchennamen bekommt - geht das? mein ex ist damit einverstanden.
Am 03.02.2010 schrieb (anonym) folgendes:
Die Tochter meiner guten Freundin ist vor einiger Zeit verstorben. Sie hinterlässt ein zur Zeit 4-jähries Kind.Dieses Kind lebt beim Kindesvater, welcher nicht mit der Kindesmutter verheiratet war, aber die Eltern hatten das gemeinsame Sorgerecht bis zum Tod der Mutter. Das Kind hat den Familienname der Mutter (welchen der Vater auch später bei Heirat annehmen wollte). Jetzt hat der Kindesvater eine neue Partnerin und will diese heirtaten und deren Familienname annehmen und das Kind soll diesen auch erhalten. Jedoch hat dise Partnerin keinen herzlichen und liebevollen Umgang zu diesem Kind (welches am Verlust der leiblichen Mutter leidet und eigentlich einen verständnisvollen Umgang dringend notwendig hätte). Das Kind leibliche Kind dieser Frau macht es dem Enkelkind meiner Freundin sogar noch in soweit schwer, in dem es sagt:"das ist meine Mutti und nicht deine". Unter diesen Voraussetzungen ist das doch schon jetzt keine Familie, tut man dem Kind da nicht noch schlimmeres an, da nicht mal die Erwachsenen Rücksicht auf diese kleine gebrochene Seele nehmen und versuchen alles mit Macht durchzusetzen. Hat der Kindesvater das Recht einfach so den Nachname seines Kindes zu ändern?
Am 03.02.2010 schrieb RAin Wolf folgendes:
Eine sog. Einbenennung durch den allein sorgeberechtigten Vater ist rechtlich möglich; eine Zustimmung des anderen Elternteils ist nicht erforderlich, da die Mutter verstorben ist und auch die Tochter muß aufgrund ihres Alters noch nicht selbst einwilligen.
Das tatsächliche Problem scheint mir nach Ihrer Schilderung auch nicht die juristische Änderung des Namens des Kindes zu sein, sondern die Behandlung des Kindes in der neuen Stieffamilie. Diese ist aber kaum justiziabel, weil nur bei letztlich nachgewiesen schweren Misshandlungen o.ä. ein Kind seinen Eltern (bzw. seinem Vater) weggenommen werden darf und selbst hier immer noch die Abwägung vorgenommen werden muß, was dem Kind mehr schadet, die Trennung von seiner Familie oder der dortige Verbleib, auch wenn dort die Zuwendung nicht so liebevoll ist, wie sie idealerweise sein sollte.
Am 03.02.2010 schrieb RAin Wolf folgendes:
@marlies kindling
Es steht Ihnen jederzeit frei, nach der Scheidung wieder ihren alten Mädchennamen anzunehmen.
Etwas anderes gilt für die Kinder. Ihr Mädchenname war nie der Name der Kinder, die Kinder behalten also ihren eigenen Geburtsnamen (Mädchennamen) auch bei einer Scheidung der Eltern. Der Name eines Kindes ist grundsätzlich auch nicht einfach durch die Eltern abänderbar, selbst wenn beide einverstanden sind. Eine Ausnahme besteht im Fall der Wiederverheiratung, wenn der Elternteil den Namen des neuen Ehepartners annimmt. Dann kann mit Zustimmung des anderen Elternteils eine Einbenennung erfolgen, d.h. auch das Kind übernimmt den Namen des Stiefelternteils. Aber auch bei der Einbenennung werden die Gerichte zunehmend zurückhaltender, weil viele Ehen scheitern und das Kind häufig später den "fremden" Namen ablehnt.

Bearbeitet am 03.02.2010 von

Am 04.02.2010 schrieb (anonym) folgendes:
Ist es möglich, das dieses Kind welches noch den Familienname der leiblichen Mutter trägt und nun durch die sogenannte Einbenennung vom allein sorgeberechtigten Vater in die neue Stieffamilie einen neuen Familienname bekommen soll, später wenn es selbst entscheiden darf, den Familiennamen seiner leiblichen Mutter, die leider verstorben ist, wieder annehmen kann. Die Mutter hätte meines Wissens nie zugestimmt, den Familienname ihres Kindes zu ändern. Mit der Namensänderung wäre auch noch die letzte Verbindung zur leiblichen Mutter weg, welche dieses Kind innigst vermisst. Auch hat das Kind ja dann bei Heirat des Vaters weder den Familiennamen des leiblichen Vaters noch der leiblichen Mutter, sondern einen komplett fremden Name, mit dem es sich gar nicht identifizieren kann, geschweige denn in die Familie liebevoll integriert wird. Nach über einem Jahr Beziehung und Zusammenleben des Vaters mit dieser neuen Frau konnte weder die Frau zu dem Kind eine Beziehung aufbauen noch das Kind zu dieser Frau, was auch zum Beispiel im Kindergarten schon aufgefallen ist. Aus diesen Gründen ist mir eine juristische Antwort wichtig, um zu wissen, welche Möglichkeiten diesem Kind offen stehen. Vielen Dank für Ihre Hilfe
Am 04.02.2010 schrieb RAin Wolf folgendes:
Eine Einbenennung kann grundsätzlich nicht rückgängig gemacht werden, d.h. das Kind kann nicht später den Namen der Mutter wieder annehmen.
Darauf, ob die Mutter theoretisch einer Namensänderung zugestimmt hätte, kommt es rechtlich nicht an, da sie zu dem Zeitpunkt der Einbenennung verstorben war und der Vater rechtlich ihre Zustimmung damit nicht benötigt. Das ist, wie gesagt, nur die Rechtsseite der Einbenennung, daß diese den betroffenen Kindern oft später Identifikationsprobleme bereitet leider eine andere. Etwas weniger problematisch sind diese, wenn der bisherige Name nicht ersetzt, sondern bei der Einbnennung der neue Name nur hinzugefügt wird. Diese Möglichkeit besteht ebenfalls, es liegt allerdings in der Verantwortung des Vaters, ob er diese Möglichkeit nutzt oder eine vollständige Namensgleichheit in der neuen Stieffamilie anstrebt.
Am 04.02.2010 schrieb (anonym) folgendes:
Unsere Tochter ist "unehelich" auf die Welt gekommen und sie hatte meinen Mädchennamen. Nach 4 Jahren haben wir geheiratet und wir haben alle den Namen des Vaters angenommen. 3 Jahre später haben wir uns getrennt und meine Tochter möchte gerne wieder meinen Mädchennamen annehmen, mit dem sie auch auf die Welt gekommen ist. Gibt es da eine Möglichkeit, da sie ihren Geburtsnamen eigentlich länger hatte, als den väterlichen Namen? Können Kinder irgendwann selber ohne die Zustimmung des Vaters bestimmen, wie sie heißen möchte? Mit freundlichen Grüßen P. S.
Am 05.02.2010 schrieb RAin Wolf folgendes:
Es gibt im deutschen Recht keine freie Namenswahl, sondern die sog. Namenskontinuität. Weil der Name wesentlicher Teil der Persönlichkeit eines Menschen ist, soll er nach Auffassung des Gesetzgebers möglichst wenig gewechselt werden und weder Eltern noch Kinder können sich ihren Namen frei aussuchen. Nur in bestimmten Konstellationen können Namen geändert werden, etwa bei der Eheschließung oder bei der Einbenennung eines Kindes. Sie selbst können also wieder Ihren Mädchennamen annehmen, Ihre Tochter behält ihren Namen.
Am 10.02.2010 schrieb (anonym) folgendes:
Meine Eltern sind geschieden und meine Mutter hat Ihren Mädchennamen wieder angenommen. Die Scheidung ist ca. 15 Jahre her. Nun wollen meine Schwester und ich auch den Mädchennamen meiner Mutter annehmen. Ist dies möglich? Meine Schwester ist 21 udn ich 24 Jahre alt.

Wenn ja wie müssen wir vorgehen?
Vielen Dank für die Information

Am 10.02.2010 schrieb RAin Wolf folgendes:
Nur Ihre Mutter kann ihren Mädchennamen annehmen. Sie selbst dagegen und Ihre Schwester tragen bereits Ihren eigenen Mädchennamen. Einen fremden Mädchennamen kann man nicht annehmen, auch nicht den der eigenen Mutter, da es in Deutschland keine freie Namenswahl gibt. Namensänderungen sind daher nur in Ausnahmefällen, zB. anläßlich Eheschließung möglich.
Am 15.02.2010 schrieb (anonym) folgendes:
ich bin seit drei Jahren geschieden und habe alleiniges Sorgerecht meiner 3 jähriges tochter aus der. sie besitzt den Namen des Vaters. er kümmert sich nicht um sein Kind, ist lediglich Zahlvater.
Meine Überlegung ist die Kind nun umnennen zu lassen auf meinen Mädchennamen.ist dies ohne schwierigkeiten möglich?
Am 15.02.2010 schrieb (anonym) folgendes:
Guten Abend,

ich habe mich vor einigen Wochen von meiner Frau scheiden lassen und im Zuge des Prozesses das alleinige Sorgerecht für meinen 4-jährigen Sohn bekommen. Dieser trägt allerdings noch den Nachnamen meiner Ex-Frau. Ich habe versucht, meinen Sohn am Standesamt durch einen Antrag auf Namensänderung auf meinen Namen umzustellen, leider vergeblich. Ist es wirklich notwendig, dass meine Ex-Frau in die Namenänderung einstimmt, obwohl sie das Sorgenrecht freiwillig an mich abgetreten hat? Ich bitte sehr um einen kleinen Ansatz,der mir weiterhelfen könnte, da sie sich weigert und mir aus Schadefreude Steine in den Weg legt.

Ich danke vielmals.
Mit besten Grüßen

Ralf M.

Am 16.02.2010 schrieb RAin Wolf folgendes:
Eine Namensänderung eines Kindes ist nicht einfach so möglich, auch dann nicht, wenn der Elternteil das alleinige Sorgerecht für das Kind besitzt. In Deutschland gilt der Grundsatz der Namenskontinuität, weil der Name eines Menschen wichtiger Bestandteil seiner Identität ist. Namensänderungen sind daher auf ganz bestimmte Konstellationen begrenzt.
Ein Kind kann seinen Namen etwa durch Einbenennung bei erneuter Eheschließung des Elternteils ändern. In diesem Fall bedarf es aber der Zustimmung des anderen Elternteils, wenn dieser das gemeinsame Sorgerecht hat ODER das Kind seinen Nachnamen trägt. Es ist also in Ihrem Fall trotz alleinigem Sorgerecht die Zustimmung des anderen Elternteils erforderlich, weil das Kind dessen Namen trägt. Dies gilt unabhängig davon, ob die Übertragung des alleinigen Sorgerechts freiwillig oder unfreiwillig erfolgt ist und in welchem Maße der andere Elternteil sich um das Kind kümmert oder Unterhalt bezahlt, weil es hier nicht um die Bewertung geht, ob ein Elternteil seinen Elternpflichten gut oder schlecht nachkommt, sondern um das Wohl des Kindes. Wie gesagt, der Name eines Menschen ist ein wichtiger Teil seiner Identität.

Bearbeitet am 16.02.2010 von

Am 16.02.2010 schrieb (anonym) folgendes:
danke, also ist es möglich wenn ich meine zweite ehe schliesse und namen meines mannes nehme mein kind kann auch ihren namen problemlos ändern ohne zustimmung ihres leiblichen vaters?
Am 16.02.2010 schrieb (anonym) folgendes:
danke! also wenn ich meine zweite ehe schliesse und den namen meinen zweiten mannes nehme kann ich dann auch problemlos den nachnahmen meines kindes ändern ohne einwilligung ihres leiblichen vaters?
Am 17.02.2010 schrieb RAin Wolf folgendes:
Nein, wie ich bereits schrieb ist die Zustimmung des Vaters zur Namensänderung auch dann erforderlich, wenn zwar das alleinige Sorgerecht besteht, aber das Kind den Namen des Vaters trägt.
Bei Verweigerung der Zustimmung durch den Vater kommt eine Ersetzung der Zustimmung durch das Familiengericht nur in Betracht, wenn die Namensänderung notwendig ist, um von dem Kind konkret drohende Schäden abzuwenden, dies ist nur in Ausnahmefällen der Fall.
Am 23.02.2010 schrieb (anonym) folgendes:
Ich erhielt nach meiner Geburt den Mädchennamen meiner Mutter als Nachnamen. Dummerweise tappte sie in die Falle des Gesetzgebers und "benannte" mich in "ein", als sie ihren zwischenzeitlichen Ehemann, mit dem mich nichts verband, heiratete. Sie hat nach der Scheidung ihren Mädchen- und zugleich meinen wahren Geburtsnamen wieder angenommen. Ich trage weiter den ekligen Namen ihres ekligen Exmannes. Sie war mit ihm verheiratet und bekommt ihren Geburtsnamen zurück. Ich hatte unter diesem üblen Mitmenschen nichts als jahrelang zu leiden und muss seinen Namen tragen?? Bin namentlich von meiner Familie getrennt?? Dies ist meiner Meinung nach ein Verstoß gegen Art. 6 GG, Schutz der Familie. Wie kann ich mich gegen dieses Unrecht wehren?
Am 23.02.2010 schrieb RAin Wolf folgendes:
@Herr Blödmann
Eine Einbenennung ist in aller Regel nicht rückgängig zu machen. Weil dies später zu großen Problemen für das betroffene Kind führen kann, insbesondere wenn die Ehe der Mutter zerbricht,sollte eine Einbenennung sehr gut überlegt werden. Eine etwas weniger einschneidende Maßnahme ist die additive Einbennung, bei der das Kind den neuen Namen zusätzlich zu seinem alten erhält, d.h. seinen alten Namen eben nicht endgültig verliert.
Am 24.02.2010 schrieb (anonym) folgendes:
Vielen Dank für Ihre Antwort, liebe Frau Wolf. Welche Erfolgsaussichten hat eine Verfassungsbeschwerde? Haben Sie vielleicht sogar schon Erfahrung in solch einer Prozessführung?

Folgender Plan:
Ich stelle beim Standesamt wie meine Mutter im Jahre 2004 den Antrag auf "Rückgabe" des Namens, den ich bei meiner Geburt trug. Das Amt schickt einen Ablehnungsbescheid, wir klagen dagegen, diese Klage wird verloren werden, die evtl. Revisionsklage auch. Das Amt und die Gerichte urteilen nur aus BGB-Sicht und verstoßen dabei gegen das GG:

(1) Verstoß gegen Art. 3 I GG, Gleichbehandlung:
Wenn meine Mutter, die immerhin mit dem Mann verheiratet war, nach BGB seinen Namen wieder los werden kann, dann muss ich als mit ihm nichts zu tun habendes Kind es doch erst recht können.

(2) Verstoß gegen Art. 6 I GG, Schutz der Familie:
Ich habe nur meine Mutter, ihr Exmann ist nur mein Exstiefvater, wieso bitte darf ich nach BGB nicht so heißen wie meine Mutter und noch ein dickes WIESO BITTE muss ich laut BGB heißen wie der fremde Mann?

Was meinen Sie?

Am 24.02.2010 schrieb RAin Wolf folgendes:
@Herr Blödmann
Eine verfassungsrechtliche Beurteilung der Gesetze zur Einbennung und zum Namensrecht und die Beurteilung der Erfolgsaussichten einer Verfassungsbeschwerde erfordert eine fundierte Auseinandersetzung mit den Bestimmungen und der Rechtsprechung hierzu, die den Rahmen eines Forums bei weitem sprengt.
Grundsätzlich ist - wie Sie selbst ja auch schon darlegen - vor der Einlegung jeder Verfassungsbeschwerde stets der Rechtsweg auszuschöpfen, was zumindest mit mehreren Jahren Prozessdauer und erheblichen Prozesskosten verbunden ist. Die damit verbundenen persönlichen Belastungen sollten daher bei allen Überlegungen nicht außer Acht gelassen werden.

Bearbeitet am 24.02.2010 von

Am 10.03.2010 schrieb (anonym) folgendes:
Sehr geehrte Frau RAin Wolf,

gestern hat das Gericht das Scheidungsurteil gefällt. Nach Eintreten der Rechtskraft möchte ich den Namen meines Ex-Mannes ablegen.

Ich werde nicht wieder heiraten und würde - zu Ehren meiner bereits verstorbenen, geliebten Eltern - sehr gern als neuen Namen den Doppelnamen aus dem Geburtsnamen meiner Mutter und dem Namen meines Vaters annehmen.
Vor der jetzt geschiedenen Ehe trug ich den Nachnamen meines 1. Ehemannes, davor den Nachnamen meines Vaters, also den Ehenamen meiner Eltern.

Besteht Aussicht auf Verwirklichung meines Wunsches?

Wenn nicht: kann ich auch den Mädchennamen meiner Mutter annehmen, den ich jedoch bisher nicht trug?

Für Ihre Antwort bedanke ich mich.

Freundliche Grüße
Sabine S.

Am 10.03.2010 schrieb RAin Wolf folgendes:
Sie können nach Rechtskraft der Scheidung Ihren alten Mädchennamen/Geburtsnamen wieder annehmen, das wäre dann gleichzeitig der Name Ihres Vaters.

Den Namen Ihrer Mutter können Sie jedoch nicht annehmen, auch nicht als Doppelnamen, da dieser Name nie "Ihr" Name war. Es besteht nicht die Möglichkeit einer freien Namenswahl, auch nicht für solche Namen, die bereits in der Familie vorkommen:

Am 14.03.2010 schrieb (anonym) folgendes:
Hallo,

kann ich von meiner geschiedenen Frau verlangen meinen Namen, den Sie nach der Scheidung behalten hat,wieder abzulegen?

Am 15.03.2010 schrieb RAin Wolf folgendes:
Nein, sie kann ihn nur freiwillig abgeben.
Am 16.03.2010 schrieb (anonym) folgendes:
Ich hab da auch mal eine Frage.
Mein Ex-Partner und ich waren nicht verheiratet, jedoch hat mein Ex-Partner damals das halbe Sorgerecht, für unseren geimeinsamen Sohn bekommen. Leider habe ich unserem Sohn direkt nach der Geburt, den Namen seines Vaters gegeben. Ich möchte aber jetzt dass mein Sohn meinen Nachnamen bekommt. Der Vater will aber aus Gnatz nicht einwilligen. Was kann ich dagegen tun? Unser Sohn wird dämnächst 5 Jahre und ich bin seit ca. 4 Jahren von seinem Vater getrennt.
Am 16.03.2010 schrieb RAin Wolf folgendes:
Eine Nachnamensänderung eines Kindes ist vom Gesetz nicht vorgesehen. Der Name einer Person gilt in Deutschland als wichtiger Teil der Persönlichkeit und soll, von Sonderfällen wie Heirat und - selten - Einbenennung einmal abgesehen, grundsätzlich nicht geändert werden.

Bearbeitet am 16.03.2010 von

Am 24.03.2010 schrieb (anonym) folgendes:
Ich wurde mit dem Nachnamen (A) geboren, diese Ehe meiner Mutter wurde anuliert und sowohl sie als auch ich bekamen ihren Mädchennamen (B). Danach heiratet meine Mutter und per Einbenennung bekam ich den Nachnamen (C). Durch zweimalige eigene Heirat trug ich noch die Namen (D) und (E). Letzteren würde ich gerne jetzt nach Scheidung ändern. Und zwar in den einzigsten Namen, mit dem ich persönlich etwas verbinde (B) - ist das möglich oder kann ich nur einen der Folgenamen (C) oder (D) annehmen?
Ich möchte weder wie mein verstorbener Exmann, noch wie mein verhasster Stiefvater heißen, der sich nie um mich gekümmert hat.
Am 24.03.2010 schrieb RAin Wolf folgendes:
So wie Sie es schildern ist B Ihr Mädchenname, der durch Einbenennung auf C geändert wurde. Sie können also nach Ihrer 2. Scheidung entweder Ihren Mädchennamen C wieder annehmen oder den vorigen Ehenamen D oder aber den jetzigen Ehenamen E behalten.
Am 24.03.2010 schrieb (anonym) folgendes:
Vielen herzlichen Danke für Ihre Antwort. Leider alles andere als schöne Aussichten :-( . Ist eine Namensgebung (so steht das glaube ich bei mir in der Urkunde) diese Einbenennung oder ist das was anderes?
Den Namen meines Stiefvaters - ne danke, das ist ein Fremder für mich, und den Namen des verstorbenen Exmannes fände ich makaber!
Am 24.03.2010 schrieb RAin Wolf folgendes:
Ja, wenn einem Kind bei der Wiederheirat der Mutter der Name der neuen Stieffamilie gegeben wird, um auch nach aussen zu dokumentieren, daß man jetzt eine einzige neue Familie ist, heißt das Einbenennung. Da die Einbenennung aber grs. nicht mehr rückgängig zu machen ist, kann das beim Scheitern der Ehe der Mutter für das Kind zu Problemen führen, da es an den Stiefvaternamen gebunden bleibt. Auch aus diesem Grunde sind die Gerichte heutzutage sehr zurückhaltend, wenn es darum geht, die fehlende Zustimmung des Vaters zu der Einbenennung zu ersetzen.
Am 24.03.2010 schrieb (anonym) folgendes:
Nochmals herzlichen Dank!
Da ist aber in dem Namensgebungsgesetz etwas grundlegend falsch; wenn ich weder den Namen meines Vaters noch den Namen meiner tatsächlichen Familie tragen darf. Wohl aber den Namen eines mir gegenüber eher gewaltätigen Fremden, oder eines Toten.
Am 30.03.2010 schrieb (anonym) folgendes:
Hallo!
Ich habe Kinder aus erster Ehe. Mein zweiter Mann hat meine Kinder adoptiert, so das wir alle einen Nachnamen haben. Nun wird diese Ehe auch geschieden und ich würde gern meinen Mädchennamen annehmen ebenso meine Kinder. Geht das ?
Liebe Grüße Sabine
Am 31.03.2010 schrieb RAin Wolf folgendes:
Sie selbst können problemlos nach der Scheidung Ihren Mädchennamen/Geburtsnamen wieder annehmen.

Für Ihre Kinder ist aufgrund der Adoption der jetzige Name der Geburtsname geworden, sie sind durch die Adoption Kinder Ihres 2. Ehemannes geworden. Eine Änderung ist hier nicht möglich.

Bearbeitet am 31.03.2010 von

Am 04.04.2010 schrieb (anonym) folgendes:
Mein Ex-Mann und ich haben damals meinen Namen als Familiennamen angenommen. Mein Ex-Mann hat seinen Geburtsnamen vorangestellt, hat also einen Doppelnamen. Diesen hat er bis heute beibehalten.
Jetzt will er wieder heiraten (seine Freundin hat ebenfalls einen Doppelnamen).
Kann sie seinen Doppelnamen annehmen?
Ich und meine Familie haetten nichts dagegen....
ABER was ist dann der Familienname?
Was waere, wenn noch Kinder kaemen?
Wuerden diese evtl. Kinder meinen Familien, bzw Geburtsnamen bekommen (koennen)?
Weil, dagegen haette meine Famile etwas. Unser Name ist sehr selten und interessant und wuerde ja dann auf Menschen uebergehen, die Nichts mit dieser Familie zu tun haben.
*Sorry* falls diese Frage schon einmal gestellt wurde und ich die Antwort ueberlesen habe...
Am 06.04.2010 schrieb RAin Wolf folgendes:
Ehename Ihres Ex-Mannes ist in Ihrer Ehe Ihr Familienname geworden. Diesen Ehenamen könnten Ihr Ex-Mann und seine neue Partnerin im Falle einer Heirat auch als neuen Ehenamen wählen. Kinder aus dieser Ehe würden dann ebenfalls diesen Namen tragen. Ein Einverständis von Ihnen oder Ihrer Familie dazu ist nicht erforderlich, auch wenn es sich um einen seltenen und interessanten Namen handelt. Das Phänomen kennen Sie vielleicht aus der Yellowpress, wo Adelsnamen auf diese Weise zum Ärger der "echten" Familie an Fremde weitergegeben werden.
Am 09.04.2010 schrieb (anonym) folgendes:
Herzlichen Dank fuer die Antwort,
es war zwar mein Geburtsname, der dann Familienname geworden ist.
Mein Ex-Mann hat seinen Geburtsnamen vorangestellt.
Aber das Ergebnis ist ja eindeutig und fuer mich verstaendlich.
Fuer andere (als Beispiel hier):
ich heiss Meier, mein Mann Mueller
Nach der Heirat heiss ich weiterhin Meier (Familienname), mein Mann Mueller-Meier, die Kinder Meier
Scheidung... mein Ex behaelt seinen Namen (Mueller-Meier)
erneute Heirat meines Ex
seine neue Frau heisst nun ebenso (Mueller-Meier)
Kinder koennen nun ebenso Meier heissen.....
Am 12.04.2010 schrieb (anonym) folgendes:
Mein Mann ist letztes Jahr im Juli verstorben. Viel Ärger mit seiner Familie brachte mich jetzt auf den Gedanken, meinen Mädchennamen wieder anzunehmen. Aus dieser Ehe habe ich zwei Kinder und meine Frage wäre, ob die beiden (4 und 9 Jahre) den Namen auch mit annehmen dürfen. Ansonsten kommt es bei mir nicht in Frage. Vielen Dank für die Info.
Am 13.04.2010 schrieb RAin Wolf folgendes:
Die Weitergabe des Doppelnamens Müller-Meier ist nicht möglich. Ihr Mann hatte mit der Heirat Ihren Namen (Meier) angenommen und seinen alten Namen (Müller)lediglich angefügt. Er kann also bei erneuter Heirat an seine 2. Ehefrau und ggf. Kinder den Namen Meier weitergeben.
Oder aber er nimmt nach der Scheidung wieder seinen alten Namen Müller an, dann kann er diesen Namen an seine 2. Ehefrau und ggf. Kinder weitergeben.
Am 13.04.2010 schrieb RAin Wolf folgendes:
Die Kinder können den Mädchennamen der Mutter nicht annehmen.
Am 22.04.2010 schrieb (anonym) folgendes:
Hallo, ich möchte gerne meinen Mädchennamen annehmen. Nun das Problem im Jahr meiner Scheidung kam mein Sohn zur Welt der von meinem neuen Lebenspartner ist, der Vater ist nicht mein Exmann. Da wir uns damals keine Gedanken gemacht haben tragen mein Sohn und ich nun den Namen meines Exmannes. Vaterschaftsanerkennung von meinem Lebenspartner liegt vor. Kann ich und mein Sohn meinen Mädchennamen annehmen? Vielen Dank im voraus.
Am 23.04.2010 schrieb RAin Wolf folgendes:
Sie selbst können völlig problemlos ihren Mädchennamen wieder annehmen, allerdings ist der Geburtsname des Kindes nicht einfach wieder abänderbar. Lediglich dann, wenn Sie Ihren neuen Partner und Vater des Kindes heiraten würden könnten Sie dessen Namen als Ehenamen annehmen und das Kind einbenennen, so daß am Ende alle gemeinsam den Namen des neuen Partners tragen würden. Da hier der neue Partner der Vater des Kindes ist dürfte es damit keine Probleme geben.

Bearbeitet am 23.04.2010 von

Am 24.04.2010 schrieb (anonym) folgendes:
Hallo, ich (19) habe nach der Scheidung meiner Eltern (gemeinsames Sorgerecht) vorerst den Familiennamen (B) behalten. Meine Mutter, bei der ich auch lebe, trägt diesen auch noch und hat auch keinerlei Pläne wieder ihren Mädchennamen (A) anzunehmen. Da ich mich persönlich aber in keiner Weise mehr mit der Familie bzw. dem Familiennamen (B) identifizieren kann, würde ich gerne den Mädchennamen meiner Mutter (A) annehmen. Ist dies möglich, ohne dass meine Mutter ihn selbst wieder annimmt? Liebe Grüße, Dominic.
Am 26.04.2010 schrieb RAin Wolf folgendes:
Der Name B ist Ihr Geburtsname, diesen können Sie nicht ohne weiteres abändern, auch nicht in den Geburtsnamen Ihrer Mutter. Namensänderungen sind in Deutschland nicht beliebig, sondern können nur in bestimmten Fällen erfolgen, die wichtigsten Fälle sind die Eingehung und Auflösung einer Ehe.Im Falle einer Heirat könnten Sie daher Ihren Namen B ablegen und den Namen Ihrer Ehefrau annehmen, ansonsten behalten Sie Ihren Geburtsnamen.
Am 27.04.2010 schrieb (anonym) folgendes:
Hallo,
ich möchte nach meiner Scheidung gern meinen (Mädchen)-Geburtsnamen H. meinem Namen,den ich durch die Heirat von meinem Mann, angenommen habe voranstellen, d.h. H.-P. heißen. Grund ist, dass ich sonst ganz anders heißen würde wie mein Sohn.Die Standesbeamtin bei uns hat allerdings gemeint,dass das nicht geht, sondern nur der Geburtsname.Gibt es eine Gesetz, worauf man sie hinweisen kann (jeder kann ja nicht alles wissen und wenn sie die Anfrage noch nie hatte, wäre ja Unwissenheit möglich) oder ist die Regelung nicht bundesuneinheitlich? herzlichen Dank

Bearbeitet am 27.04.2010 von

Am 27.04.2010 schrieb RAin Wolf folgendes:
@madlen
Ich habe zu Ihrem Schutz Ihre persönlichen Daten abgekürzt.

Sie hatten bei Ihrer Heirat den Ehenamen P. gewählt, Sie hätten stattdessen damals auch Ihren Mädchennamen H. zusätzlich behalten und entweder H.-P. oder P.-H. heißen können.
Jetzt nachdem die Ehe durch Scheidung beendet worden ist können Sie den Ehenamen nachträglich nicht mehr ändern. Sie können nur noch den damals gewählten Ehenamen P. wieder ablegen und stattdessen Ihren Mädchennamen H. wieder annehmen.
Dies ist immer das Problem, da die Mutter dann ganz anderes heißt als das Kind, was im Alltag zu vielerlei Problemen führen kann.

Bearbeitet am 27.04.2010 von

Am 02.05.2010 schrieb (anonym) folgendes:
Mein Sohn (16) möchte gerne meinen Mädchennamen annehmen, da der leibliche Vater sich nicht mit ihm identifizieren kann und der Vater jeglichen Kontakt zum Sohn ablehnt. Der Junge ist ehelich geboren worden. Die Mutter hat das alleinige Sorgerecht und nach der Scheidung ihren Mädchennamen wieder angenommen. Gibt es da eine Möglichkeit.
Am 02.05.2010 schrieb (anonym) folgendes:
mein vater ist letztes Jahr gestorben. ich bin seit 16 jahren von meinem mann geschieden. Ich möchte meinen Geburtsnamen wieder annehmen, weil der Name mit meiner hoffentlich noch lang lebenden Mutter aussterben wird und ich zum Gedenk meines Vaters ihm versprochen habe. Ausserdem habe ich immer wieder Probleme mit meinem angeheirateten Namen meines kriminellen Ex-mannes. was muss ich dafür tun und was würde mich das kosten??? (ein anderes Problem ist die eheliche Tochter die aber inzwischen 19 Jahre ist, sie will auch den Nachnamen ihres Opas (meines Vaters)sie will damit ihren Opa ehren.
Am 03.05.2010 schrieb RAin Wolf folgendes:
Eine Frau kann nach der Scheidung relativ problemlos wieder ihren Mädchennamen (=Geburtsnamen) annehmen, dazu muß eine Erklärung gegenüber dem Standesamt abgegeben werden. Die amtlichen Gebühren hierfür sind relativ gering (meist € 20-25.-), aber die Folgekosten sind hoch, da sämtliche Papiere (Personalausweis, Reisepass, Bankkarten, Kreditkarten, Versicherungen, Impfpasss, Kfz-Papiere, Krankenkassenkarte, sämtliche Versorgerverträge, Bonuskarten, Vereinsmitgliedschaften usw.) meist kostenpflichtig geändert bzw. Vertragspartner über die Namensänderung informiert werden müssen. Es können schnell Folgekosten im dreistelligen € Bereich entstehen.

Für ein aus der Ehe hervorgeganges Kind ist sein Name bereits der Geburtsname, eine Änderung in einen anderen Namen - auch aus persönlicher Bindung gegenüber einem Verwandten - ist nicht möglich, da ein Recht auf freie Namenswahl nicht besteht.

Bearbeitet am 03.05.2010 von

Am 11.05.2010 schrieb (anonym) folgendes:
Hallo, bin geschieden und trage den Namen meines Ex-Mannes und habe 3 Kinder . Aber nur eins davon ist von meinem Ex die anderen beiden nicht, haben aber den Namen damals von meinem Exmann angenommen, weil ich allein sorgeberechtigt bin für die beiden. Im August will ich heiraten und den Namen meines jetztigen Mannes annehmen und wollte eigentlich das die 3 Kinder auch so heissen.Bei den 2 ersten Kindern ist es ja kein Problem, da ich das alleinige Sorgerecht habe, aber wie ist das bei dem leiblichen Kind von meinem Exmann? Wäre ja blöd, wenn alle denselben Namen hätten nur das eine Kind nicht. Mein Exmann möchte nicht, dass sein Sohn den Namen von meinem neuen Partner dann annimmt. Gibt es evtl Möglichkeiten, dass mein Sohn dann den alten Namen behält und den neuen Namen dranhängt, ohne das er zustimmen muss?
Am 11.05.2010 schrieb (anonym) folgendes:
Mein Sohn, jetzt 24 Jahre alt ist unehelich geboren und trug bis zu seinem 14.Lebensjahr meinen Mädchennamen. Nach der Heirat der Mutter wurde ihm der Name des Stiefvaters gegeben. Die Ehe der Mutter ging nach 4 Jahren in die Brüche. Nun möchte mein Sohn wieder seinen Geburtsnamen zurück haben, da er keinen Bezug zu seinen Stiefvater und zu den Namen und überhaupt keine Familienzugehörigkeit durch den jetzigen Namen hat. Er leidet sehr darunter und alle seine Geschwister tragen den Namen der Mutter (den Mädchennamen)Wir haben bereits beim Amt einen Antrag geholt, der Beamte war sehr zuversichtlich das es eventuell rückgängig gemacht werden könnte. Da es ja nach Verdienst bezahlt werden muß,auch Anteilmäßig wenn es abgelehnt wird-wie sind die Chancen das die Namensänderung klappen könnte? Vieleicht hat es bei irgendeinen geklappt, bitte schreibt mir. LG
Am 11.05.2010 schrieb RAin Wolf folgendes:
Für die Namensänderung durch Einbennung müssen folgende Voraussetzungen gegeben sein:
- Einwilligung des Kindes, wenn es über 5 Jahre alt ist
- Einwilligung des Vaters, wenn das Kind seinen Namen trägt oder ein gemeinsames Sorgerecht besteht
Sie brauchen also in jedem Fall die Zustimmung Ihres Ex-Mannes.Bei Verweigerung kann die Einwilligung zwar durch das Familiengericht ausnahmsweise ersetzt werden, wenn es zum Wohl des Kindes erforderlich ist, um dem Kind andernfalls konkret drohende Schäden abzuwenden. Das wird eher selten so gesehen. Geringere Anforderungen stellen die Familiengerichte an eine Ersetzung der väterlichen Einwilligung, wenn das Kind einen Doppelnamen erhalten soll, d.h. zu seinem bisherigen Namen hinzu den Namen des Stiefvaters erhalten soll (additive Einbenennung).
Wenn Sie eine Namenseinheit der neuen Familie wünschen, wäre vielleicht zu überlegen, daß Ihr neuer Partner bei der Eheschließung Ihren Namen annimmt.
Am 17.05.2010 schrieb (anonym) folgendes:
Ich möchte das meine zukünftige Ex-Frau unseren gemeinsamen Nachnamen ablegt was für möglichkeiten habe ich
Am 18.05.2010 schrieb RAin Wolf folgendes:
@Phanta
Sie können Ihre Frau nur auf freiwilliger Basis (möglicherweise auch, indem sie etwaige Kosten dafür übernehmen o.ä.) dazu bewegen, den gemeinsamen Ehenamen abzulegen (und vermutlich ihren Mädchennamen wieder anzunehmen).
Eine Rechtspflicht hierzu besteht nicht, da der Ehename eben auch der Name der Frau geworden ist.
Am 19.05.2010 schrieb (anonym) folgendes:
Mein Ex-Mann hatte seinerzeit meinen Namen angenommen. Nach der Scheidung hat er meinen Nachnamen behalten obwohl ich damit nicht einverstanden war. Rechtlich konnte ich jedoch nichts machen. Nun will mein Ex-Mann erneut heiraten und diesen (meinen) Nachnamen an seine zukünftige Frau weitergeben. Darf er das ohne meine Zustimmung überhaupt?
Am 20.05.2010 schrieb RAin Wolf folgendes:
Dadurch, daß Ihr Exmann Ihren Namen als Ehenamen angenommen hat, wurde es auch sein Name und diesen seinen Namen kann er auch an seine künftige 2. Ehefrau weitergeben.
Am 20.05.2010 schrieb (anonym) folgendes:
Meine Tochter ist unehelich entstanden und trug mit Geburt meinen Mädchennamen. 2,5 Jahr später heirateten der Vater und ich. Ich nahm seinen Namen an und somit änderte sich der Name meiner Tochter automatisch auch in seinen Namen. Nun steht (leider) die Scheidung an und ich überlege, ob ich meinen Mädchennamen wieder annehme. Ich weiß, dass ich das ohne weitere Probleme machen kann, möchte dies aber nur tun, wenn es auch möglich ist, dass meine Tochter ihren Geburtstnamen wieder annehmen kann. Ist das möglich? Schließlich trug sie schon einmal meinen Mädchennamen. Wenn dies nicht möglich ist, werde ich von der Idee abweichen, denn ich möchte nicht anders heißen, als meine Tochter.
Am 20.05.2010 schrieb RAin Wolf folgendes:
@Anne
Sie selbst können nach rechtskräftiger Scheidung völlig problemlos wieder Ihren Mädchennamen annehmen, bei Ihrer Tochter ist das allerdings nicht möglich, durch die Eheschließung der Eltern und die damalige Namenswahl ist der jetzige Name ihr Geburtsname geworden.
Am 27.05.2010 schrieb (anonym) folgendes:
Wie hier schon so oft nach Namensänderung gefragt wurde, konnte ich leider keine Frage/Antwort zu meiner Situation finden.
Ich habe bereits nach meiner länger zurückliegenden Scheidung meinen Mädchennamen wieder angenommen. In Kürze werde ich erneut heiraten und mein Mann wird dann meinen Namen als Familiennamen tragen, auch unsere Kinder (ein gemeinsames und 3 nicht gemeinsame ) werden meinen Mädchennamen tragen. Meine älteste Tochter ist zum Zeitpunkt der Hochzeit 21 jahre alt. Sie trägt den Namen meines Exmannes (nicht der leibliche Vater) und möchte nun auch meinen Mädchennamen annehmen. Leider hat mir das Standesamt dazu wenig Hoffnungen gemacht. Sie hat leider auch keinen Bezug zu Ex Partner und ist nun sehr unglücklich über diese Situation. gibt es eine Möglichkeit, doch einen Antrag zu stellen. Oder wäre hier nur eine volljährigen Adoption möglich????
Am 27.05.2010 schrieb RAin Wolf folgendes:
Ihre Tochter ist damals bei der Heirat mit Ihrem Exmann offenbar einbenannt worden, wenn der Exmann nicht der leibliche Vater ist. Leider ist eine Einbennnung nicht mehr rückgängig zu machen.

Auch eine Volljährigenadoption ist nicht so einfach, da sich über Jahre hier ein Eltern-Kind-Verhältnis zum Adoptivvater herausgebildet haben muß, in aller Regel ist das ein mehrjähriger Prozess.

Nachdem die Tochter bereits erwachsen ist und in einigen Jahren vielleicht einmal selbst heiraten möchte, wäre auch eine Überlegung, ob sie dann nicht einfach den Namen ihres Mannes annimmt, was ohnehin der Regelfall ist, und dadurch den unbeliebten Namen los wird?

Bearbeitet am 27.05.2010 von

Am 27.05.2010 schrieb (anonym) folgendes:
Vielen Dank für ihre Antwort.
Meine Tochter möchte eben leider nicht demnächst heiraten und ich lebe bereits seit 2003 vom damaligen Partner getrennt.
Mein jetztiger Partner und meine Tochter haben schon lange ein sogenanntes Vater Kind Verhältnis, da er sämtliche Aufgaben eines Vaters seit 5 Jahren übernimmt und meine Tochter ihn auch ganz in die Vaterrolle eingebunden hat.
Nun erwartet sie noch ihr erstes Kind und es ist für sie sehr unangenehm, dass das Kind nun diesen Namen tragen soll, denn sie wird ihr Kind allein groß ziehen. Sehen sie die Chance so gering? Wir haben bereits einen Notartermin
Am 28.05.2010 schrieb RAin Wolf folgendes:
Wenn sich bereits über 5 Jahre ein solches Eltern-Kind-Verhältnis herausgebildet hat, wäre eine Volljährigenadoption möglich. Ausgesprochen wird sie durch das Familiengericht (vorherige notarielle Beurkundung der Annahmeerklärung). Sicherheitshalber würde ich an Ihrer Stelle vor der Beurkundung Rücksprache mit dem Familiengericht halten.
Am 29.05.2010 schrieb (anonym) folgendes:
Hallo,
ich werde demnächst heiraten, meine Frau bringt zwei Kinder aus erster Ehe mit. Der Kindsvater will einer Einbenennung nicht zustimmen, jedenfalls nicht auf den zukünftigen Ehenamen (mein Name). Die Frage ist, ob wir versuchen einen Doppelnamen für die Kinder einzuklagen, in der Annahme, dass die Kinder später wählen welchen Namen sie wieder ablegen wollen? Geht das, dass Kinder später einen Doppelnamen frei nach Wunsch ablegen?
Am 30.05.2010 schrieb (anonym) folgendes:
ich habe meine bescheinigung verloren das ich mein name wieder an ganommen habe nun meine frage ist genugt ein famielien buch da steht das auch drinne das ich mein nme geändert habe
Am 31.05.2010 schrieb RAin Wolf folgendes:
@Doris
Wofür soll es genügen?
Normalerweise werden außerdem aufgrund der Namensänderung sämtliche Untelagen von Führerschein bis Impfpass geändert.
Am 31.05.2010 schrieb RAin Wolf folgendes:
Das Einklagen der Zustimmung zur Einbennung hat nur dann Erfolg, wenn diese zum Wohl des Kindes erforderlich ist, um dem Kind andernfalls konkret drohende Schäden abzuwenden. Die Hürde ist also relativ hoch.
Das Kind kann im Erfolgsfall auch nicht später einfach seinen Namen ändern, indem es Teile wieder ablegt, um auf diesem Wege den gewünschten Endzustand herzustellen. Es kann lediglich im Alltag nur einen Teil seines Doppelnamens benutzen, aber amtlich und auf allen Papieren bleibt es bei seinem (Doppel)namen.
Am 04.06.2010 schrieb (anonym) folgendes:
Ich war bis vor kurzem noch Verheiratet lebe aber schon seit längerem in eine neue Beziehung davon ist auch ein Kind entstanden und jetzt möchte ich gern der Nachname von mir und meinem Sohn änder aber was muss ich tuhen und was würde das kosten.
Am 07.06.2010 schrieb RAin Wolf folgendes:
Sie selbst können nach rechtskräftiger Scheidung wieder Ihren alten Mädchennamen (Geburtsnamen)annehmen, wenden Sie sich dazu an ihr Standesamt. Die Gebühren sind relativ gering, allerdings ist mit erheblichen Folgekosten zu rechnen, da alle Ihre Papiere umgeschrieben werden müssen.

Anders sieht es bei dem Kind aus. Es trägt Ihren aktuellen Namen, den Sie aufgrund Ihrer früheren Ehe angenommen haben; dies ist der Geburtsname Ihres Kindes und der ist nicht einfach änderbar. Lediglich wenn Sie den Vater Ihres Kindes heiraten und dessen Namen annehmen würden, könnte das Kind ebenfalls den gemeinsamen Namen seiner Eltern annehmen.

Am 24.06.2010 schrieb (anonym) folgendes:
Hallo!
Die Mutter meine Tochter(7 Jahre) möchte Ihren Lebenspartner heiraten.Bei der Geburt meiner Tochter waren wir nicht verheiratet.Es besteht aber gemeinsames Sorgerecht.
Kann die Kindsmutter ohne meine Zustimmung veranlassen, das meine Tochter nach der Heirat den Namen des Lebenspartners annimmt???

Wenn es meiner Zustimmung benötigt und ich mich entscheiden sollte mein Einverständnis dafür zu geben,wie sieht die Rechtslage dann bei einer evtl.Scheidung aus. Muss meine Tochter dann nach der Scheidung mit diesem Namen weiter leben?????

Danke für ihre Antwort

Am 24.06.2010 schrieb RAin Wolf folgendes:
Wenn ein gemeinsames Sorgerecht besteht ist Ihre Einwilligung für eine sog. Einbenennung des Kindes erforderlich. Wenn Sie Ihre Zustimmung verweigern, kann diese nur im Ausnahmefall durch das Familiengericht ersetzt werden, wenn die Einbenennung zum Wohl des Kindes erforderlich ist.

Wenn Sie zustimmen würden und das Kind den neuen Namen tragen würde, würde dieser Name allerdings auch dann bleiben, wenn sich die Mutter und deren Ehemann wieder scheiden lassen würden. Daher ist es oft ratsam, ggf. nur einer sog. additiven Einbenennung zuzustimmen, d.h. das Kind behält seinen derzeitigen Namen und der neue Name wird nur hinzugefügt. Dies wäre dann für das Kind im Scheidungsfall weniger belastend und es behält seinen Ursprungsnamen und damit dessen Identität bei.

Am 24.06.2010 schrieb (anonym) folgendes:
Danke für Ihre rasche Antwort.

Bedarf es der Einbenennung einer notariellen Beurkundung,wo ich dementsprechend auch unterschreiben muss oder reicht es wenn die Kindsmutter eine Erklärung abgibt??

Ich gehe mal davon aus,das die Einbenennung beim zuständigen Standesamt geschieht.Es könnte natürlich sein das die Kindsmutter behauptet sie hätte das alleinige Sorgerecht.Werden da seitens des Standesamtes irgendwelche Dokumente verlangt wo dies heraus zu ersehen ist das sie auch wirklich das alleinige Sorgerecht hat oder schenkt das Standesamt Ihrer Worte glauben????

Danke für Ihre Antwort

Am 24.06.2010 schrieb RAin Wolf folgendes:
Die Zustimmungserklärung muß öffentlich beglaubigt erfolgen (Notar). Das Standesamt prüft das Vorliegen aller Unterlagen im Einbenennungsverfahren.
Am 24.06.2010 schrieb (anonym) folgendes:
Kann ich einen Antrag stellen, daß meine Ex-Frau,(seit 11 Jahren geschieden!) meinen Namen wieder ablegen muß, bzw. ihren Mädchennamen annehmen muß?
Am 28.06.2010 schrieb RAin Wolf folgendes:
Die Ex-Ehefrau kann den Ehenamen behalten so lange es ihr beliebt und ihn sogar in einer neuen Ehe als gemeisnamen Ehenamen wählen.
Am 28.06.2010 schrieb (anonym) folgendes:
Ich habe 2 uneheliche Kinder (14 und 10 Jahre alt)mit Geburtsnamen Müller.Beide haben bei meiner Heirat den Namen meines Mannes(der NICHT der Vater der Kidner ist) angenommen (Schmidt).Nun habe ich mich vor 5 Jahren von diesem Mann scheiden lassen. Das ich meinen Geburtsnamen wieder annehemn kann ist mir bekannt.Aber meine Kinder wollen auch unbedingt ihren Geburtsnamen (Müller) zurück.Was kann ich tun????Ich habe für beide Kinder das alleinige Sorgerecht.
Am 29.06.2010 schrieb RAin Wolf folgendes:
Ihre Kinder behalten den durch Einbenennung erworbenen Namen auch dann, wenn Sie Ihren alten Namen wieder annehmen.
Am 29.06.2010 schrieb (anonym) folgendes:
Gibt es für erwachsene Kinder, deren Mutter den alten Familiennamen annimmt überhaupt keine Chance denselben zu führen? In etwa so sieht das momentan aus, was ich hier gelesen habe.

Bleiben wir einmal beim Beispiel "Müller/Schmidt". Meine Mutter heißt momentan noch Müller, ebenso wie ich und meine jüngere Schwester. Unsere Eltern sind seit 17 Jahren geschieden und der einzige Teil der Familie zu der meine Schwester und ich Bezug haben ist der "schmidt-sche" Teil. Jetzt hat sie sich dafür entschieden ihren Mädchennamen Schmidt wieder anzunehmen. Gibt es keinerlei Möglichkeiten dies als Kind ebenso zu tun oder muss ich mir da erst einen psychischen Knacks nachweisen lassen?

Vielen Dank schon einmal im voraus.

Mit freundlichen Grüßen
Martin "Schmidt" ;-)

Am 29.06.2010 schrieb RAin Wolf folgendes:
Die Einbennung auf den Familiennamen des Stiefvaters ist auch im Scheidungsfall nicht rückgängig zu machen.
Es bleibt, wie Sie andeuten, nur die öffentlich-rechtliche Namensänderung, die aber nur in den schwerwiegendsten Fällen zum Erfolg führt.
Am 01.07.2010 schrieb (anonym) folgendes:
Hallo,

ich habe im Sommer 2004 geheiratet und ich habe den Namen meiner Frau angenommen. Nun sind wir seit über einem Jahr rechtskräftig geschieden. Das ich meinen ursprünglichen Namen wieder annehmen kann ist klar. Nun hatte ich aber ursprünglich einen anderen Geburtsnamen, da meine Eltern zu dem Zeitpunkt meiner Geburt nicht verheiratet waren. Als sie dann schliesslich geheiratet haben wurde mein Nachname auch geändert. Nun möchte ich gerne wissen, ob ich meinen eigentlichen Geburtsnamen (Mädchenname meiner Mutter) jetzt wieder annehmen kann.

Ich bedanke mich im Voraus für eine Antwort.

Marco Stillger

Am 02.07.2010 schrieb RAin Wolf folgendes:
In Ihrem eigenen Interesse sollten Sie im Internet nicht Ihren vollen Namen verwenden, ich habe Ihren Nachnamen daher abgekürzt.
Zu Ihrer Frage: Durch die nachfolgende Heirat Ihrer Eltern ist deren Ehename zu Ihrem Geburtsnamen geworden. Den Mädchennamen Ihrer Mutter, den Sie als uneheliches Kind zuvor getragen haben, können Sie nicht wieder annehmen.
Am 03.07.2010 schrieb (anonym) folgendes:
hallo,

meine (noch)ehefrau und ich haben vor 6 jahren in kosovo geheiratet. wir haben dort ein doppelnamen gemacht, also den geburtsnamen von meiner frau und mein gebutsnamen. die scheidung läuft jetzt und ich denke dass wir in 1-3 monaten geschieden werden. ich möchte nur mein geburtsnamen wieder annehmen. wir haben nur dort geheiratet aber leben in deutschland.
1. frage
ist das überhaupt möglich?
wenn ja,...
2. frage muss ich den gerichtsbeschluss auch in kosovo abgeben, weil dort auch der name geändert worden ist??? kann man auch ein internationales gerichtsbeschluss bekommen, oder wenigstens auf englisch????
3. wie lange dauert so ne namensänderung in deutschland?

MFG

danke für ihre hilfreiche antwort im voraus

Am 05.07.2010 schrieb RAin Wolf folgendes:
Nach deutschem Namensrecht ist die Namensänderung ohne Gerichtsbeschluß relativ unproblematisch möglich, es reicht ein Antrag beim Standesamt nach rechtskräftiger Scheidung.
Hinsichtlich des kosovarischen Namensrechts - ob überhaupt und in welchem Verfahren kosovarische Ehenamen wieder abgelegt werden können und der etwaigen Verfahrensdauer - müßte das kosovarische Namensrecht erst recherchiert werden, wenn Sie weiterhin kosovarischer Staatsbürger sind. Internationale oder ausländische Staaten bindende deutsche Gerichtsbeschlüsse gibt es dazu leider nicht, jeder Staat darf das Recht seines Staates souverän und unabhängig setzen.
Am 06.07.2010 schrieb (anonym) folgendes:
erstmal dankeschön für die schnelle antwort.

2 fragen wurden leider noch nicht ganz beantwortet.

1.wie lange dauert es , nach einer scheidung, den alten namen wieder anzunehmen?

2. gibs die deutsche gerichtsbeschlüsse auf wunsch auch in internationaler sprache, damit ich diesen gerichtsbeschluss im kosovo vorlegen kann, oder muss ich es übersetzen lassen????

Am 06.07.2010 schrieb RAin Wolf folgendes:
Es gibt keine Gerichtsbeschlüsse in Deutschland bei der Wiederannahme des Geburtsnamens nach der Scheidung, sondern nur ein Verfahren beim Standesamt und grundsätzlich sind alle behördlichen oder gerichtlichen Entscheidungen in Deutschland immer nur in deutscher Sprache abgefaßt, weil nur Deutsch Amtssprache in Deutschland ist. Sie können eine übersetzte Version des Bescheids des deutschen Standesamt den kosovarischen Behörden vorlegen, wenn Sie Ihren Pass/Personaldokumente abändern lassen wollen, aber über das kosovarische Namensrecht und dessen Voraussetzungen und Möglichkeiten der Namensänderung liegen mir derzeit keine Angaben vor, diese müßten Sie ggf. recherchieren lassen.

Bearbeitet am 06.07.2010 von

Am 16.07.2010 schrieb (anonym) folgendes:
vielen dank RAin Wolf
Am 18.07.2010 schrieb (anonym) folgendes:
in einem vorangegangenen Artikel schrieben Sie, das volljährige Kinder/Töchter nur in Ausnahmefällen z.B. bei Eheschließung das Recht auf Nahmensänderung haben
könnte also meine Tochter bei ihrer eigenen Eheschließung meine Mädchennahmen annehmen?
Hintergrund: Sieträgt den Nahmen ihres Stiefvaters,welcher allerdings nur Namensgeber ohne Sorgerecht war, vom leiblichen Vater wurde ich geschieden, als meine Tochter 1 Jahr war, er hatte keinen Kontakt und sein Nachnahme war nie Bestandteil im Leben meiner Tochter, ich selbst habe nach der Scheidung meinen Geburtsnamen wieder angenommen
meine Tochter wünscht für sich und ihre Familie, die sie Gründen möchte eine offensichtliche und nahmentliche Bindung an die Familie ihrer Mutter
MfG BR
Am 19.07.2010 schrieb RAin Wolf folgendes:
Ihre Tochter wurde anläßlich der Heirat mit dem Stiefvater einbenannt, diese Einbennung kann nicht rückgängig gemacht werden. Ihre Tochter kann nur anläßlich der eigenen Heirat ihren Namen dadurch ändern, daß sie den Namen des Ehemannes als Ehenamen wählt.
Am 24.07.2010 schrieb (anonym) folgendes:
Nun schreiben Sie, dass nach erneuter Eheschließung der Mutter, die Kinder, wenn der Vater einverstanden auch den neuen Familiennamen durch eine Einbenennung tragen können.
Situation: ich habe nach der Scheidung meinen Geburtsnamen angenommen und diesen auch nach meiner erneuten Heirat behalten, mein Mann trägt Doppelnahme( meinen und seinen Geburtsnahmen) kann nun meine Tochter in zuge einer Einbenennung den neuen Familiennamen annehmen? Wenn ja, wer muß hier sein Einverständnis geben, der leibliche Vater oder der Stiefvater, dessen Namen sie auch durch Einbenennung trägt.
MfG B.R.
Am 26.07.2010 schrieb RAin Wolf folgendes:
Gemeinsamer Ehename in der neuen Ehe ist Ihr Geburtsname, Ihr neuer Ehemann hängt seinen (nicht gemeinsamen) Geburtsnamen nur an den Ehenamen an. Der Einbennung des Kindes zustimmen muß der leibliche Vater des Kindes, wenn das Kind seinen Namen trägt oder ein gemeinsames Sorgerecht besteht.
Am 31.07.2010 schrieb (anonym) folgendes:
beziehe mich noch mal auf Anfrage vom 24.07., also bin in 3.Ehe verheiratet- meine Tochter hat bereits einmal durch Einbenennung den Namen ihres Stiefvaters angenommen,weder ihr leiblicher Vater noch Stiefvater haben Sorgerecht außerdem ist Sie volljährig. Nun möchte sie meinen neuen Familiennamen annehmen, geht das und wer muß nun hier sein Einverständnis geben.
Danke B.R.
Am 02.08.2010 schrieb RAin Wolf folgendes:
Ein volljähriges Kind kann nicht einfach seinen Geburtsnamen wechseln, weder mit noch ohne Einverständnis der Eltern oder Stiefeltern. Da es kein Recht auf freie Namenswahl gibt, behält es seinen Namen. Erst wenn es selbst heiratet, kann es ggf. den Namen des Partners als Ehenamen annehmen.
Am 03.08.2010 schrieb (anonym) folgendes:
Hallo, ich habe folgende Frage zur Namensänderung für Geschwisterkinder.
Ich bin mit der Mutter meiner 2 Kinder nicht verheiratet. Meine erste Tochter (6J alt, gemeinsame Sorgerecht mit Kindesmutter) trägt den Nachname der Kindesmutter, meine zweite Tochter (4J alt, alleinige Sorgerecht der Kindesmutter) trägt meinen Nachnahme. Seit 3 Monate sind wir getrennt, die Kindesmutter hat bisher alle meine Kontaktversuche zu meinen Kindern mit allen Mitteln verhindert und wir kämpfen zur Zeit um Umgang, die Kindesmutter versucht derzeit mit allen ihr zu Verfügung stehenden Mittel, die Bindung zu meinen Kinder komplett zu zerstören.
Die Kindesmutter hat beim Standesamt einen Antrag auf Namenänderung gestellt (Nachnahme der zweite Tochter soll auf Ihre Nachname geändert werden). Ich werde nicht zustimmen.
Das Jugendamt hat mich informiert, das es auch vom Standesamt gefragt wurde wegen Wohl der Kinder. Ist so eine Namensänderung überhaupt machbar?
Ich werden auf keinen Fall zustimmen.Was kann ich noch machen um eine Namensänderung in so einem Fall?
Für eine Antwort wäre ich Ihnen sehr dankbar.
Mit freundlichen Grüßen
Jovani
Am 04.08.2010 schrieb RAin Wolf folgendes:
Für eine Namensänderung müßten Sie in jedem Fall zustimmen, tun Sie dies nicht, so ist eine Namensänderung Ihres Kindes nur auf dem Gerichtswege möglich und nur, wenn eine solche Namensänderung zum Wohl Ihres Kindes erforderlich ist. Das ist eher selten der Fall, insbesondere reicht der Wunsch der Mutter nach Namensgleichheit hierfür in aller Regel nicht aus.
Am 05.08.2010 schrieb (anonym) folgendes:
Hallo,

ich habe vor kurzem eine Zivilrechtsfall behandelt und dort folgenden Fall gehabt, der uns ein bisschen Kopfzerbrechen bereitet hat und hoffe Sie haben vielleicht eine Antwort für uns. Es ging um die Wiederannahme des Geburtsnamen nach §1355 (5) BGB:

Frau X heiratet Herrn Y. Bei Heirat wird Ehename Y bestimmt. Herr X verstirbt, Ehe also aufgelöst (rechtskräftig). Frau Y behält nach Eheauflösung den Ehenamen bei.

Einige Zeit später.

Selbe Frau Y heiratet Herrn Z. Es wird KEIN Ehename bestimmt. Eheleute zerstreiten sich, leben getrennt, die zweite Ehe wird aber NICHT geschieden.

Frage: Kann Frau Y, obwohl die zweite Ehe besteht, ihren Geburtsnamen nach §1355(5)BGB annehmen (da sie mal verwitwet war und eigentlich den Namen aus erster Ehe trägt)? Oder da Sie wieder neu geheiratet hat geht das nicht, obwohl kein Ehename bestimmt wurde?

Vielen Dank für Ihre Hilfe

Am 06.08.2010 schrieb RAin Wolf folgendes:
Während der bestehenden Ehe kann Frau Y nur einen gemeinsamen Ehenamen mit Herrn Z (nachträglich) wählen oder aber den zur Zeit der Heirat mit Herrn Z geführten Namen Y beibehalten.
Am 12.08.2010 schrieb (anonym) folgendes:
Hallo,
auch ich habe eine Frage;)

Und zwar möchte ich jetzt Heiraten.
Mein Mann war bereits verheiratet und seine Ex Frau hat seinen Namen angenommen.
Er wird zwar nun meinen Name annehmen aber ich frage mich immer wieder ob ich seinen denn überhaupt noch annehmen könnte wenn ich wollte?
Und die Ex Frau darf den Namen dann trotzdem behalten obwohl der eigentliche Nachname meines Mannes dann nicht mehr besteht?

Am 13.08.2010 schrieb RAin Wolf folgendes:
Sie könnten alternativ selbstverständlich auch den Namen Ihres Mannes als gemeinsamen Ehenamen wählen. Unabhängig davon darf die erste Ehefrau den Ehenamen behalten, auch wenn Ihr Mann seinen Namen aufgibt und Ihren Namen als Ehenamen wählt.
Am 19.08.2010 schrieb (anonym) folgendes:
Hallo,
ich hab da auch mal eine frage. die noch-ehefrau meines freundes hat ein kind. dieses kind ist NICHT von meinem freund, sondern von einem anderen.
Noch-ehefrau trägt, logischerweise, den namen meines freundes....aber das kind, was nicht seines ist, w3as auch mit gerichtlich veranlasstem vaterschaftstest wiederlegt wurde, den namen meines freundes.
kann man freund da irgendwas machen, das sie und das kind den namen ablegen??? sie hatte zwar gesagt das sie das machen wollte, aber sicher kann man bei ihr nicht mehr sein. und dann hätte sie ja gleich ab geburt, ihrem kind den namen des erzeugers, mit dem sie ja auch zuammen lebt, geben können.
das kind ist nicht von meinem freund und er will auch rein gar nix mit seiner ex zu tun haben....also wäre es aus meiner sicht nicht richtig, das es seinen namen trägt.
vertseht irgendwer was und wie ich das meine????
Am 20.08.2010 schrieb RAin Wolf folgendes:
Die Noch-Ehefrau kann nach der rechtskräftigen Scheidung den Ehenamen des Mannes ablegen und ihren alten Mädchennamen wieder annehmen; sie muß es aber nicht.
Das Kind ist zunächst einmal während der noch bestehenden Ehe geboren, es gilt damit als eheliches Kind und trägt den gemeinsamen Ehenamen der Eltern, also den Namen Ihres Freundes. Ihr Freund kann diese Vaterschaft aber anfechten und feststellen lassen, daß er nicht der Vater ist; hier läuft nach Ihrer Anmerkung offenbar bereits ein Verfahren. Der leibliche Vater kann dann das Kind anerkennen.

Bearbeitet am 20.08.2010 von

Am 25.08.2010 schrieb (anonym) folgendes:
Hey eine Frage
Ich und mein Partner heiraten wieder und ich möchte gern meinen Kindern über Einbenennung den Ehenamen meines neuen Partners geben.
Nun steht überall das man den KV fragen muss!
Bei uns ist es aber so das ich alleiniges Sorgerecht besitze und der Kv den Familiennamen nicht mehr hat (er hat wieder geheiratet).
Dazu möchten die Jungs 12/8 ebenfalls den neuen Namen, da der Kv kein Kontakt zu ihnen wünscht oder versucht.
Muss ich dann trotzdem seine Einwilligung haben???

Liebe Grüße

Am 26.08.2010 schrieb RAin Wolf folgendes:
Der Einbenennung muß – neben der Einwilligung des Kindes selbst, wenn dieses über 5 Jahre alt ist – auch der Vater zustimmen,
■wenn das Kind seinen Namen trägt oder
■ein gemeinsames Sorgerecht besteht
In Ihrem Fall gehe ich davon aus, daß eine Zustimmung nicht erforderlich ist, weil das alleinige Sorgerecht besteht und der Vater selbst seinen Namen später geändert hat. Sinn des Einwilligungserfordernisses des Vaters ist jedoch, daß das namensrechtliche Band zwischen ihm und dem Kind nicht zerstört wird. Ein solches namensrechtliche sBand besteht hier aber nicht mehr.
Am 26.08.2010 schrieb (anonym) folgendes:
Mein Ehemann und ich sind seit 10 Jahren geschieden, für unsere gemeinsame (eheliche) Tochter habe ich das alleinige Sorgerecht. Ich habe nach der Scheidung meinen Mädchennamen wieder angenommen und den (ehemaligen) Ehenamen angehängt. Unsere Tochter (17) trägt den gemeinsamen Ehenamen (Geburtsnahem meines Mannes). Wir werden nun wieder heiraten, aber zum Ehenamen bei der neuen Heirat einen anderen - nämlich in diesem Fall meinen (Geburts-)Namen bestimmen. (Ich lege vorher den Doppelnamen ab)
Kann sich unsere Tochter einer solchen gemeinsamen Namensänderung ihrer Eltern anschließen?
Wir hätten ansonsten nach der Wiederheirat miteinander einen anderen Namen, als die gemeinsame Tochter.
Am 27.08.2010 schrieb RAin Wolf folgendes:
Da sich bei der erneuten Wiederheirat der Eltern in der Regel alle Beteiligten einig sind und damit wohl alle zustimmen werden, dürfte einem Anschluß der Tochter an die Namensänderung hier nichts im Wege stehen.
Am 27.08.2010 schrieb (anonym) folgendes:
Was macht man, wenn das Standesamt zu dem genannten Fall "nein" sagt?
Am 30.08.2010 schrieb RAin Wolf folgendes:
Lassen Sie sich vom Standesamt einen schriftlichen rechtsmittelfähigen Bescheid geben, der dann hinsichtlich der rechtlichen Begründung geprüft und ggf. gerichtlich angegriffen werden kann.
Am 31.08.2010 schrieb (anonym) folgendes:
hallo,
ich habe 2Kinder.
Ein Kind von meiner Jugendliebe und eins von meinem exmann.
Das Kind meiner Jugendliebe wurde bei der Hochzeit mit einbenannt und trägt den Namen meines Exmannes.
Das gemeinsame Kind natürlich auch.
Nun ist es so das ich wieder heiraten möchte und mein Exmann nur das Kind von meiner Jugendliebe freigibt zur Umbenennung.
Nun wollte ich gerne das wir alle den selben Namen tragen und habe gedacht ich könnte einen Doppelnamen dann nehmen für das gemeinsame Kind. Damit ist er auch nicht zufrieden.
Er möchte das sie den Namen behält und Punkt. Kann er das so einfach bestimmen? Könnte man Gerichtlich dagegen vorgehen? Kann ja nicht sein das er nur alleine bestimmen kann, und ich hab ihn echt viele Angebote gemacht.
Mit meinem Freund habe ich auch einen Sohn zusammen. Wir würden alle den gleichen Namen tragen nur die Kleine würde dann immer anders heißen, ich finde das überhaupt nicht fair und meine Tochter möchte genauso gern den Namen von ihrem Papa und von uns tragen.
Am 01.09.2010 schrieb RAin Wolf folgendes:
Für eine Einbennung ist die Zustimmung des Kindsvaters stets erforderlich, wenn das gemeinsame Sorgerecht besteht oder das Kind seinen Namen trägt. Beides ist bei Ihnen der Fall. Wird die Zustimmung verweigert, kann zwar das Familiengericht angerufen werden, allerdings sind die Erfolgsaussichten eher gering, weil die Zustimmung nur ersetzt wird, wenn dies zum Wohl des Kindes erforderlich ist. Allein der Wunsch nach Namensgleichheit in der neuen Familie der Mutter reicht hierfür nicht aus.
Am 06.09.2010 schrieb (anonym) folgendes:
Habe einen Geburts-/Mädchennamen, der sich nach einer Adoption vor 15 Jahren geändert hat, in den Namen meines Adoptivvaters. Nach meiner Scheidung -trage momentan den Namen meines Ex-Mannes- habe ich welche Möglichkeiten einer Namensänderung?
Am 06.09.2010 schrieb RAin Wolf folgendes:
Sie können nach Ihrer Scheidung wieder den zuvor getragenen Mädchennamen, den Sie aufgrund Ihrer Adoption getragen haben, annehmen.
Am 06.09.2010 schrieb (anonym) folgendes:
Folgende Situation: Bei Heirat Namen des Ehemannes angenommen, Tochter erhielt den gemeinsamen Nachnamen (Namen des Ehemannes), dann Scheidung, zunächst behielt ich noch den namen meines Exmannes, meiner Tochter zu Liebe, dann weitere Tochter mit neuem Lebenspartner, die Tochter erhielt den Nachnamen vom neuen Partner. Nach Trennung, habe ich meinen Mädchennamen wieder angenommen, also heißen wir alle drei anders, ob wohl ich mit den zwei Mädchen alleine lebe. Wäre es möglich, dass beide Töchteer zusätzlich zu ihrem Geburtsnamen meinen Mädchennamen (als Doppelnamen) tragen dürfen:
Ich (Tina Mayer)
Tochter 1 (Betty Müller-Mayer)
Tochter 2 (Susan Schmitt-Mayer)
Am 06.09.2010 schrieb RAin Wolf folgendes:
Es gibt in Deutschland keine freie Namenswahl, Namensänderungen finden in der Regel nur statt aufgrund Heirat, Adoption, Einbenennung, nach Scheidung usw. Insbesondere stellt allein der Wunsch nach Namenseinheit keinen Grund für eine Namensänderung dar. Auch eine additive Namensänderung (Hinzufügung Ihres Mädchennames zu dem jeweiligen Geburtsnamen der Kinder) ist daher nicht möglich.
Am 06.09.2010 schrieb (anonym) folgendes:
Guten Abend
ich habe doch nochmal eine abschliessende Frage,
mein Ehemann möchte meine erwachsene Tochter adoptieren, wir waren bereits beim Notar und auch die Unterlagen (Führungszeugnis, Ärztl Attest etc) liegen dem Gericht vor. Leider ist unser Gericht nicht sehr schnell. Antragsabgabe war Anfang Juli. Meine Tochter (die adoptiert werden soll) erwartet in knapp 4 Wochen (vorraussichtlich) ihr erstes Baby. Was ist wenn das Gericht erst der Adoption zustimmt, nachdem das Kind geboren ist. Kann sie es dann problemlos einbenennen in ihren Namen oder gibt es da ein Problem. Ich habe heute im hiesigen Standesamt angefragt, die Beamtin konnte mir diese Frage nicht beantworten.
Am 06.09.2010 schrieb (anonym) folgendes:
Guten Tag,

Ich war verheiratet. Wir haben damals meinen
Namen zum Ehenamen gewählt!
Nun wollen wir beide wieder heiraten.
Aber sie will vorher ihren Mädchennamen annehmen.
Und dann wollen wir ihren Mädchennamen
als Ehename tragen.
Soweit ok denke ich. Aber wie ist es mit den
beiden Kindern?
Können sie nach Eheschließung auch ihren Mädchennamen
tragen? So das wie wieder alle vier den gleichen
Namen tragen?

Danke für Ihre Hilfe....

Am 07.09.2010 schrieb RAin Wolf folgendes:
Zunächst kann die Ehefrau nach der Scheidung unproblematisch wieder ihren Mädchennamen annehmen. Heiratet sie dann erneut, so können die Ehegatten wiederum wählen welcher Name Ehename sein soll. Wählen sie dieses Mal den Namen des Ehemannes so dürften sich die gemeinsamen minderjährigen Kinder der Namensänderung ihrer beiden Eltern anschließen können, weil dies der Ehename beider Elternteile ist.
Am 07.09.2010 schrieb RAin Wolf folgendes:
Wenn sich der Familienname einer nichtehelichen Mutter, etwa durch Adoption, ändert, dann erstreckt sich diese Namensänderung in der Regel auch auf das Kind, wenn das Kind vorher den Namen der Mutter trug. Ich gehe davon aus, daß Ihre Tochter das alleinige Sorgerecht für das Kind haben wird und es ihren Namen tragen wird.
Am 07.09.2010 schrieb (anonym) folgendes:
Hallo, ich denke dass ist hier meine letzte Rettung.
Folgendes Problem, ich bin männlich, als ich 10 Jahre alt war, hat meine Mutter neu geheiratet und ich habe, wie auch meine Schwester den Nachnamen des neuen Mannes angenommen. In meiner Geburtsurkunde steht allerdings nach wie vor mein geburtsname, also der Nachname meines Vaters. Nachdem ich nun auf die 30 zugehe, meine Mutter sich mittlerweile das 4(!) mal scheiden lässt, und somit auch mittlerweile wieder nen ganz anderen Nachnamen trägt, möchte ich meinen Geburtsnamen der Geburtsurkunde wieder zurück, ich habe mit meinem Vater ein ausgezeichnetes Verhältnis und unser Name würde auch aussterben, wenn ich ihn nicht zurückbekomme. Ich habe mit meinem jetzigen Nachnamen ja absolut garnichts mehr zu tun, hab den Mann von dem ich ihn habe, seit Jahren nicht gesehen. Gibt es da irgendeine Möglichkeit? Mein Vater würde die Kosten auch sofort übernehmen.

VIELEN DANK IM VORAUS, Martin.

Am 08.09.2010 schrieb RAin Wolf folgendes:
Grds. ist die damals durch die Mutter und den Stiefvater erfolgte Einbenennung nicht rückgängig zu machen. Zwar gibt es für Sonderfälle die sog. öffentlich-rechtliche Namensänderung, aber auch hier berechtigt allein die Gefahr des Aussterbens des Familiennamens nicht zu einer Namensänderung. Wenn keine sonstigen Gründe für die gewünschte Namensänderung vorgetragen werden, sind die Aussichten daher leider gering.
Am 08.09.2010 schrieb (anonym) folgendes:
Trotzdem vielen Dank. Mir hat ein Standesbeamter vor 2 Jahren mal gesagt es gäbe noch die Möglichkeit dass mich mein Vater "adoptiert", dann wäre das auch möglich. Allerdings wären die Kosten wohl dann emens.

Beste Grüße Martin.

Am 21.09.2010 schrieb (anonym) folgendes:
Hallo, habe 26 Monate kleines Sohn.Bin alleinerziehende Mutter. Geschieden bin ich nach dem, dass ich mein Sohn zum Welt gebraucht habe. Mein Exehemann ist nicht der leibliche Vater meines Kindes. Ich bin schwanger geswesen in Zeit, dass wir schon nicht zusammen lebten, er war in Knast. Trozt Scheidung, trotz ein Erklarung und Zustimmung von Ex wegen Vaterschaftsannekenung, trozt Unterhaltvorschuss von JA (kein Kontakt mit leiblichen Vater, er hat Kontakt plotzlich gebrochen), ich bekam nicht alleine Sorgerecht nun teile die mit dem Ex!!!! Umd immer wieder kommt "Mull" von JA! Was soll ich machen? Ein Negativbescheinigung kommt mit Paragrafen 1626 a Abs.1 Nr.1 und nicht mehr mehr.
Am 21.09.2010 schrieb RAin Wolf folgendes:
Wenn Sie für das Kind das gemeinsame Sorgerecht mit dem Exehemann haben, obwohl dieser nicht der biologische Vater ist, kann ich daraus nur schließen, daß das Kind weiterhin als eheliches gilt. Der Exehemann müßte also die Vaterschaft anfechten und der tatsächliche Vater diese (freiwillig oder durch ein Vaterschaftsfeststellungsverfahren) anerkennen.
Am 21.09.2010 schrieb (anonym) folgendes:
Ich weiss aber nicht wo der leibliche Vater ist. Das kamm plotzlich, von Tag zu Tag, er bricht das Kontakt. Kein Nr, Adresse, nicht.
Am 22.09.2010 schrieb RAin Wolf folgendes:
Wenn Sie den Namen und die frühere Adresse wissen, kann der Aufenthalt ggf. durch Melderegisterauskunft ermittelt werden. Ihr Anwalt und/oder das Jugendamt kann Sie unterstützen.
Am 22.09.2010 schrieb (anonym) folgendes:
Hallo, ich bin Polin und der Vater meines Kindes auch (mein Exmann ist Deutsche) und in Polen musst man nicht gemeldet sein....und genau ist es mit ihn....keine Daten.
Habe ich aber noch andere Problem: Scheidungsantrag habe ich bei meinem Schwangerschaft durch meine RAtin zum Gericht gegeben. Trozdem geschieden bin ich nach Entbindung, weil mein Ex sagte:ihn ist nicht eilig/dringen.Das war Marz 2009.Danach er sagte:ich werde dir nichts freiwilig unterschreiben....und sein Zustimmung zum Vaterschaftsannerkenung und Erklarung dass er nicht der Vater meines Kindes ist, kam nach 14 Monaten-im Mai 2010, nachdem dass ich schon bei Polizei gewesen bin Anzeige erstattet. Diese statt Anzeige ruften seine RAtin an. Hat aber lange gedauert. Das Dokument bekam ich 10 Tagen vor 2 Geburtstag meines Sohnchen. Kann man ihn deswegen nicht klagen, wegen Termin verschobung oder so was....kenne leider die richtige "Termin" /wie das nennen/ fur die nicht.
Ich bin standig bestrafft fur das was er machte, so geht aber nicht. Danke
Am 22.09.2010 schrieb RAin Wolf folgendes:
In aller Regel wird die Kooperationsbereitschaft des Exehemannes, der nicht Vater des Kindes ist, deutlich erhöht, wenn er darauf hingewiesen wird, daß das Kind, solange er die Vaterschaft nicht anficht und deswegen als rechtlicher Vater gilt, alle Rechte ihm gegenüber hat, insbesondere auf Kindesunterhalt und auch ein Erbrecht.
Es liegt also in seinem eigenen zwingenden Interesse zu kooperieren und die Vaterschaftsfestellung des biologischen Vaters zu ermöglichen. In dem Moment, in dem das Gericht rechtskräftig feststellt, daß er nicht der Vater ist, entfällt dann auch das gemeinsame Sorgerecht für das Kind (ebenso wie seine Verpflichtungen), auch wenn der biologische Vater nicht auffindbar sein sollte.
Am 25.09.2010 schrieb (anonym) folgendes:
Hallo,
heisst nicht automatisch Negativbescheinigung=das Sorgerecht auf ein Elternteil ubertragen ist? Kann Name des Vaters aus Geburtsurkunde komplett rausgenommen wird? Kann nur die Mutter dort stehen? Grund ist dass der leibliche Vater streitet das dass er der Vater ist, trotz sein Erklarung von paar Monaten.Jetzt aber sagte: ich bin nicht der Vater und die Frau will mir das Kind "werfen"....
Danke fur Ihre Antwort
Am 27.09.2010 schrieb RAin Wolf folgendes:
Wenn der leibliche Vater die Vaterschaft bestreitet, kann der Nachweis nur durch ein gerichtliches Vaterschaftsfeststellungsverfahren erfolgen. Sobald dieser rechtlich als Vater feststeht, wird er selbstverständlich Vater mit allen Rechten und Pflichten einschl. Eintrag in der Geburtsurkunde.
Am 27.09.2010 schrieb (anonym) folgendes:
Ich wollte mich abschliessend für ihre Informationen bedanken, wir haben die Erwachsenenadoption meiner Tochter erfolgreich abgeschlossen. Es ging sehr einfach im Ablauf.
Am 04.10.2010 schrieb (anonym) folgendes:
Hallo,
ich bin seit April 2010 geschieden.
Kann ich den Mädchennamen meiner Mutter, (die diesen nach Ihrer Scheidung wieder angenommen hat)
annehmen?

MfG
Carmen Schwehn

Am 05.10.2010 schrieb RAin Wolf folgendes:
Sie können nach der Scheidung nur entweder Ihren Ehenamen behalten oder Ihren eigenen Mädchennamen wieder annehmen. Den Mädchennamen Dritter, auch Verwandter, kann man nicht annehmen, es gibt keine freie Namenswahl.
Am 11.10.2010 schrieb (anonym) folgendes:
Guten Tag,

lebe zur Zeit in Scheidung, der Antrag an das AG ist bereits verschickt, Ende des Trennungsjahres ist der 30.11.10.
Ich möchte so schnell wie möglich wieder meinen Mädchennamen annehmen, gibt es da eine Möglichkeit vor der Scheidung?
Vielen Dank.
MfG

Am 11.10.2010 schrieb RAin Wolf folgendes:
Sie können erst nach Rechtskraft der Scheidung wieder Ihren Mädchennamen annehmen, d.h. je nachdem wie schnell "Ihr" Gericht (es gibt große regionale Unterschiede) ist, frühestens in einem 3/4 Jahr. Es gibt aber auch Familiengerichte mit einer gewöhnlichen Verfahrensdauer für eine nichtstreitige Scheidung nicht unter 2 Jahren.
Am 28.10.2010 schrieb (anonym) folgendes:
Hallo.

Als wir geheiratet haben, habe ich den Namen meine Frau angenommen, jetzt lassen wir uns scheiden. Kann ich mein Geburtsnamen annehmen und ihn kürzen. Es wird ja also eine Doppeltänderung seien. Besteht die Möglichkeit den Geburtsnamen meine Mutter zu übernehmen? Meine Mutter trägt jetzt ihren Mädchennamen. Danke.

Am 28.10.2010 schrieb (anonym) folgendes:
Mich würde interessieren, ob die Namensänderung bei Kindern ab einem bestimmten Alter auch ohne Einwilligung des Vaters stattfinden kann. Meine Tochter ist 14 Jahre und möchte gerne meinen Namen annehmen. Ich habe wieder geheiratet und meine Tochter trägt noch den Nachnamen meines Ex-Mannes. Sie möchte aber unbedingt meinen Nachnamen haben, da sie zu ihrem leiblichen Vater kaum Kontakt hat und meinen neuen Mann voll akzeptiert.
Geht das mit 14 auch ohne den leiblichen Vater?
Am 28.10.2010 schrieb RAin Wolf folgendes:
Sie können nach der Scheidung Ihren eigenen Geburtsnamen wieder annehmen. Sie können diese aber weder ändern noch den Geburtsnamen von anderne Personen annehmen.
Am 28.10.2010 schrieb RAin Wolf folgendes:
Bis zur Volljährigkeit der Tochter wird die Zustimmung des leiblichen Vaters benötigt, da die Tochter seinen Namen trägt.
Am 08.11.2010 schrieb (anonym) folgendes:
Ich habe einen 10-jährigen Sohn und bin allein sorgeberechtigt. Der Geburtsname meines Sohnes ist mein Mädchenname. Jedoch habe ich vor 4 Jahren gerheiratet und mein Sohn und ich haben beide den Namen meines neuen Ehemannes angenommen, der nicht der leibliche Vater ist. Nun bin ich geschieden und lebe mit dem leiblichen Vater meines Sohnes zusammen. Ich möchte gerne, dass mein Sohn entweder meinen Mädchennamen oder den Namen seines leiblichen Vater bekommt. Ist dies durch eine gemeinsame Sorgerechtserklärung möglich?
Am 09.11.2010 schrieb (anonym) folgendes:
Also bei mir ist das etwas kompliziert...
bis zu meinem 6.Lebensjahr hieß ich Reumont, also hatte den Mädchennamen meiner Mutter. Dann hat meine Mutter geheiratet und hieß dann Drees.
Für mich wurde dann eine Namensänderung auf den Namen Drees gemacht.
Jetzt bin ich 24 Jahre alt und habe mich gefragt, wenn ich dann heirate und den Namen meines Mannes annehme. Was bin ich dann?? geb. Drees oder geb. Reumont ??
Am 10.11.2010 schrieb RAin Wolf folgendes:
Sie wären dann eine geb. Drees.
Am 10.11.2010 schrieb RAin Wolf folgendes:
Die gemeinsame Sorgerechtserklärung nicht verheirateter Eltern bewirkt, daß anstelle des alleinigen Sorgerechts der Mutter künftig das gemeinsame Sorgerecht beider Elternteile gilt. Eine Namensänderung oder eine Rückgängigmachung der Einbennung des Kindes ist damit nicht verbunden.
Am 19.11.2010 schrieb (anonym) folgendes:
Folgende Frage: Mitte der 80er Jahre trennte sich meine Mutter von meinem Vater und heiratete erneut - ich wurde als Neunjähriger gefragt, ob ich ebenfalls den Namen meines Stiefvaters annehmen möchte. Da mich meine Mutter und meine Stiefvater nachdrücklich darum baten, tat ich dies; seitdem trage ich den Nachnamen meines Stiefvaters. Nun haben sich meine Mutter und mein Stiefvater kürzlich getrennt - ich hatte ohnehin nie ein besonders gutes Verhältnis zu ihm und möchte jetzt endlich wieder den Nachnamen meines tatsächlichen Vaters tragen, der auch in der (1.) Geburtsurkunde vermerkt ist. Bei der zuständigen Behörde meines Wohnorts wurde dies jedoch auf Nachfrage abgelehnt - wenn, dann hätte ich dies sofort mit der Volljährigkeit beantragen müssen, nun sei es zu spät.

Kann das sein? Muss ich für immer den Nachnamen meines Siefvaters tragen, auch wenn gar keine Verbindung - weder emotional noch sonst - zu ihm mehr besteht?

Ich danke im Voraus für die Antwort.

Am 19.11.2010 schrieb (anonym) folgendes:
meine tochter wurde unehelich geboren und trug somit meinen mädchennamen auch als nachnamen.
als sie 2 war heirateten mein mann und ich. sie hat dadurch nun seinen nachnamen und ich einen doppelnamen.
mein mann und ich wollen uns scheiden lassen. ich würde nun gern meinen doppelnamen ablegen und meinen mädchennamen wieder annehmen. wäre dies für meine tochter auch möglich? da sie ja sozusagen auch einen "mädchennamen" hat.
Am 22.11.2010 schrieb RAin Wolf folgendes:
Durch die Einbenennung des Kindes in die neue Ehe der Mutter mit dem Stiefvater wird der neue (Stiefvater)Name zum Geburtsnamen des Kindes. Diese Einbenennung ist auch im Falle der Scheidung der Ehe der Mutter mit dem Stifvater nicht rückgängig zu machen, das Kind behält den Namen des Stiefvaters. Nur die Mutter kann bei Beendigung der Ehe den Namen ablegen, weil dieser durch Eheschließung erworben ist.
Am 26.11.2010 schrieb (anonym) folgendes:
Mein Ex-Mann hat sich schon 1 Jahr nach der Geburt unseres Kindes getrennt. Bis zum 5. Geburtstag gab es noch Kontakt. Wir wurden kurz vor dem 5. Geburtstag geschieden. Da das Kind innigen Kontakt zu meinen Eltern hat, hat es sich sehr mit dem Namen identifiziert. Auf Anfrage beim Standesamt (2 Tage nach dem 5. Geburtstag) hieß es, dass der Name nur bis zum 5. Geburtstag hätte geändert werden können. Wir haben uns dann entschlossen, um weiteren Streit zu vermeiden, den Namen des Ex-Mannes weiter zu führen. Es hieß, dass das Kind bei Erreichen der Volljährigkeit den Namen der Mutter annehmen könne. Wenn ich meinen Mädchennamen annehme, kann das Kind bei Volljährigkeit auch einen Antrag stellen, weil erstens überhaupt kein Kontakt mehr besteht zum Vater und weil das Kind lieber meinen Namen tragen möchte. Nachdem ich das hier alles gelesen habe, scheint mir, dass ich damals eine falsche Auskunft vom Standesamt bekommen habe.
Am 02.01.2011 schrieb (anonym) folgendes:
Meine Eltern sind seit 16 Jahren geschieden. Ich lebe bei meiner Mutter und bin 20 Jahre alt! Als wir in diesem Jahr versuchten unseren Nachnamen zu ändern, sagte uns das Standesamt, dass es bei meiner Mutter kein Problem wäre, wieder ihren Mädchennamen, also den Namen meiner Oma anzunehmen. Bei mir jedoch sagten Sie ganz klar, dass diese Möglichkeit den Nachnamen meiner Oma anzunehmen, nicht besteht, da kein trifftiger Grund dafür vorliegt.
Meine Mutter und v. a. mich belastet unser derzeitiger Nachname (der meines Erzeugers) sehr und meine Mutter will ihn auch nur ändern, wenn es bei mir auch funktioniert.

Was kann ich tun, um doch den Nachnamen meiner Oma annehmen zu können? Evtl. vor Gericht ziehen?

Am 03.01.2011 schrieb RAin Wolf folgendes:
Sie können nicht den Nachnamen ihrer Oma annehmen, da Sie nach deutschem Recht Ihren Nachnamen nicht frei wählen können, sondern dieser Nachname gesetzlich der Ehename Ihrer Eltern ist. Ihre Mutter kann den Namen der Oma nur deswegen erhalten, weil es eben ihr Geburtsname ist.
Am 05.01.2011 schrieb (anonym) folgendes:
Ich bin als lediges Kind geboren und hatte somit den Mädchennamen meiner Mutter. Meine Mutter heiratete und ich (5 Jahre alt) nahm via Einbenennung den neuen Familiennamen meiner Mutter an. Die Ehe wurde geschieden (ich 13 Jahre alt) und meine Mutter nahm vor kurzem ihren Mädchennamen wieder an (problemlos). Ich bin nun 27 Jahre alt und möchte ebenfalls meinen Geburtsnamen wieder annehmen. Dies sei jedoch nicht möglich, wenn man dem örtlichen Standesamt Glauben schenken darf. Da frage ich mich im Zeitalter der Gleichberechtigung, wieso dies für meine Mutter problemlos ist und ich als Kind ohne Mitspracherecht dies nicht dürfen solle?

Vielen Dank für Ihre Mühen

Sebastian

Am 05.01.2011 schrieb RAin Wolf folgendes:
Dies ist keine Frage der Gleichberechtigung - zumal sich Gleichberechtigung in der Regel ohnehin nicht auf Eltern und Kindern bezieht. Ihre Mutter darf ihren durch ihre Heirat angenommenen Ehenamen ablegen und ihren Geburtsnamen wieder annehmen. Das Kind hat jedoch nicht geheiratet und auch keinen Ehenamen angenommen, sondern durch Mutter und Stiefvater einen Geburtsnamen erhalten, den es in aller Regel nicht mehr ändern kann, ebensowenig wie dies ein ehelich geborenes Kind mit seinem Namen tun kann.
Am 17.01.2011 schrieb (anonym) folgendes:
Hallo,
ich bin seit ca. 8 Jahren geschieden und führe noch den Namen des Ex-Mannes. Nun möchte ich diesen ablegen, aber möchte auch nicht meinen Geburtsnamen, da meine Mutter schon lange wieder verheiratet ist und einen neuen Namen trägt und zu meinem Vater kein Kontakt besteht. Ich würde also gerne den Namen meines Stiefvaters annehmen. Meine Mutter hat wieder geheiratet als ich 12 war, aber mich damals nicht adoptieren lassen, weil sie weiter den Unterhalt von meinem Vater kassieren wollte. Kann ich das jetzt - als Erwachsene - noch nachholen? Denn das wäre mir die liebste Variante. Kostet das was? Wenn ja in welchem Rahmen bewegt sich das?

Danke schon mal
Gruß
Nadine

Am 18.01.2011 schrieb RAin Wolf folgendes:
Da Sie längst volljährig sind ist die einfache Annahme des Namens des Stiefvaters nicht möglich. Denkbar wäre allenfalls eine Adoption durch den Stiefvater, wodurch Sie dann allerdings mit allen Rechten und Pflichten (Unterhalt, Erbrecht usw.) seine Tochter würden. Voraussetzung dafür ist das Vorliegen eines Eltern-Kind-Verhältnisses zu Ihrem Stiefvater, das von den Gerichten bei Erwachsenenadoptionen auch intensiver geprüft wird, aber - da Sie offenbar seit Ihrem 12. Lebensjahr mit dem Stiefvater zusammengelebt haben - möglicherweise vorliegen könnte. Es entstehen Kosten sowhl für den Notar als auch das Familiengericht, ggf. für einen Anwalt.
Am 18.01.2011 schrieb (anonym) folgendes:
Hallo :)
mir liegt da eine frage im Magen ich hoffe das sie mir da weiter helfen können.volgender Sachverhalt Mein Mann hat 3 Kinder aus erster Ehe für zwei der kinder hat er anteiliges sorgerecht, für 1 hat die Ex Frau alleiniges Sorgerecht alle tragen aber den selben Familiennamen ..nun bekommt die ex Frau ein Kind von einem anderen mann sie möchte sich nun nach 10 jahren ihren Mädchennamen annehmen und möchte auch das die kinder ihn annehmen geht das so ohne weiteres?
Am 18.01.2011 schrieb (anonym) folgendes:
Mein Mädchenname ist HEIN. Nach der Heirat mit meinem ersten Mann führten wir den Ehenamen FEYE.Diese Ehe wurde geschieden und ich heiratete ein zweites mal.Als Ehenamen führten wir meinen Mädchennamen HEIN. Auch diese Ehe ist nun gescheitert und ich würde gerne einen Doppelnamen tragen:HEIN-FEYE, da zwei Kinder den Namen Feye tragen und eines HEIN. Ist das möglich? Laut Standesamt geht es nämlich nicht-entgegen ihrer Veröffentlichung (ich sollte das Kleingedruckte lesen??Absatz 4 in einem Paragraphen??!!)

LG,miriam

Am 18.01.2011 schrieb RAin Wolf folgendes:
Wenn die gemeinsamen Kinder den Namen Ihres Mannes tragen, kann eine Einbennung nur mit seiner Zustimmung erfolgen; ebenso auch dann wenn für ein Kind das gemeinsame Sorgerecht besteht. Verweigert Ihr Mann seine Zustimmung, so kann das Familiengericht diese nur dann ersetzen, wenn die Namensänderung für das Wohl des Kindes erfoderlich ist, die Voraussetzungen insoweit sind eher streng.
Am 18.01.2011 schrieb RAin Wolf folgendes:
Wenn früher schon einmal zunächst der eigene Namen dem Ehenamen hinzugefügt worden ist, diese Wahl aber widerrufen wurde, dann kann dieser Begleitname nicht ein zweites Mal gewählt werden.
Am 19.01.2011 schrieb (anonym) folgendes:
Ich habe nach der Scheidung meinen Mädchennamen wieder beantragt.Unsere 7jährige Tochter hat den Nachnamen meines Ex-Mannes behalten. Besteht die Möglichkeit, dass sie einen Doppelnamen annehmen kann. Meinen Mädchennamen und den Namen meines Ex-Mannes, damit es nicht zu Schwierigkeiten oder Verwechslungen kommt.Beispiel: Ich heiße Schmitz,meine Tochter Müller, also hieße sie dann Müller-Schmitz.

Lg Sabine

Am 20.01.2011 schrieb RAin Wolf folgendes:
Nein, wenn die Mutter nach der Scheidung ihren Geburtsnamen wieder annimmt ist das immer mit dem Nachteil verbunden, daß die Kinder aus der Ehe ihren Geburtsnamen behalten und dies zu Problemen führen kann, weil das Mutter-Tochter-Verhältnis dann aufgrund der fehlenden Namensgleichheit nicht mehr offenkundig ist.
Am 20.01.2011 schrieb (anonym) folgendes:
wie lange habe ich zeit nach der scheidung meinen namen zu ändern?
gibt es eine Frist, dh ich muss mich zB bis zu 3 Monaten nach dem Scheidungsurteil etscheiden, ob ich wieder meinen Mädchennamen annehme oder den gemeinsamen Ehenamen behalte? oder kann ich auch nach 6 Jahren nach der Scheidung,obwohl ich weiterhin den Namen meines Exmannes geführt habe, dann erst sagen:ich kehre zurück zu meinem Mädchennamen? Weiß es jemand, ob es dafür ne Frist gibt, oder nicht?
Am 21.01.2011 schrieb RAin Wolf folgendes:
Das Gesetz sieht keine Befristung vor.
Am 24.01.2011 schrieb (anonym) folgendes:
ich (Niederländer) bin rechtskräftig in Deutschland (nach deutschem Recht) geschieden worden und war verheiratet mit eine deutsche Staatsbürgerin. Sie hat damals, nach der Eheschliessung meine Name angenommen (Mädschenname ersetzt durch meine Nachname)durch eine Registrierung bei Standesamt 1 in Berlin. Kann ich rechtlich auf Sie einwirken, damit Sie meine Name abgibt und Ihre Mädchenname wieder führt? Die Ehe ist in den Niederlande abgeschlossen worden.
Bestem Gruß, K
Am 24.01.2011 schrieb RAin Wolf folgendes:
Durch die Heirat ist der Ehename auch der Name der Frau geworden. Nach der Scheidung KANN sie diesen zwar ablegen, muß sie aber nicht.
Am 01.02.2011 schrieb (anonym) folgendes:
Meine Frage:
In Ihrem Blog weisen Sie immer darauf hin, dass Kinder getrennt lebender Paare mit gemeinsam ausgeübtem Sorgerecht nur in neue Ehen einbenannt werden dürfen, wenn der andere Elternteil zustimmt. Die Zustimmung könne gerichtlich ersetzt werden, allerdings nur bei triftigen, das Kindeswohl beeinflussenden Gründen.
Rein interesshalber: welche Gründe gäbe es für ein Gericht, der Namenskontinuität zu widersprechen???

MfG, Mialee

Am 02.02.2011 schrieb RAin Wolf folgendes:
Die Einbenennung muß zur Abwehr konkret drohender Schäden für das Kind erforderlich sein. Praktische Gründe oder der Wunsch nach Namenseinheit innerhalb der neuen Familie reicht daher nicht aus. Konkret drohende Schäden können etwa eine psychische Destabilisierung des Kindes sein, das den neuen Namen schon seit Jahren führt und nur unter diesem Namen überall bekannt ist.
Dagegen wurde die Weigerung eines Vaters nicht anerkannt, der keine tatsächliche Beziehung mehr zu seinem Kind hatte und selbst eine Adoption durch den Stiefvater vorgeschlagen hatte, hier wurde die Zustimmung ersetzt.
Am 02.02.2011 schrieb (anonym) folgendes:
Folgendes:
Von meinen Mann die Exfrau trägt immer leider noch seinen Nachnamen. Auch ihr Sohn das nicht sein leibliches Kind ist trägt diesen Namen. Da diese 2 Personen nun Hartz4 empfänger sind und auch sehr negativ in der Stadt aufallen. Alkohol , Assig usw...
Nun ist es für uns oft peinlich wenn wir mit dennen in Verbindung gebracht werden. Wir haben ein Geschäft und die Kunden sprechen uns öfter darauf an. Es kommt nicht sehr gaut an das ganze. Kann man seiner Ex und deren (nicht sein leibliches Kind)Sohn nun diesen Nachnamen nehmen lassen. Bitte um Info?
Am 02.02.2011 schrieb RAin Wolf folgendes:
Die geschiedene Ehefrau hat das Recht, nach der Scheidung den Ehenamen zu behalten und auch die Einbenennung von deren Sohn ist nicht rückgängig zu machen.
Am 02.02.2011 schrieb (anonym) folgendes:
Vielen Dank schon mal: es geht mir um meinen Stiefsohn, er labt seit eineinhalb Jahren bei uns, nachdem das Jugendamt ihn der Mutter wegnahm. Er trägt den Nachnamen des Ex-Mannes seiner Mutter, die zur Zeit seiner Geburt in Scheidung lebte. Er fragt fremde wie verwandte Personen immer häufiger, ob der Ex-Mann sein echter Vater sei. Zudem gerät er bereits im Kindergarten zunehmend unter Erklärungsnot bezüglich der Nachnamen; die Erzieherinnen sprechen uns ständig mit dem Namen seiner Mutter an, was das Kind immer wieder verunsichert. Er hat starke Neurodermitis, die sich bei Unsicherheit noch extrem verstärkt. Ich vermute allerdings, diese Gründe würden eine Namensänderung nicht notwendig machen, oder?
Am 03.02.2011 schrieb RAin Wolf folgendes:
Sog. Patchworkfamilien in denen aufgrund von Scheidung oder Geburt in einer nichtehelichen Beziehung die Familienmitglieder verschiedene Namen tragen sind heute keine Seltenheit mehr. Daher sehen die Gerichte allein aufgrund von den damit im Alltag verbundenen Ansprache der Familienmitglieder unter dem falschen Namen meist keinen Grund für die Erfoderlichkeit einer Namensänderung.
Am 04.02.2011 schrieb (anonym) folgendes:
Hallo,ich habe eine Frage:
Ich bin seit Juli 2009 geschieden,trage aber noch den Namen meines Ex-Mannes,genauso wie unsere Tochter.
Unsere Tochter Leonie kam am 05.06.05 zur Welt und trug bis zur Eheschließung meinen Mädchennamen (Bachmann). Erst nach der Eheschließung einigten wir uns auf den Familiennamen Fasser.
Nun meine Frage,ist es möglich das auch meine Tochter meinen Mädchennamen wieder annehmen darf,sie hieß ja schon einmal so... oder ist dies nicht möglich,welche anderen Möglichkeiten gibt es sonst noch für mich??
Am 04.02.2011 schrieb RAin Wolf folgendes:
Wenn die Eltern eines nichtehelichen Kindes heiraten und einen gemeinsamen Ehenamen waehlen wird dieser auch zum Namen des Kindes. Ebenso wie andere Kinder kann auch dieses seinen Namen nicht wieder ablegen. Nur die Mutter kann den Namen ablegen, weil es nicht ihr urspruenglicher Name ist, sondern der durch Heirat erworbene.
Am 10.02.2011 schrieb (anonym) folgendes:
Sehr geehrte Frau Wolf,
zu meiner Geburt waren meine Eltern nicht verheiratet (weil meine Mutter noch Minderjährig war). Ich bekam daher den Mädchennamen meiner Mutter. Nach der Heirat trug auch ich den Namen meines Vaters. Vor gut zwei Jahren ließen sich meine Eltern scheiden. Nach mehreren versuchen, trotz aller Scheidungsproblematiken ein gutes Verhältnis zu ihm auszubauen ist es jetzt endgültig gescheitert (er will keinen Kontakt zu mir). Besteht eine realistische Chance meinen Geburtsnamen bzw. den meiner Mutter wieder annehmen. Ich bin mittlerweile volljährig. Meine Mutter hat den Namen meines Vaters behalten, da mein Bruder noch so heißt.
Vielen Dank.
Am 11.02.2011 schrieb RAin Wolf folgendes:
Durch die Eheschließung Ihrer Eltern ist deren Ehename Ihr Geburtsname geworden. Ebenso wie ein von Anfang eheliches Kind können Sie diesen Namen nicht einfach ablegen, insbesondere sieht das deutsche Namensrecht die Annahme oder Ablage eines Namens als Sanktion für mangelndes Wohlverhalten nicht vor.
Am 13.02.2011 schrieb (anonym) folgendes:
Sehr geehrte Frau Wolf,
ich bin im Alter von 23 Jahren von meinem Stiefvater adoptiert worden. Bis kurz vor Abschluss der adoption wusste ich jedoch nicht, dass ich den Namen der Familie, hier den Namen meines Stiefvaters annehmen muss. Da wir jedoch soviel Zeit/Geld in das Verfahren investiert hatten, habe ich die "Notlösung" Doppelnamen gewählt. Nun lassen sich meine Eltern scheiden. Habe ich die Möglichkeit, meinen alten Namen wiederzubekommen? Einen Doppelnamen einer geschiedenen Ehe zu tragen würde mir, unabhängig davon, überhaupt einen Doppelnamen zu tragen, überhaupt nicht behagen.
MfG und vielen Dank!
Am 14.02.2011 schrieb RAin Wolf folgendes:
Durch die Adoption sind Sie das Kind Ihres Adoptivvaters geworden mit allen Rechten und Pflichten und auch dessen Namen. Nur weil die Ehe der Eltern gescheitert ist, ändert sich hieran nichts, ebensowenig wie dies bei leiblichen Kindern der Fall ist.
Am 14.02.2011 schrieb (anonym) folgendes:
Sehr geehrte Frau Wolf,
sie schrieben mir "Durch die Adoption sind Sie das Kind Ihres Adoptivvaters geworden mit allen Rechten und Pflichten und auch dessen Namen...". Wieso ist der Nachname der Mutter nicht maßgeblich? Und wo kann ich das nachlesen? Die Richterin, welche ich damals gefragt hatte, wieso ich denn den NAchnamen meines Vaters annehmen müsste, sagte mir, dass gerade nicht der Nachname des Vaters, sondern der der Familie entscheidend ist und erklärte mir, dass wenn meine Mutter und mein Stiefvater bei der Hochzeit meinen ursprünglichen Nachnamen als Familiennamen gewählt hätten, ich diesen im Zuge der adoption auch behalten hätte. Habe ich eine Chance, meinen ursprünglichen Nachnamen wider führen zu kommen, oder ist dies ein so eindeutiger Fall, welcher 1-1 so im BGB geregelt ist?
Am 15.02.2011 schrieb RAin Wolf folgendes:
Maßgeblich ist der gemeinsame Ehename der Eltern, diesen tragen auch die Kinder, seien es die leiblichen oder adoptierte Kinder. Ist Ehename der Name des Vaters, wie meistens, tragen sie also dessen Namen, ist Ehenname der Name der Mutter, so tragen sie deren Namen.
Am 15.02.2011 schrieb (anonym) folgendes:
Guten Abend,

im Februar werde ich und meine Frau geschieden. Meine Nochfrau, ihr Sohn und unsere gemeinsame Tochter tragen alle meinen Familiennamen. Ich möchte, dass meine Frau und ihr Sohn wieder ihren alten Namen tragen und nur unsere gemeinsame Tochter meinen Familiennamen als Doppelname trägt.
Meine Nochfrau stimmt dem auch zu, meine Frage wäre, ob das auch alles so einfach geht?

Vielen Dank im voraus

Am 16.02.2011 schrieb RAin Wolf folgendes:
Ihre Frau kann nach rechtskräftiger Scheidung ihren alten Namen wieder annehmen, der - offenbar einbenannte - Stiefsohn behält Ihren Namen.
Am 19.02.2011 schrieb (anonym) folgendes:
Guten Abend

Ich habe eine Frage zum Kindesunterhalt

Mein Lebenspartner zahlt für seine Tochter (6),diese wohnt bei der Kindesmutter,Unterhalt. Nun möchte seine Expartnerin diesen neu berechnen lassen und "pocht" darauf das sie Einsicht in seine Einkommensverhältnisse möchte. Darf sie Einsicht haben (mein Partner möchte das nicht,er sagt sie muß das nicht wissen), reicht es also wenn nur das Jugendamt bzw ARGE Einsicht in sein Einkommen hat.

Wir(mein Partner und ich(bin im 9.Monat mit unserem gemeinsamen Kind schwanger)) leben mit meiner Tochter (nicht von ihm) zusammen in einem Haushalt,ich erhalte Unterhalt für meine Tochter von 154,- € und habe kein weiteres Einkommen. Mein Lebenspartner verdient monatlich zwischen 950 und 1150,-€.

Wie viel muß er zahlen und muß er seiner Exfreundin Einsicht in sein Einkommen gewähren?

Ich danke für schnelle Antwort

Am 19.02.2011 schrieb (anonym) folgendes:
Hallo guten Abend

ich möchte gerne meinen Lebensgefährten heiraten und möchte auch das meine Tochter aus erster Ehe (wir tragen beide noch den letzten Familiennamen)den Namen meines Lebensgefährten annimmt. Muß mein Exmann sein Einverständnis geben zum neuen Namen? wie verhält es sich mit Doppelnamen? Brauch ich immer das Einverständnis meines EX??

DAnke

Am 20.02.2011 schrieb (anonym) folgendes:
hallo
bin jetzt 4 Jahre geschieden habe meine Mädchennamen wieder angenommen mein Sohn 12 Jahre alt trägt den namen aus der Ehe.
Jetzt ist meine Frage ob mein Sohn meinen Mädchennamen annehmen kann, ich habe das alleinige Sorgerecht habe und er zahlt keinen Unterhalt und der kontakt besteht höchstens 3 mal im Jahr. mein Sohn möchte es von sich aus und hat mich gefragt.
Am 21.02.2011 schrieb RAin Wolf folgendes:
Sie brauchen das Einverständnis des Vaters, wenn ein gemeinsames Sorgerecht besteht oder das Kind seinen Namen trägt.
Am 21.02.2011 schrieb RAin Wolf folgendes:
Die Mutter hat ein Anrecht auf Auskunft über das Einkommen sowie die Vorlage von Belegen (Gehaltsnachweisen, Steuerbescheid etc.).
Für eine konkrete Unterhaltsberechnung werden eine Vielzahl von Daten und Fakten benötigt, insbesondere die vollständigen Einkommensunterlagen aller Beteiligten. Eine Unterhaltsberechnung im Einzelfall hier im Forum wäre daher nicht seriös. Allerdings beträgt der Selbstbehalt gegenüber einem minderjährigen Kind € 950.- so daß nur ein geringer Betrag für Unterhaltszahlungen (für künftig 2 Kinder) zur Verfügung stehen dürfte.
Am 23.02.2011 schrieb (anonym) folgendes:
Hallo.
Ich wollte schon IMMER den Namen meines verstorbenen Vaters annehmen.Jetzt bin ich 34 Jahre alt und lebe in Scheidung. Da ich den Namen meinens (Noch-) Ehemannes angenommen habe und ich diesen nicht mehr tragen möchte, würde ich natürlich meinen Geburtsnamen (den Namen meiner Mutter) nach der Scheidung annehmen können. Das möchte ich aber in keinster Weise!!! Meine Mutter hatte ganz schreckliche Eltern
und ist überwiegend im Kinderheim aufgewachsen! Ich bin ein uneheliches Kind, mein Vater hat mich aber anerkannt und steht auch in der Geburtsurkunde. Leider ist mein Vater 1989 verstorben. Ich habe aber sehr engen Kontakt zu meinen Halbgeschwistern( die anderen leiblichen Kinder meinens Vaters). Sie sind meine wahre Familie und ich bin sehr stolz ein Teil dieser Familie zu sein.
Gibt es irgendeine Möglichkeit den Namen meines leiblichen Vaters anzunehmen???
Mit freundlichen Grüßen ,Tina
Am 24.02.2011 schrieb RAin Wolf folgendes:
Man kann nur den eigenen Geburtsnamen wieder annehmen; dies ist bei einem nichtehelichen Kind der Name der Mutter, man kann sich nicht einen anderen Namen aussuchen.
Am 24.02.2011 schrieb (anonym) folgendes:
Sehr geehrte Frau RAin Wolf,

würde mich über Ihre Hilfe sehr freuen. Hab da ein großes Problem. Habe mich vor 4 Jahren von meiner Ex getrennt. Aus dieser Beziehung geht ein gemeinsames Kind im alter von 6 Jahren hervor. Aufgrund von Meinungsverschiedenheiten wird mir der Kontakt zu meinem Kind verweigert. Inzwischen hat die Kindsmutter im Dezember geheiratet und ein zweites Kind im Februar 2011 zur Welt gebracht. Zwischenzeitlich hat sie die Ersetzung zur Namensänderung beim Amtsgericht beantragt, die für das Kindswohl erforderlich ist. Nun meine Frage: Wie kann ich der Ersetzung entgegewirken? Das gemeinsame Kind trägt meinen Namen. Nun möchte Sie unserem gemeinsamen Kind den Namen Ihres Ehemannes geben. Welche Möglichkeiten und Schritte würden Sie mir raten??

Für Ihre Bemühungen möchte ich mich im vorraus recht herzlich bedanken und verbleibe

mit besten Grüßen

Am 25.02.2011 schrieb RAin Wolf folgendes:
Das Verfahren vor dem Familiengericht läuft ja offenkundig bereits, und in diesem Verfahren muß die Mutter, die die Ersetzung Ihrer Zustimmung begehrt, darlegen, daß die Voraussetzungen dafür vorliegen. Nur wenn das Gericht davon überzeugt ist, daß die Einbenennung zum Wohl des Kindes erforderlich ist, wird es Ihre Zustimmung ersetzen. Ihr Anwalt wird dem Gericht Argumente vortragen, die dagegen sprechen, zB daß Sie an dem Kind und an Kontakt mit ihm interessiert sind, aber dieser verweigert wird.
Am 25.02.2011 schrieb (anonym) folgendes:
Guten Morgen Frau RAin Wolf,

vielen Dank für die schnelle Antwort. Das Verfahren vor dem Familiengericht läuft noch nicht. Bin vor einer Woche vom Amtsgericht angeschrieben worden, wonach ich binnen 2 Wochen Stellung nehmen soll. Habe also noch 1 Woche Zeit. Meine Ex hat einen Rechtspfleger an ihrer Seite. Ich habe bisher auch noch keinen Anwalt. Befinde mich derzeit in einer Umschulung durch die Agentur für Arbeit. Erhalte Alg in höhe von 1100 Euro. Davon bediene ich auch den Unterhalt unseren gemeinsamen Sohnes i. H. von 110 Euro. Das Problem ist, das ich keine Familie hinter mir stehen habe, die bezeugen könnte, das ich als der Kontakt vor 2 Jahren abbrach, ALLES und zur jeder Zeit für mein Sohn getan habe.(Sei es sein eigenes Zimmer, was er in der alten bzw. jetzigen Wohnung für sich hat. Obwohl er sein neues Zimmer ja noch nie gesehen hat.) Meine Ex hingegen hat einen großen Familien bzw. Bekanntenkreis. Ich denke mir nur, das ich gegen die enormen Einflüsse auf meinen Sohn seitens der Mutter und dessen Familie sowie die Familie ihres Ehemanns keine Chance habe. (z.B. dein Vater interessiert sich nicht für dich.) Das übliche.

Sollte vielleicht noch hinzufügen, das ich seit knapp 4 Jahren eine Lebensgefährtin habe, woraus auch ein 15 monatiger Sohn hevorgeht. Wir sind jedoch nicht verheiratet.

Meine Frage lautet. An wen muss ich mich wenden? Wie hoch sind die Kosten? Wie hoch sind meine Chancen der Ersetzung entgegenzuwirken.

Vielen Dank Frau RAin Wolf

Freundliche Grüße

Am 28.02.2011 schrieb RAin Wolf folgendes:
Wegen der Kosten des Verfahrens haben Sie die Möglichkeit Prozesskostenhilfe zu beantragen.
Zu Ihren konkreten Aussichten im Einzelfall, den Prozess zu gewinnen, wird kein seriöser Anwalt lediglich aufgrund eines kurzen Forumseintrages ohne ausführliches Gespräch mit Ihnen sowie Kenntnis des gegnerseitigen Antrages eine Prognose abgeben. Allgemein kann aber gesagt werden, daß die Hürden für die Ersetzung der Zustimmung des Vaters hoch sind.
Am 28.02.2011 schrieb (anonym) folgendes:
Meine Exfrau trägt seit unserer Heirat meinen Nachnamen und unser in der Ehe geborener Sohn natürlich auch. Nun hat meine Exfrau 4 Jahre nach unserer Scheidung von einem anderen Mann eine uneheliche Tochter zur Welt gebracht, die jedoch auch meinen Nachnamen trägt. Dies geht mir entschieden gegen den Strich. Gibt es eine rechtliche Möglichkeit, dass ich von meiner Exfrau verlangen kann, die uneheliche Tochter, die nichts mit mir zu tun hat, anders zu nennen? So z.B. Mädchenname der Mutter oder Name des leiblichen Vaters. Er würde gerne aber sie verwehrt ihm sogar das gemeinsame Sorgerecht.
Am 28.02.2011 schrieb RAin Wolf folgendes:
Die geschiedene Ehefrau darf auch nach der Scheidung ihren Ehenamen behalten, ohne daß der Ehemann, dessen Nachname Ehename wurde, eine Möglichkeit hat, dies zu verhindern. Dies hat zur Folge, daß auch ein späteres nichteheliches Kind, wie in Ihrem Fall, Ihren Namen trägt. Die Mutter hat hier keine freie Namenswahl, sondern das Kind trägt den Namen der nichtehelichen Mutter. Da der "erheiratete" Name eben auch ihr Name ist, besteht keine Möglichkeit, rechtlich dagegen vorzugehen.

Am 03.03.2011 schrieb (anonym) folgendes:
Ich bin seit fast vier Jahren geschieden und selbst in der Ehe hatte mein Ex-Mann kaum einen Bezug zu unserem jetzt 9jährigen Sohn.
Mein Ex-Mann hat auch kein Interesse an der Beziehung zu ihm,zumindest zeigt er es ihm nicht durch evtl Anrufe oder Besuche.
Er hat mir auch germwillig das Sorgerecht übergeben.
Mein Sohn fragt mich nun schon immer öfter,ob ich es nicht machen kann, dass er auch so heißen kann wie alle in seiner Familie (ich habe meinen Geburtsnamen wieder angenommen und er kennt ausschließlich nur die Familie meinerseits).Er sagt er habe das Gefühl er würde nicht dazu gehören und bekommt dadurch ein starkes seelisches Tief.Ich würde ihm gern helfen,deshalb will ich einen Antrag auf Namensänderung stellen auf Wunsch von meinen Sohn (auch wenn das mein Wunsch bestärkt),was den Familiennamen und die zwei weiteren Vornamen betreffen.
Wie groß sind da die Chancen,das ich eine positive Entscheidung erlange?
Mein Ex-Mann gab mir zwar schon diesbezgl. eine mündliche Zusage,aber darauf will ich mich nicht verlassen.
Am 04.03.2011 schrieb RAin Wolf folgendes:
Eine nachträgliche Änderung des Geburtsnamens ist von wenigen Ausnahmen, wie etwa der nachträglichen Heirat der Eltern eines nichtehelichen Kindes, gesetzlich nicht vorgesehen. Im Falle Ihrer erneuten Heirat wäre zudem (mit Einverständnis des Vaters) eine sog. Einbenennung möglich, d.h. sowohl Sie als auch der Sohn könnten dessen Namen annehmen.
Am 20.03.2011 schrieb (anonym) folgendes:
Ich trage jetzt einen Doppelnamen: Raum-Zimmer, nach der Scheidung möchte ich wieder meinen Mädchennamen Zimmer annehmen.
Das gemeinsame Kind lautet auf den Familiennamen Raum.
Ist es möglich, dass das Kind nach der Scheidung den Doppelnamen Raum-Zimmer annimmt?

Vielen Dank für Ihre Antwort bereits im Voraus!

Am 20.03.2011 schrieb (anonym) folgendes:
Sehr geehrte Frau Wolf,

Ich habe einen Sohn der auf meinen Mädchennamen geboren ist, kurze Zeit später heiratete ich seinen (leiblichen) Vater. Wir haben beide den Nachnamen des Vaters angenommen. Nun wurde die Ehe geschieden, ich habe das alleinige Sorgerecht bekommen. Ist es möglich dass auch mein Sohn (inzwischen über fünf Jahre alt und würde zustimmen) wieder seinen Geburtsnamen annimmt, wenn ich meinen ändern lasse?

Freundliche Grüße

Am 21.03.2011 schrieb RAin Wolf folgendes:
Nein, das Kind behält seinen Geburtsnamen auch dann, wenn Sie Ihren Geburtsnamen wieder annehmen.

Bearbeitet am 21.03.2011 von

Am 23.03.2011 schrieb (anonym) folgendes:
Hallo,

ich werde jetzt 18 und überlege, mir einen anderen Nachnamen "zuzulegen", da ich den Namen meines leiblichen Vaters trage, mit dem ich allerdings weder Kontakt habe noch wünsche. Einer Namensänderung oder gar Adoption durch den zweiten Ehemann meiner Mutter, meinem Stiefvater, hat er zu früherem Zeitpunkt nie zugestimmt. Mit meiner Volljährigkeit wäre seine Zustimmung nicht notwendig, wenn ich richtig informiert bin, oder?
Außerdem würde ich gerne wissen, ob die Möglichkeit besteht, mich umnennen zu lassen und mit welchen Kosten so etwas verbunden wäre.

Herzlichen Dank und viele Grüße

Am 24.03.2011 schrieb RAin Wolf folgendes:
Es gibt kein Recht auf freie Namensauswahl, d.h. man kann sich nicht einfach einen neuen Nachnamen zulegen, sondern Änderungen kommen allein aus bestimmten rechtlichen Anlässen, zB Heirat, in Betracht.
In Ihrem Fall wäre eine Adoption durch den Stiefvater denkbar, wenn zwischen ihnen beiden ein Eltern-Kind-Verhältnis entstanden ist. Hierzu sollte man sich vorab mit dem Familiengericht in Verbindung setzen, daß die Adoption ausspricht. Außerdem fallen noch Notarkosten an sowie erhebliche Folgekosten, da Ihre gesamten Papiere geändert werden müssen.
Am 26.03.2011 schrieb (anonym) folgendes:
Hallo,

Ich habe 3 Kinder aus erster Ehe meine Ex Frau hat neu geheiratet und nach ca. drei Jahren kam sie an und meinte ob ich nicht unterschreiben kann das unsere gemeinsamen Kinder auch den Nachnamen des neuen Mannes haben können. Erst war ich natürlich dagegen, aber als meine Kinder mich lieb gefragt haben, habe ich der Sache skeptisch zu gestimmt und jetzt ist die kacke am Dampfen. Nach ca. 1 Jahr nach der namens Änderung lässt sie sich wieder scheiden und unsere Kinder tragen den Nachnamen ihres noch Mannes (Stiefvater). Jetzt laufen die Kinder mit seinem Nachnamen rum und er ist weg. Deswegen ist meine Frage: ,,Kann ich das alles wieder rück gängig machen damit die Kinder wieder meinen Nachnamen bekommen und diesmal auch sicher behalten?“ grins.
Es wäre super wenn mir da einer helfen könnte oder zumindest einen Tipp geben könnte was ich machen könnte

Am 28.03.2011 schrieb RAin Wolf folgendes:
Die Einbenennung der Kinder läßt sich grds. nicht rückgängig machen.
Am 01.04.2011 schrieb (anonym) folgendes:
Gerne möchte ich den Nachnamen meiner bereits verstorbenen Großeltern mütterlicherseits annehmen, da ich weder meinen Mädchennamen noch den Namen meines geschiedenen Mannes tragen möchte. Besteht diese Möglichkeit?
Vielen Dank für Ihre Antwort.
Am 01.04.2011 schrieb RAin Wolf folgendes:
Nein, Sie können nur Ihren eigenen Mädchennamen/Geburtsnamen annehmen, aber nicht denjenigen von Dritten, auch wenn es sich um Verwandte handelt.
Am 02.04.2011 schrieb (anonym) folgendes:
Guten Abend.

Ich war heute mittag beim standesamt gewesen wegen der namensänderung. Es hieße das es für mich 30 euro kosten würde. Ich habe mit 17 Jahren zwillingen bekommen und kurz drauf den vater meiner kinder geheiratet leider nach neun monaten ehe habe ich die scheidung eingereicht. mit der scheidunug habe ich auch das alleinige sorgerecht bekommen. meine Kinder haben neo eheschließung den namen ihres vaters angenommen.
Ich würde gerne meinen mädchennamen wieder annehmen und auch das meine Kids ihren wieder annehmen. Sie sind allerdings erst drei jahre alt geworden vor ein paar tagen. Der vater würde auch zustimmen das wir meinen namen wieder annehmen können.
Meine Anwältin hat an meinem scheidungstag aber gemeint gehabt das es nicht geht und nur das ich meinen namen wieder annehmen kann.
da die ehe nicht gerade gut gelaufen ist will ich ihn wieder haben aber ich will den gleichnen namen wie meiner kinder haben.
Bitte um hilfe.

vielen Dank im Vorraus

Am 03.04.2011 schrieb (anonym) folgendes:
Mein volljähriger Sohn möchte nach meiner Scheidung den Geburtsnamen der Mutter annehmen geht das? Wenn ja wie? Vielen Dank
Am 04.04.2011 schrieb RAin Wolf folgendes:
Nein, er behält auch nach der Scheidung der Eltern seinen eigenen Geburtsnamen.
Am 04.04.2011 schrieb RAin Wolf folgendes:
Die Zwillinge haben durch die Eheschließung der Eltern ihren Geburtsnamen erhalten, diesen können sie nicht ändern, auch wenn Sie selbst nach der Scheidung Ihren eigenen Geburtsnamen wieder annehmen können. Ich kann Ihnen daher keine andere Auskunft geben als Ihre Anwältin.
Am 05.04.2011 schrieb (anonym) folgendes:
ich trage seit meiner hochzeit einen Doppel-namen d.h mein geburtsname danach folgt der Name meines Mannes.
Kann ich nach einer scheidung wieder NUR meinen Geburtsnamen führen ??
Am 05.04.2011 schrieb RAin Wolf folgendes:
Ja, wenden Sie sich dazu mit dem Scheidungsurteil an Ihr Standesamt.
Am 05.04.2011 schrieb (anonym) folgendes:
Ich trage auch seit meiner Hochzeit ein Doppelnamen aber meine Tochter trägt nur den Namen meines Mannes.
Kann meine Tochter falls Scheidung auch meinen Mädchennamen annehmen???
Am 06.04.2011 schrieb RAin Wolf folgendes:
Nein, Ihre Tochter behält auch im Scheidungsfall ihren Geburtsnamen.
Am 12.04.2011 schrieb (anonym) folgendes:
meine Situation ist folgende:
Ich bin seit einiger Zeit geschieden. Aus der Ehe gibt es zwei Kinder. Der Vater ist inzwischen erneut verheiratet und hat mit der Heirat den Nachnamen seiner neuen Frau angenommen. Die Kinder und ich tragen noch den Ehenamen (ehemals Nachname des Vaters). Es besteht gemeinsames Sorgerecht. Nun möchte ich gemeinsam mit den Kindern meinen Mädchennamen wieder annehmen. Mit der zuständigen Sachbearbeiterin für die Namensänderung aus wichtigem Grund der Kinder habe ich schon gesprochen und es wäre kein Problem den Namen zu ändern da dann beide Eltern einen anderen Namen tragen wenn der Vater einverstanden ist. Der Vater hat bereits bei einer Beratungsstelle mündlich sein Einverständnis gegeben und mir soeben schriftlich per Email mitgeteilt, dass nichts gegen eine Änderung des Namens spricht. Dennoch nutzt er die Situation aus um andere Dinge durchzusetzen bevor er den Antrag unterschreibt. Diese Situation zieht sich nun schon längere Zeit hin. Außerdem befürchte ich, dass die notwendige Vorlage seiner Einkommensbescheinigung immer wieder herausgezögert werden wird. Kann man in einem solchen Fall auch die Unterschrift des Vater, ähnlich wie bei einer Einbenennung, vor Gericht ersetzen lassen? Wie teuer könnte das werden und könnten Sie uns in diesem Fall vertreten?
LG Maya

Am 13.04.2011 schrieb RAin Wolf folgendes:
Aus Ihren Angaben ist der Sachverhalt leider nicht vollständig erschließbar, da die Anforderungen an eine öffentlich-rechtliche Namensänderung in der Regel streng sind und allein der Wunsch der Mutter nach Annahme ihres Mädchennamens nach Scheitern der Ehe gewöhnlich keinen ausreichenden Grund für eine Namensänderung der Kinder darstellt. Soweit die zuständige Sachbearbeiterin hier dennoch eine Namensänderung für möglich hält, dürften daher weitere Umstände vorliegen. Ohne vollständige Kenntnis des gesamten Sachverhalts sind die eventuellen gerichtlichen Möglichkeiten seriös nicht einschätzbar.
Am 13.04.2011 schrieb (anonym) folgendes:
Nachtrag bzgl. obiger Antwort

Die Sachbearbeiterin sagte, dass ein wichtiger Grund bereits vorliegt wenn beide Eltern einen anderen Nachnamen tragen als die Kinder. Dies ist wohl auch abhängig vom Alter der Kinder. Die Kinder sind 4 und 7 Jahre alt und da wäre das noch recht problemlos möglich. Da der Vater erneut geheiratet hat und einen neuen Namen angenommen hat könnten die Kinder ihren Namen ändern sobald ich meinen Namen geändert hätte und der Vater den Antrag unterschrieben hat.
Ich habe auch mehrmals nachgefragt, da ich es auch nicht für so einfach gehalten habe und habe nach dem Telefonat noch eine entsprechende Zusammenfassung des Telefonates an die Sachbearbeiterin per Email geschickt. Die Sachbearbeiterin arbeitet bei der Kreisverwaltung und hat mir versichert, dass sie persönlich über die Änderung der Namen entscheidet.

Gruß Maya

Am 13.04.2011 schrieb RAin Wolf folgendes:
Dann ist Ihre Kreisverwaltung offenbar vergleichsweise großzügig bei der öffentlich rechtlichen Namensänderung. Eine Möglichkeit der gerichtlichen Erzwingung der Zustimmung des Vaters zur Namensänderung sehe ich allerdings hier nicht, wenn eben keine besonderen Umstände vorliegen, welche die Namensänderung aus zwingenden Gründen des Kindeswohls erforderlich machen.
Am 15.04.2011 schrieb (anonym) folgendes:
Hallo!
Mein erster Ehemann hiess Jansen, dessen Namen ich annahm. Mein zweiter Ehemann hiess Müller. Ich führe den Namen Müller-Jansen, ebenso unser Sohn. Nach Scheidung vor 5 Jahren bekam ich das alleinige Sorgerecht. Der Vater hat sich seitdem nicht mehr blicken lassen. Nun möchte ich bei mir und meinem Sohn das Müller streichen lassen. Ist dies möglich?

Freundlicher Gruß

Marion

Am 17.04.2011 schrieb (anonym) folgendes:
Hallo zusammen,
ich bin jetzt volljährig geworden und meine Eltern sind geschieden. Zu meinem Vater habe ich garkeine Beziehung mehr wegen verscheidener Probleme in der Vergangenheit. Meine Mutter hat nun vor 4 Jahren ihren Mädchennamen angenommen. Ich würde jetzt, da mein Vater wegen der Volljährigkeit nicht mehr zustimmen müsste, auch meinen Nachnamen in den Mädchennamen meiner Mutter ändern lassen da ich das seit 4 Jahren auch schon machen wollte. Abgesehen von den Kosten isr das überhaupt möglich?
Am 18.04.2011 schrieb RAin Wolf folgendes:
@Marion
Sie können möglicherweise Ihren Ehenamen ablegen und einen früheren Ehenamen wieder annehmen. Bei Ihrem Sohn wird es aber schwierig, hier könnte nur ggf. der Begleitname nicht der Geburtsname geändert werden.
Am 18.04.2011 schrieb RAin Wolf folgendes:
Es gibt in Deutschland ein gesetzlich geregeltes Namensrecht, daher kann man seinen Geburtsnamen (= in aller Regel der Ehename der Eltern) nicht ohne triftigen Grund ändern, etwa weil man zu einem Elternteil keine gute Beziehung hat. Namensänderungen sind in aller Regel nur in Zusammenhang mit objektiven Statusänderungen (Heirat, Scheidung, Adoption, Einbennung usw.) möglich.
Am 25.04.2011 schrieb (anonym) folgendes:
Hallo,

mein Name ist Frau Müller und ich bin 16 Jahre alt. Als ich geboren wurde, waren meine Eltern unverheiratet und meine Mutter hat das alleinige Sorgerecht, sodass ich den Mädchennamen meiner Mutter, also Schmidt bekam. Danach hat sie jedoch geheiratet, sodass mein Nachname zu Müller wurde. Meine Mutter ist seit ca. 5 Jahren mit Herrn Müller geschieden, den Namen hat sie jedoch beibehalten.
Ich habe weder etwas mit Herrn Müller zu tun, noch mit Familie Müller und mag diese auch nicht.
Deswegen möchte ich gerne den Namen meines Vaters, der kein Sorgerecht hat oder Meinen ursprünglichen Namen "Schmidt" annehmen. Sowohl meine Mutter, als auch mein Vater sind damit einverstanden.

Ist es möglich einen der beiden Namen anzunehmen?

Vielen Dank für Ihre Antwort und Ihre Zeit.
Freundliche Grüße!

Am 26.04.2011 schrieb RAin Wolf folgendes:
Die Einbenennung eines Kindes ist grds. nicht rückgängig zu machen, auch dann nicht, wenn die Ehe der Mutter mit dem Stiefvater geschieden wird.
Am 28.04.2011 schrieb (anonym) folgendes:
Hallo,

Ich habe 2 Kinder und möchte heiraten.

Mein großer Sohn, 8, hat einen Vater, mit dem ich nicht verheiratet war. Er trug meinen Geburtsnamen.

Mein zweiter Sohn, 5 Jahre, hat einen Vater, den ich heiratete, als er 1 Jahr alt war.

Der kleine Sohn hatte von Beginn an den Namen seines Vaters, des großen Sohn haben wir zur Ehe einbenennen lassen.

Die Ehe wurde geschieden und ich heirate nun erneut.

Mein Geburtsname soll gemeinsamer Familiennamen werden, den auch mein neuer Mann annehmen möchte.Zukünftige Kinder werden diesen Namen tragen.

Kann ich den Großen, der schon einmal einbenannt wurde, noch einmal einbenennen zur Hochzeit? Er möchte dies.

Kann ich den Kleinen einbenennen? Der Vater (mein Ex-Mann) gibt seine Zustimmung

Die Standesbeamten denken, dass dies nur möglich ist, wenn wir den Namen meines neuen Partners zum Familiennamen erklären, nicht aber meinen Mädchennamen.

Vielen Dank!

Am 28.04.2011 schrieb RAin Wolf folgendes:
Eine Einbenennung ist grds. nicht nur auf den Namen des Stiefelternteils (meist Stiefvater), sondern auch auf den Namen des sorgeberechtigten Elternteils des Kindes (meist Mutter) möglich. Das Gesetz spricht nur vom gemeinsamen Ehenamen dieser beiden und beschränkt dies nicht darauf, daß Ehename der Name des Stiefvaters geworden ist.
Am 30.04.2011 schrieb (anonym) folgendes:
Hallo,

seit knapp 3 Jahren bin ich mit meinem Freund zusammen und wir haben vor zu heiraten und eine Familie zu gruenden.

Soweit so gut. Leider ist mein Freund seit 7 Jahren geschieden und hat eine Tochter (9 Jahre) aus der ersten Ehe. Die Ex-Frau, sowie das Kind tragen immer noch den Familiennamen meines Partners. Beide Elternteile haben das gemeinsame Sorgerecht fuer das Kind.
Mein kuenftiger Mann hat seine Ex-frau nun aufgefordert, seinen Namen aufzugeben. Er wird dann die Kosten uebernehmen.

Da sie in der Vergangenheit immer gegen unsere Beziehung war, gehe ich davon aus, dass sie zu Ihrem Maedchennamen nicht zurueckkehrt.
Mein Partner ist einverstanden, meinen Namen anzunehmen.
Meine Fragen an Sie sind:

- Kann die Ex-frau was dagegen tun (z. B. Argumentation ueber das Wohl des Kindes)?
- Muss sie oder Ihre Tochter diesen Akt einwilligen oder darf mein Partner das allein entscheiden?
- Angenommen die Ex-frau gibt den Namen nicht auf und spricht das Thema Doppelname an (sprich sie verlangt, dass mein kuenftiger Mann seinen jetzigen Namen behaelt und meinen Familiennamen zusaetzlich annimmt) wer darf/kann/muss zustimmen? Schliesslich geht es u.a. auch um meinen Namen und den moechte ich nicht einfach so jemandem geben.
- Wie darf unser gemeinsames Kind dann heissen? Ich moechte nicht, dass es Beruehrungspunkte zwischen der Ex-frau und der Tochter und meinem Kind gibt. Gleichzeitig moechte ich, dass in underer neugegruendeten Familie alle den gleichen Namen tragen.

Vielen Dank fuer Ihre Hilfe.

Viele Gruesse

Am 02.05.2011 schrieb RAin Wolf folgendes:
Die geschiedene Ehefrau ist nicht verpflichtet den Ehenamen ab- und ihren Mädchennamen wieder anzulegen, sie kann dies lediglich tun, wenn sie es möchte. Da das Kind aus dieser Ehe den Namen aber behält entscheiden sich die meisten Frauen nach der Scheidung dagegen, um weiter einen gemeinsamen Namen mit ihrem Kind zu führen.

Ihr Freund kann bei der Heirat Ihren Namen als gemeinsamen Ehenamen wählen, er braucht dazu - außer Ihrer Zustimmung - auch niemanden sonst um Erlaubnis zu fragen. Insbesondere hat die Ex-Ehefrau hier keinerlei Mitspracherechte. Alle Kinder aus Ihrer Ehe tragen dann automatisch diesen gemeinsamen Ehenamen, also Ihren Namen.

Am 02.05.2011 schrieb (anonym) folgendes:
Vielen herlichen Dank fuer Ihre Antwort und Hilfe.
Am 03.05.2011 schrieb (anonym) folgendes:
Hallo,
nachdem ich hier schon viel erfahren habe muss ich auch mal eine Frage loswerden.
Mein Partner hat bis zum 15.Lebensjahr den Mädchennamen seiner Mutter getragen...sagen wir mal Müller.
Diese hat dann 1976 geheiratet und den Namen "Meier" des Ehemanns angenommen.
Er wurde zwar gefragt ob er auch den Namen annehmen möchte, aber so richtig erklärt hatte es ihm damals niemand.
Es war keine Adoption, nur eine Namensgebung.
Nach der Scheidung seiner Mutter hatte er den Namen beibehalten obwohl es alles andere als ein netter Stiefvater war und es auch keine Möglichkeit gab diesen verhassten Namen wieder abzulegen. Erst durch seine eigene Heirat mit seiner damaligen Frau änderte sich das und er nahm ihren Namen an.
Bei der Durchsicht seine Unterlagen haben wir auch die Geburtsurkunde gefunden, da steht als Geburtsname aber nicht der Name Müller sondern Meier.
Er würde das gerne ändern lassen in seinen richtigen Geburtsnamen, da Meier ja nur ein angenommener Name war und er auch keinen Kontakt
zu seinem Stiefvater oder deren Familie hat und haben möchte.
Desweiteren wurde ihm mal gesagt dass er seinen Namen nur 3x ändern lassen kann. Stimmt das?
Wir haben vor nächstes Jahr zu heiraten und ich möchte eigentlich nicht unbedingt seinen Namen annehmen da es der Name seiner Ex-Frau ist.
Und kann er dann meinen Namen annehmen?
Grüße und Danke im voraus..
Mawari
Am 03.05.2011 schrieb RAin Wolf folgendes:
@Mawari
Bei der Hochzeit im nächsten Jahr können Sie als gemeinsamen Ehenamen Ihren Namen wählen.
Am 03.05.2011 schrieb (anonym) folgendes:
Vielen Dank für die schnelle Antwort, da fällt mir ja ein Stein vom Herzen ;)

Wie sieht es denn mit der Geburtsurkunde aus, kann er diese ändern lassen?

Am 03.05.2011 schrieb RAin Wolf folgendes:
Nein, durch die Einbenennung wurde der ursprüngliche Geburtsname geändert.
Am 03.05.2011 schrieb (anonym) folgendes:
Nochmals vielen Dank für die kompetente Hilfe ;)
Am 08.05.2011 schrieb (anonym) folgendes:
Ich bin seit einem Jahr geschieden und möchte gerne meinen Mädchennamen wieder annehmen. Meine Tochter ist jetzt 19 Monate alt und nicht das leibliche Kind meines Ex Mannes.Meine Tochter kam zur Welt als wir noch in Scheidung gelebt haben. Sie trägt seinen Nachnamen, obwohl er nicht der leibliche Vater ist. Meine Frage ist jetzt, wenn ich meinen Mädchennamen annehme, kann meine Tochter diesen auch bekommen? Sie hat ja gar nichts mit meinem Ex Mann zu tun.
Am 09.05.2011 schrieb RAin Wolf folgendes:
Ihre Tochter ist vor der Scheidung zur Welt gekommen. Wenn die Vaterschaft nicht geklärt wurde gilt der Ex-Ehemann als rechtlicher Vater und es bleibt bei dem Geburtsnamen des Kindes. Anders kann dies aussehen bei einer Vaterschaftsanfechtung.

Bearbeitet am 09.05.2011 von

Am 10.05.2011 schrieb (anonym) folgendes:
Hallo,
ich habe folgende frage: aus meiner vorherigen partnerschaft ist mein 1.sohn zu welt gekommen, dieser trägt meinen mädchennamen und ich habe das alleinige sorgerecht. ich habe mit meinem jetztigem lebensgefährten meinen 2. sohn zur welt gebracht, der auch meinen mädchennamen trägt. jetzt haben wir vor zu heiraten. ich weiß dass mein 2. sohn (der ja seiner ist) ohne probleme seinen familiennamen annehmen kann. ich würde allerdings gerne einen doppelnamen annehmen und meinem älteren sohn (aus vorheriger beziehung) gerne ach den doppelnamen geben. so dass er seinen jetztigen namen behält und den namen meines zukünftigen mannes auch erhält. somit hätten wir beide dann einen doppelnamen, der aber trotzdem den zukünftigen familiennamen beinhaltet. ist das möglich?
lg und danke,mona
Am 10.05.2011 schrieb RAin Wolf folgendes:
Bei der Heirat können Sie den Familiennamen Ihres künftigen Mannes annehmen und ihren alten Mädchennamen als Begleitnamen diesem voranstellen oder anhängen.
Bezüglich des 1. Kindes könnte eine Einbenenung in die Ehe und den gemeinsamen Familiennamen vorgenommen werden, die als sog. additive Einbenennung zusätzlich zum alten Namen des Kindes den neuen Familiennamen anhängt/voranstellt. Wenn Sie das alleinige Sorgerecht haben ist eine Zustimmung des Vaters nicht erforderlich, weil das Kind auch nicht seinen Namen trägt. Allerdings muß das Kind selbst zustimmen.
Am 18.05.2011 schrieb (anonym) folgendes:
Guten Tag!
Ich habe eine Frage zur additiven Einbenennung bzw. Doppelnamen.
“Für diese additive Einbenennung sind geringere Anforderungen nötig.”

Muss ich als geschiedener Vater mit gemeinsamen Sorgerecht meines 7 Jahre alten Sohnes nun bei Wiederheirat meiner Exfrau befürchten, dass mein Sohn einen Doppelnamen erhalten kann, ohne meine Einwilligung, da “niedrigere Anforderungen” gegeben sind?

Noch heißt meine Exfrau B., genau wie mein Sohn und ich natürlich.
Jetzt macht sie mir das “Angebot”, sie nehme ihren Mädchennamen C. an (der neue Mann i.ü. auch) und diesen mit dem Geburtsnamen unseres Sohnes zu verbinden, damit die “neue Familie” inkl. neuem Kind (1 Jahr) aus der neuen Beziehung zumindest zur Hälfte wie unser geminsamer Sohn heißt. d.h. mein Sohn hieße dann B.-C., der Rest der anderen Familie lediglich C.

Nun “droht” mir meine Ex vor dem Familienrecht prüfen zu lassen, ob es zum Wohle des Kindes wäre…
Ich fühle mich jetzt schon wie der Buhmann, lasse mir aber nicht gern die Pistole auf die Brust setzen, sondern möchte in Ruhe überlegen.

Erwähnt sei, dass ich in unmittelbarer Nähe weiterhin wohne und den Sohn jede Woche mindestens einmal sehe, sowie mit ihm Urlaub mache ect. also beste Bindung zum Kind.

Einen Doppelnamen erachte ich jedoch für fragwürdig und stehe demgegenüber eher mit ablehnender Haltung ggü., auch wenn es nicht ein Doppelname mit dem eines neuen Mannes, sondern mit dem Mädchennamen meiner Ex ist.

Um eine Antwort würde ich mich sehr freuen.

MFG
GoodFather20

Am 18.05.2011 schrieb RAin Wolf folgendes:
Voraussetzung für die Ersetzung der väterlichen Zustimmung zur Einbenennung ist immer, dass es zum Wohl des Kindes erforderlich ist, also nicht nur nützlich. Das ist immer eine Einzelfallabwägung des Gerichts bei der ganz viele Umstände eine Rolle spiele können. Tendenziell ist man heute, Patchworkfamilien sind heute Normalität, zurückhaltender mit der Einbenennung. Tendenziell kann man ebenfalls sagen, dass intensive Kontakte des Vaters eher gegen die namensmässige Eingliederung in die Stiefvaterfamilie sprechen.
Am 24.05.2011 schrieb (anonym) folgendes:
Hallo RAin Wolf,

wie alle möchte auch ich meinen Mädchennamen annehmen,bei uns ist das alles nur was komplezierter.Mein ex Mann hat sich 2008 von mir getrennt doch geschieden wurden wir erst im april 2010.Unsere Scheidung hat
über 2,5 jahre gedauert,obwohl alles freidlich verlief.Mein Sohn wurde am 12,06.2010 geboren also 2 WQochen nach der Scheidung,da ich noch keine Scheidungsunterlagen hatte musste ich meinen Sohn auf den Namen mein Ex-Mannes eintragen laßen.Mein Ex-Mann ist natürlich nicht der Vater meines Sohn,sonderen mein Freund,der auch als Vater eingetragen ist und mit dem ich zusammen Leben und mir das sorgerechtteile.

Meine Frage kann ich mich und meinen Sohn auf meinem Mädchennamen änderen laßen und wo muss ich das machen?
Mein Sohn ist 2 Ortschaften weiter geboren worden muss ich seine änderung da beantragen oder in dem Ort wo wir wohnen.

Danke schon mal für Zeit um meinen Text zu lesen
Mit freundlichen Grüßen Nicole

Am 24.05.2011 schrieb RAin Wolf folgendes:
@Nicole
Ich vermute, daß eine Vaterschaftsanerkennung des leiblichen Vaters sowie eine Sorgeerklärung für das Kind vorliegen. Der geschiedene Ehemann hätte dann mit dem Kind nichts mehr zu tun. Unter diesen Umständen wäre eine Erstreckung Ihrer Namensänderung aus das Kind - Zustimmung des Vaters vorausgesetzt - denkbar. Kontaktieren Sie am besten das Standesamt an Ihrem Wohnsitz, wie die Handhabung vor Ort ist.
Am 24.05.2011 schrieb (anonym) folgendes:
Hallo RAin Wolf,

danke für die schnelle Antwort und ja der lebleiche Vater hat die Vaterschaft anerkannt(er kann die ähnlichkeit nicht abstreiten :) )
Ich werde mich morgen gleich mal beim Standesamt erkunden .

Am 25.05.2011 schrieb (anonym) folgendes:
Hallo
Könnte es Komplikationen geben wenn mein kind den nachnamen von meinen partner mit annimt da er gebürtig aus Belgien kommt, wohnt aber seit Jahren hier in Deutschland.

Und abwann kann mann oder sollte mann die Vaterschaft annerkennen und wie funktiuniert das mit den geteilten Sorgerecht was er auch mit haben möchte und ich ihn das geben will.

Am 25.05.2011 schrieb RAin Wolf folgendes:
Die Vaterschaft kann bereits vor der Geburt anerkannt werden. Beim gemeinsamen Sorgerecht für ein nichteheliches Kind ist aktuell die Lage noch so, daß beim Jugendamt eine gemeinsame Sorgeerklärung abgegeben werden muß; andernfalls hat die Mutter das alleinige Sorgerecht. Bei gemeinsamer Sorge können die Eltern als Geburtsnamen des Kindes entweder den Namen des Vaters oder der Mutter wählen.
Am 28.05.2011 schrieb (anonym) folgendes:
Hallo RAin Wolf,

ich bin seit 8 Jahren geschieden und habe meinen Mädchennamen wieder angenommen. Die beiden aus dieser Ehe stammenden Kinder tragen den Namen des Vaters.
Die Kinder (12 + 15) möchten meinen Nachnamen (mein Mädchenname) annehmen.
Der Vater kümmert sich nicht um die Kinder und zahlt seit 8 Jahren keinen Unterhalt. Er hat seinen Wohnsitz in Deutschland vor 3 Jahren abgemeldet mit der Angabe er wisse nicht wohin er gehe, ev. in ein benachbartes Europäisches Land. Das Jugendamt konnte dort keine Adresse von ihm ausfindig machen.
Bevor er sich in Deutschland abmeldete verbüßte er eine 3-jährige Haftstrafe, was an unserem Wohnort nicht bekannt ist.
Da wir ihn nicht erreichen können, kann er auch keine Einwilligung zur Namensänderung geben.

Sehen Sie unter diesen Bedingungen eine Chance auf Namensänderung?
Wie hoch wären die Kosten für beide Kinder?

Herzlichen Dank für Ihre Bemühungen

Am 30.05.2011 schrieb RAin Wolf folgendes:
Auch in einem Gerichtsverfahren oder sonstigen Verfahren auf Namensänderung wäre der Vater zu beteiligen, was wegen dessen Unauffindbarkeit schwierig ist. Ausserdem iat der Geburtsname eines Kindes nicht an Wohlverhalten der Eltern/des Vaters gekoppelt oder Fehlverhalten ein Grund für dessen Entzug.
Am 05.06.2011 schrieb (anonym) folgendes:
Hallo,
ich bin vom leiblichen Vater meines Kindes geschieden, sowohl mein Sohn (20 Jahre alt) als auch ich, tragen seinen Namen. Nun heirate ich erneut und nehme den Namen des Mannes an. Mein Sohn möchte auf gar keinen Fall den Namen behalten, da er nichts mit seinem Vater zu tun hat. Er möchte ebenfalls den neuen Namen übernehmen. Ist dies möglich, auch ohne Einwilligung des Vaters, da mein Sohn ja volljährig ist?

Danke für Ihre Mühe!

Am 06.06.2011 schrieb RAin Wolf folgendes:
Bei einem erwachsenen Kind wäre dies allenfalls im Wege der Volljährigenadoption möglich. Dazu müßte zwischen dem Kind und Ihrem Mann ein Eltern-Kind-Verhältnis entstanden sein.
Am 06.06.2011 schrieb (anonym) folgendes:
Vielen Dank für die Info!
Am 07.06.2011 schrieb (anonym) folgendes:
Guten tag,

Folgendes problem:

Ich wurde im Alter von 3 Jahren mit dem Nachnahmen meines Stiefvaters gesegnet, ob einbenennung oder Namensänderung weiß ich leider nicht.
Beim Standesamt sagte man mir Namensänderung und ich hätte keinen Geburtsname- wäre dann der meines Stiefvaters obwohl erst 4/5 Jahre nach meiner Geburt geheiratet wurde.

Ich bin mit 18 mittlerweile erwachsen und würde meinen Nachnamen gern Ändern. Als Grund: Meine Mutter kauft über meinen Namen ein und zahlt die selben Rechnungen nicht. Ich bekomme so eine Zwangsvollstreckung nach der andern. Auch nach Mehrmaliger Aufforderung das zu unterlassen hat nichts gebracht.
Um selber Sicherheit zurückzubekommen und ich mit dem derzeitigen Nachnamen nichts Anfangen kann ( mag des Stiefvater nicht, Kontakt zur Familie besteht nicht mehr) und auch mit der Familie nicht mehr in Verbindung gebracht zu werden, habe ich den Wunsch den Namen zu ändern.

Geht eine namenänderung?
Wäre der Grund ausreichend?
Könnte ich auch den Namen meines leiblichen Vaters annehmen (er wäre einverstanden) oder muss ich mir dann einen komplett neuen Namen suchen?
was würde dann auf mich zukommen?

Vielen Dank im Voraus

Am 08.06.2011 schrieb RAin Wolf folgendes:
Für eine öffentlichrechtliche Namensänderung dürfte das eher kein wichtiger Grund sein, denn auch nach der Namensänderung könnte die Mutter genauso weiter auf Ihren neuen Namen einkaufen. Das Verhalten Ihrer Mutter ist strafbar und wenn Hinweise nicht helfen ist eine Strafanzeige das einzige Mittel, auf das Verhalten der Mutter einzuwirken.
Am 23.06.2011 schrieb (anonym) folgendes:
Ich möchte wieder heiraten und den Namen meines zukünftigen Mannes tragen. Ich habe zwei Kinder aus erster Ehe, für den jüngsten Sohn (10) möchte ich das dieser auch den Namen meines Zukünftigen trägt.
Ich habe das alleinige Sorgerecht, der leibliche Vater zahlt keinen Unterhalt. Kontakt zum Kind besteht auch nicht wirklich. Außerdem sitzt dieser z.Z. in der JVA und der Name ist sehr negativ bekannt. Wie sehen meine Chancen aus für die Namensänderung des Kindes?
Am 24.06.2011 schrieb RAin Wolf folgendes:
Der leibliche Vater müßte einer Einbenennung zustimmen.Leistungsunfähigkeit des Vaters wird in diesem Zusammenhang nicht als Desinteresse gewertet, welches eine Ersetzung der Zustimmung begünstigt. Die negative Bekanntheit des Namens dürfte möglicherweise bei "größeren" Verbrechen eine Rolle spielen, wenn es sich nicht um einen Allerweltsnamen mit vielen Namensträgern handelt.
Am 08.07.2011 schrieb (anonym) folgendes:
HAllo,
ich habe eine Frage hinsichtlich Namensänderung nach der SCheidung und alleinigem Sorgerecht , ich lasse mich Scheiden zur Zeit haben ich und mein Mann noch das geteilte Sorgerecht sollte es vom Gericht mir alleine übertragen werden , ist es möglich das unser gemeinsames Kind meinen Mädchennamen erhalten darf wenn ich ihn wider annähme und das alleinige Sorgerecht erhaltewn hab ?.....
Am 08.07.2011 schrieb (anonym) folgendes:
Hallo,ich habe auch eine Frage zum Thema Namensänderung.Meine Schwester lebt in Scheidung und hat zwischenzeitlich auch schon wieder ihren Mädchennamen angenommen.Nun habe ich nach langem Lesen hier auf der Seite,ja schon festgestellt,das mein Neffe seinen Geburtsnamen nicht wieder so ohne weiteres annehmen kann sondern den Namen seines Stiefvaters behalten muß.Für mich unlogisch da er sich das ja nicht ausgesucht hat,aber nun gut.Wenn meine Schwester,jetzt wieder heiraten würde und der Mann IHREN Geburtsnamen annehmen würde,hieße mein Neffe dann automatisch auch wieder so wie meine Schwester?Also hätte er dann theoretisch wieder seinen Geburtsnamen und nicht mehr den Namen seines Stiefvaters?Und wie würde sich das dann verhalten wenn meine Schwester sich dann ein zweites mal scheiden lassen würde?Würde mein Neffe dann immernoch den Namen seiner Mutter tragen?Danke für die beantwortung meiner vielen Fragen,aber es ist mir sehr wichtig klarheit zu bekommen,da mein Neffe sehr unter seinem jetzigem Nachnamen leidet.

LG

Am 11.07.2011 schrieb RAin Wolf folgendes:
Auch mit dem alleinigen Sorgerecht können Sie nicht den Geburtsnamen des Kindes nachträglich ändern. Selbst im Falle einer 2. Eheschließung bräuchten Sie für eine eventuelle Einbenennung des Kindes die Zustimmung des Vaters, da es seinen Namen trägt.
Am 11.07.2011 schrieb RAin Wolf folgendes:
Weder eine weitere Heirat der Mutter noch die Auflösung dieser Ehe hätten automatische Auswirkungen auf den Namen eines Kindes, das nicht aus dieser Verbindung stammt.
Am 11.07.2011 schrieb (anonym) folgendes:
Mein Freund hat nach seiner Scheidung den Nachnamen seiner Exfrau behalten. Jetzt fragen wir uns ob ICH nach österreichischem Recht bei unserer Hochzeit den Nachnamen (der Exfrau) auch annehmen darf und ob die geschiedene Frau Einspruch erheben kann/darf?

Danke schon mal im vorraus.

Am 12.07.2011 schrieb RAin Wolf folgendes:
Wenn es um eine Frage des österreichischen Namensrechts geht sollten Sie einen österreichischen Rechtsanwalt konsultieren; dieser wird Ihnen dazu sicher Auskunft geben können.
Am 12.07.2011 schrieb (anonym) folgendes:
Möchte nach meiner Scheidung meinen Mädchennamen wieder annehmen.Unsere gemeinsame Tochter wurde unehelich geboren und bekam meinen Mädchennamen. Mit der Heirat habe ich den Namen meines Mannes angenommen und unsere Tochter wurde "Verehelicht".Alle einen Familiennamen. Ich habe das alleinige Sorgerecht für unsere Tochter. Kann auch die Tochter ihren ersten Geburtsnamen, also meinen Mädchenname wieder annehmen?
Am 13.07.2011 schrieb RAin Wolf folgendes:
Die Einbenennung eines Kindes kann grds. nicht wieder rückgängig gemacht werden.
Am 14.07.2011 schrieb (anonym) folgendes:
Hallo, mein Lebenspartner und ich haben eine gemeinsame 3jährige Tochter.Ich (Mutter)habe das alleinige Sorgerecht.Die Tochter trägt den Namen des Lebenspartners.
Kann ich den Namen der Tochter nach der Trennung auf meinen Namen ändern lassen?
Vater hat/möchte keinen Kontakt zu seiner Tochter.
Am 15.07.2011 schrieb RAin Wolf folgendes:
Eine Trennung der Eltern ist kein Grund für eine Änderung des Geburtsnamens des gemeinsamen Kindes, unabhängig davon welcher Elternteil das Sorgerecht für das Kind hat.
Am 19.07.2011 schrieb (anonym) folgendes:
Meine Eltern haben vor meiner Geburt geheiratet.
Nach meiner Geburt ließen sie sich aber scheiden und nun trage ich den Nachnamen meines Vaters. Bin derzeit ein Teenager.
Meine Mutter hat vor drei Jahren ihren Namen natürlich ändern können. Weil sich mein Vater sich nie wirklich gekümmert,also ich sah ihn manchmal, doch er benahm sich nur ganz schlecht zu mir.
Ich bin wegen schweren Depressionen und gestörtem Verhalten in Therapie.
Mein Vater hat seine Einverständniserklärung zur Änderung gegeben.
Meine Mutter und ich haben alle wichtigen sachen nun beim Standesamt eingereicht, und wie lange dauert so ein Vorgang und wer entscheidet dass?
Am 19.07.2011 schrieb RAin Wolf folgendes:
Entscheiden wird zunächst das Standesamt, denn dort wurde der Antrag eingereicht.
Die Verfahrensdauer ist sehr unterschiedlich und hängt von der Personalsituation des Standesamts sowie der Handhabung bei der Prüfungsintensität ab. Da Sie die begehrte öffentlichrechtliche Namensänderung wohl auch auf medizinisch psychologische Gründe stützen wollen, kann es sein daß ein entsprechendes Gutachten verlangt wird. Allein hierfür müssen meist nicht unter 6 Monate kalkuliert werden.
Am 19.07.2011 schrieb (anonym) folgendes:
Also, bei mir war das so:
Mein Psychotherapeut hat mir eine Bescheinigung ausgestellt und meine Mutter und ich haben alle wichtigen Dinge erfüllt, die man uns aufgetragen hat.
Dauert denn dieser Vorgang so lange oder gibt es auch verküruungen,denn es wurde ja alles eingereicht.
Am 19.07.2011 schrieb RAin Wolf folgendes:
Ob das reicht oder weitere Nachweise erforderlich sind hängt sehr vom Einzelfall und von der Handhabung und Prüfungsintensität im jeweiligen Standesamt ab und kann wie gesagt von Standesamt zu Standesamt bzw. von Ort zu Ort sehr unterschiedlich sein.
Am 21.07.2011 schrieb (anonym) folgendes:
guten Morgen.
Ich würde gerne wissen, welche Möglichkeiten meine Tochter (10 jahre)hat, meinen "neuen" Familien Namen an ihren Geburtsnamen anzufügen(Doppelname). Der Kindsvater wird sich nicht freiwillig darauf einlassen. In der Schule wird der Doppelname schon seit der 3.Klasse geführt(Zeugnisse/Arbeiten ect)
Der Wunsch meiner Tochter, des Doppelnamens besteht seit ca 6 Jahren, da sie es nicht akzeptiert, dass sie die Einzige unter ihren beiden Stiefgeschwistern und allen anderen Familienmitgliedern ist, die einen gänzlich anderen Namen hat. Kann sie es selber ab einem Alter veranlassen? Was kann ich tun?
Am 21.07.2011 schrieb RAin Wolf folgendes:
Eine Einbenennung, auch als additive Einbenennung mit einem Doppelnamen, bedarf der Zustimmung des Vaters, wenn das gemeinsame Sorgerecht besteht oder das Kind seinen Namen trägt. Gegen dessen Willen kann dies beim Familiengericht durchgesetzt werden, wenn die Einbenennung zum Wohl des Kindes erforderlich ist. Ob das der Fall ist, wird immer nach den gesamten Umständen des Einzelfalls vom Gericht entschieden. Die jahrelange Bekanntheit des Kindes unter diesem Doppelnamen ist ein Indiz, welches eher dafür spricht.
Am 25.07.2011 schrieb (anonym) folgendes:
Hallo,

meine Schwestern und ich tragen den Namen meines Vaters. Meine Eltern sind allerdings schon seit 15 Jahren geschieden und mein Vater ist vor 6 Jahren gestorben. Eine enge Verbindung gab es nie. Meine Mutter hat ihren Mädchennamen wieder annehmen können. Besteht für uns Kinder die Möglichkeit, das auch zu tun? Es gibt niemanden mehr aus der Familie meines Vaters, der diesen Namen noch trägt oder noch lebt. Sind das Gründe für eine Namensänderung?

Am 25.07.2011 schrieb (anonym) folgendes:
Hallo zusammen,

möchte meinen Mädchennamen wieder annehmen.
Habe aber das "■Scheidungsurteil mit Rechtskraftvermerk" nicht mehr vorliegen (verloren wie auch immer)
Wie komme ich an eine neue Bescheinigung???
Vielen Dank für die Auskunft im vorraus.

Am 26.07.2011 schrieb RAin Wolf folgendes:
Weder der Tod eines Elternteils noch die Ehescheidung der Eltern sind üblicherweise ausreichender Gründe für eine öffentlichrechtliche Namensänderung.
Am 26.07.2011 schrieb RAin Wolf folgendes:
Versuchen Sie sich an das Familiengericht zu wenden, das die Scheidung ausgesprochen hat und eine Zweitschrift zu erhalten.
Am 28.07.2011 schrieb (anonym) folgendes:
Ich habe mich vor einem Jahr scheiden lassen. Ich selber trage noch meinen Doppelnamen. Meine Tochter trägt den Namen meines Mannes.
Kann meine Tochter auch einen Doppelnamen tragen?
Mutter-Vater Doppelname?

Liebe Grüße!

Am 28.07.2011 schrieb RAin Wolf folgendes:
Ihre Tochter behält auch nach der Scheidung der Eltern ihren Geburtsnamen, also den Namen ihres Vaters.
Am 30.07.2011 schrieb (anonym) folgendes:
Mein Sohn wird dieses Jahr 18 und möchte dann gerne meinen Nachnamen annehmen.

Der leibl. Vater hat der Namensänderung nach meiner zweiten Eheschließung nicht zugestimmt.

Mein Sohn hasst diesen Namen, zum Vater besteht seit 10 Jahren keinen Kontakt mehr.

Eine Erwachsenenadoption kommt nicht in Frage, da die zweite Ehe auch geschieden ist.

Nun heiße ich also XXX und mein Sohn FFF - kann er als Volljähriger eine Namensänderung beantragen und hätten wir die Chance dass er seinen Namen ändern kann da ja zum leibl. Vater kein Kontakt mehr besteht, mein Sohn seinen Nachnamen seit Jahren ablehnt und gar nicht erst nennt wenn er nicht muss (geschweigeden darauf reagiert). Mein Sohn selbst sagt, mit dem Namen verbinden ihn nur schlecht Gefühle und er hat gar keinen Beuzug zu dem Namen und der Familie.

Am 01.08.2011 schrieb RAin Wolf folgendes:
Das deutsche Recht sieht im Gegensatz zu anderen Rechtsordnungen kein Recht auf freie Namenswahl vor. Daß jemand seinen Namen nicht mag oder gar hasst stellt in aller Regel keinen Grund für eine öffentlichrechtliche Namensänderung dar.
Am 05.08.2011 schrieb (anonym) folgendes:
Ich lebe mit meiner Freundin zusammen, die bereits einmal verheiratet war und weiter den Nachnamen ihres Exmannes trägt, da sie ihren Mädchennamen nicht mag.

Ich mag meinen Geburtsnamen auch nicht und habe eigentlich immer gehofft, den mal durch Heirat loszuwerden. Nun möchte ich aber nicht wirklich so heißen, wie der Exmann meiner Freundin...

Meine Freundin mag meinen Nachnamen auch nicht sonderlich und könnte ganz gut damit leben, einfach weiter den Namen ihres Exmannes zu behalten.

Tja, und welche Möglichkeiten habe ich? Kann ich den Mädchennamen meiner Freundin annehmen (den ich selbst besser finde als meinen eigenen Nachnamen ;D ?)
Oder müssen wir beide weiter so heißen, wie wir jetzt heißen?
Freundin wechseln kommt nicht in Frage... ;-)))

Am 08.08.2011 schrieb RAin Wolf folgendes:
Nur wenn Sie Ihre Freundin heiraten können Sie als gemeinsamen Ehenamen deren aktuellen (=Name des Exmannes), oder wenn diese zuvor wieder ihren Mädchennamen angenommmen hat, diesen annehmen.
Am 08.08.2011 schrieb (anonym) folgendes:
Mein Ex-Mann und ich haben in Sonthofen (Bayern) geheiratet. Ich habe damals meinen Nachnamen seinem vorangestellt. Nach unserer Scheidung (2006) möchte ich nun meinen Mädchennamen wieder allein tragen und bei meinem Wohnsitz-Standesamt die Änderung erklären. Meine Frage: Wo erhalte ich eine beglaubigte Abschrift des Familienbuches? In Sonthofen?
Vielen Dank für eine Antwort!
Am 08.08.2011 schrieb RAin Wolf folgendes:
Wenn Sie das Original der Urkunde besitzen kann auch das jetzige Wohnsitz-Standesamt eine beglaubigte Abschrift davon erstellen. Andernfalls dürfte das damalige Wohnsitz-Standesamt das Familienbuch führen.
Am 11.08.2011 schrieb (anonym) folgendes:
Hallo ich hätte auch mal eine Frage.
Ich bin geschieden und habe erneut geheiratet, aus der ersten ehe habe ich zwei kinder, für die ich unterhalt zahle.
ich habe mein Name mit der zweiten ehe abgelegt habe den von zweiten Frau angenommen. Meine EX hat auch geheirater und den Mann sein namen angenommen.
soweit ok dann hat sei bei unsere gemeinsamen kinder Namensänderung bei gericht durchbekommen.

Meine Frage warum muß ich weiter unterhalt Zahlen wenn sie alles bekommen hat ich kann nichts mit entscheiden?

Am 12.08.2011 schrieb RAin Wolf folgendes:
Durch die Einbenennung nimmt das Kind nur den Namen des Stiefelternteils an, wird aber nicht zu dessen Kind. Alle elterlichen Rechte und Pflichten, einschl. der Unterhaltsverpflichtung bleiben bei den leiblichen Eltern. Sie wären also weiterhin unterhaltspflichtig.
Am 12.08.2011 schrieb (anonym) folgendes:
Mein Exmann ist Alkoholiker und unsere erwachsenen Kinder und das 13 jährige Kind leiden unter den Alkoholeskapaten ihres Vaters. In der Kleinstadt wird mein Kind auch von Fremden auf den Zustand seines Vaters hingewiesen. Ich habe nach der Scheidung meinen Mädchennamen zum Ehenamen gewählt. Nun schämt sich mein Kind, mit dem Namen seines Vaters irumlaufen zu müssen.Das ist eine große Belastung. Auch die erwachsenen Kinder schämen sich, mit diesem Namen und Vater in Verbindung gebracht zu werden. Können die Kinder meinen Mädchennamen annehmen, um endlich ohne Vorverurteilungen zu leben?
Am 14.08.2011 schrieb (anonym) folgendes:
Guten Tag,

ich habe eine Frage:
Ich habe 3 Kinder, die ersten 2 aus einer Beziehung, wo der Vater kein Sorgerecht hat. Die Kinder trugen alle meinen Geburtsnamen. Als ich geheiratet habe habe ich vorerst meinen Namen behalten. Später kam dann unser 3.Kind zur Welt und meinem Mann war es wichtig dass sein Kind seinen Familiennamen trägt. Damit die Kinder nicht unterschiedliche Familiennamen tragen habe ich im Nachhinein meinen Namen zu seinem Namen geändert und alle 3 Kinder ebenso.

Nun bin ich geschieden und will neu heiraten.
Können mindestens meine 2 ersten Kinder (5+10)
meinen Geburtsnamen wieder annehmen? Wir wollen evtl. den Namen meines Verlobtenannehmen.
Ginge das ohne Probleme, also auch die Kinder?
Muss mein Exmann bei den 2ersten Kindern zustimmen, das sie den neuen Namen annehmen? Er hat nur gemeinsames Sorgerecht für sein leibliches Kind (2), für die 2 nicht-leiblichen Kinder hat er auch kein Sorgerecht wie der leibliche Vater.

Ich bedanke mich schon im vorraus für Ihre Antwort!

Am 15.08.2011 schrieb (anonym) folgendes:
Hallo, hätte auch eine Frage.
ich habe 2004 in der Türkei geheiratet und habe seinen Nachnamen angenommen nach 3 monaten haben wir uns getrennt (noch nicht geschieden) dann bin ich wieder mit meinem früherem Ex Freund zusammen gekommen jetzt haben wir 2 Kinder die aber den Nachnamen von meinem noch Ehemann bekommen haben, da dies auf papieren als der gesetzliche Vater gilt.
jetzt endlich habe ich es geschafft das ich in der Türkei geschieden bin die Scheidungspapiere bekomme ich am 19.08.2011 in die Hand wie mache ich den das am besten damit das so schnell wie möglich alles klappt.

1. Sobald ich die Papiere hier beim standesamt eingereicht habe wann kann ich mit meinem freund und vater meiner kinder heiraten?

2. werde ich ohne probleme gleich seinen Nachnamen bekommen?

3. und die nachnamen meiner kinder müssen natürlich auch geändert werden aber wie?
oder wird das automatisch passieren wenn wir heiraten?
denn mein noch hier in deutschland ehemann ist damit einverstanden das die kinder 3 und 5 Jahre alt den nachnamen meines freundes bekommen.

ich weiss nicht was ich als erstes dann machen soll kann mir da jemand tips geben das dies so schnell wie möglich geht.

Lieben Dank im vorraus
Kiwi

Am 15.08.2011 schrieb RAin Wolf folgendes:
@.Angelika
In einer Kleinstadt, in der die Vaterschadt ohnehin bekannt ist, dürfte das Problem durch eine Namensänderung wohl eher nicht lösbar sein, wahrscheinlich wird diese daher auch nicht durchsetzbar sein. Für das minderjährige Kind wäre zudem die Zustimmung des Vaters erforderlich.
Am 15.08.2011 schrieb RAin Wolf folgendes:
@Elgendy
Wenn Sie erneut heiraten würden wäre eine erneute Einbenennung der ersten beiden Kinder möglich. Beim 3. Kind wäre dies nur mit Zustimmung des Vaters möglich, da das Kind seinen Namen trägt.
Am 15.08.2011 schrieb RAin Wolf folgendes:
@Kiwi
Sobald Sie den Nachweis Ihrer rechtskräftigen Scheidung haben können Sie erneut heiraten.
Wenn die Kinder jedoch als Kinder des Ehemannes gelten muß zunächst dessen Vaterschaft angefochten; wenn dies erfolgreich geschehen ist kann der leibliche Vater die Vaterschaft anerkennen.
Am 17.08.2011 schrieb (anonym) folgendes:
Folgendes Problem: Meine Freundin hat aus erster Ehe 2 Kinder (8 + 16). Wir möchten heiraten und meine Freundin möchter gerne meinen Nachnahmen annehmen. Sie hat allerdings Bedenken weil dann ihre Kinder immer noch so heißen wie ihr Ex bzw. weil sie dann anders heißen als sie. Ich persönlich möchte auf jeden Fall das sie den Namen ihres Ex-Mannes aufgibt, den also auch nicht als Doppelname trägt. Besteht denn die Möglichkeit das ihre Kinder einen Doppelnamen annehmen, also seinen und meinen???
Oder wie könnten wir noch vorgehen???
Ob er "JA" zu einer Namensänderung seiner Kinder zustimmt wissen wir noch nicht.
Am 17.08.2011 schrieb RAin Wolf folgendes:
Für eine Einbenennung ist die Zustimmung der Kinder und auch des Vaters erforderlich. Weigert sich dieser kann man zwar vors Familiengericht ziehen. Allein der Wunsch nach Namenseinheit in der neuen Familie ist aber in der Regel kein ausreichender Grund für eine Ersetzung der Zustimmung.
Am 19.08.2011 schrieb (anonym) folgendes:
Hallo, ich lebe seit fast drei Jahren in Scheidung und bin vor meinem Noch-Ehemann in eine andere Stadt gezogen, da dieser mich massiv gestalkt und gemobbt hat.
Ich habe ein gerichtliches Kontaktverbot erwirkt und ausserdem eine Auskunftssperre beim Einwohnermeldeamt erreicht. Beides jedoch ohne Resultat, er hat mich trotzdem gefunden. Ich wurde wieder massiv per SMS belästigt und durch Anrufe auf dem Festnetz.
Ich kann nicht ständig meine Nummern ändern. Noch weiss er nicht wo ich genau bin, aber das kann nicht lange dauern.
Ich möchte gerne meinen Nachnamen ändern.
Geht das?
Am 21.08.2011 schrieb (anonym) folgendes:
wir haben vor einer woche neu geheiratet,wir tragen alle den Geburtsnamen meines Mannes,ausser mein Sohn, da der Vater des kindes nicht zu gestimmt hat da er der meinung ist,das er sich mit seinem Sohn sonst nicht mehr idendifizieren kann! Nun möchte ich einen Doppelnamen für meinen Sohn, damit er auch meinen Namen trägt! Wie sind die Erfolgsaussichten bei gerich???
Am 22.08.2011 schrieb RAin Wolf folgendes:
Allein der Wunsch nach Namenseinheit der neuen Familie ist für die Familiengerichte in der Regel kein ausreichender Grund, die Zustimmung des Vaters zur Einbenennung zu ersetzen.
Am 22.08.2011 schrieb RAin Wolf folgendes:
Die Hürden für eine öffentlichrechtliche Namensänderung sind hoch, zum Teil sogar für Personen im Zeugenschutz. Ob daher nachweisliches Stalking für eine Namensänderung ausreicht - und ob es Schutz hiervor bringt - ist eher zweifelhaft. Kontaktieren Sie Ihr Standesamt und fragen dort mal nach, wie man Ihr Anliegen sieht, die Handhabung und Strenge ist durchaus unterschiedlich.
Am 22.08.2011 schrieb (anonym) folgendes:
Hallo,

da habe ich auch mal eine Frage.

Meine jetzige Frau und Ich haben vor 3Jahren geheiratet, und sie hat einen Sohn mit in die Ehe gebracht. Aus dieser Ehe entstand unsere gemeinsame Tochter. Meine Frau,Tochter und ich tragen alle den selben Nachname nur mein Stiefsohn nicht, der trägt den Nachnamen seines Vaters. Der leibliche Vater, kümmert sich schon seit Jahren nicht mehr um Ihm, er zahlt nur einen geringen Teil an Unterhalt, was beim Gericht sofestgelegt worden ist, mit einverständnis meiner jetzigen Frau. Er hat auch meiner jetzigen Frau damals über Anwalt eine Vollmacht ausgestellt, das Sie alleine alles entscheiden kann was für Ihren Sohn richtig ist, ohne das Ihn (Ex-Mann) einen Nachteil daraus erhält.

Meine Frage ist daher:

Da mein Stiefsohn keinen Kontakt zu seinen Vater hat und haben will (möchte) äußert er sich, das er gerne auch meinen (unseren) Nachnamen haben will, da er sich so zusagen als außenseiter sieht, und damit nicht klar kommt. Ist es daher möglich eine Namenänderung im Wohle des Kindes zubekommen? Und kann meine Frau dies alleine machen, da der (Ex-Mann) diese Vollmacht Ihr erteilt hat.

Mfg

Am 22.08.2011 schrieb RAin Wolf folgendes:
Für eine Einbenennung ist die Zustimmung des Vaters erforderlich, weil das Kind seinen Namen trägt. Ein Antrag auf gerichtliche Ersetzung der Zustimmung kann in der Regel nicht auf den Wunsch nach Namenseinheit der neuen Familie gestützt werden, auch nicht auf mangelnde Leistungsfähigkeit zur vollen Unterhaltszahlung.

Bearbeitet am 22.08.2011 von

Am 24.08.2011 schrieb (anonym) folgendes:
Hallo, auch ich hätte eine Frage. Ich bin geschieden und trage den Namen meines Exmannes. Doch würde ich gerne den Mädchennamen meiner Mutter annehmen.
Meinen Mädchennamen möchte ich nicht mehr annehmen, dazu gibt es sehr trifftige Gründe.
Könnte ich den Namen meiner Oma annehmen????
Am 25.08.2011 schrieb RAin Wolf folgendes:
Nein, Sie können nur den eigenen Mädchennamen annehmen.
Am 30.08.2011 schrieb (anonym) folgendes:
Sehr geehrte RAin Wolf,

habe auch eine Frage. Habe in den vorherigen Beiträgen gelesen, dass der Ex-Mann einer Einbenennung zustimmen muss, wenn das Kind dessen Namen trägt ODER die Eltern das gemeinsame Sorgerecht haben.
In unserem Fall ist es so, dass wir das gemeinsame Sorgerecht haben und mein Ex-Mann aber meinen Mädchennamen trägt. Nun werde ich bald zum zweiten Mal heiraten und möchte dieses Mal den Namen meines Partners annehmen. Habe ich richtig verstanden, dass mein Ex-Mann einer Einbenennung unseres Kindes NICHT zustimmen muss, da es meinen Mädchennamen trägt?
MfG

Am 31.08.2011 schrieb RAin Wolf folgendes:
Sie benötigen die Zustimmung des Vaters, da das gemeinsame Sorgerecht besteht.
Am 31.08.2011 schrieb (anonym) folgendes:
ich war nicht verheiratet mit dem Vater meines Kindes, wir sind seit 6Jahren getrennt und die kleine ist 8.Sie hat seine Namen und hat persönlich ganz große Problemme damit.(Sie will den Namen nicht in der Schule schreiben und möchte nicht das man sie so ruft, sie sagt sie gehört nicht zu seiner Familie, sondern zu meiner.)Was kann ich tun um den namen zu ändern?
MfG
Am 01.09.2011 schrieb RAin Wolf folgendes:
Das deutsche Namensrecht sieht keine freie Namenswahl vor, der Geburtsname ist nur in wenigen Fällen, meist bei Statusänderungen wie Heirat, Scheidung etc. änderbar. Selbst im Falle einer Heirat Ihrerseits würde für eine Einbenennung die Zustimmung des Vaters benötigt.
Am 02.09.2011 schrieb (anonym) folgendes:
Hallo,

ich habe eine simple Frage an Sie.
Mein Partner und ich moechten im kommenden Jahr heiraten. Da er aber bereits geschieden ist und sein Name von der Ex-frau immer noch getragen wird, moechte er gern meinen Namen annehmen. Die Ex-frau moechte nicht den Namen abgeben und ihren Maedchennamen wieder annehmen.
Angenommen, mein Partner nimmt meinen Namen an und nach ein paar Jahren die Ex-frau erneut heiratet und seinen Namen abgibt, darf/kann er ihn wieder annehmen resp. ich als Ehefrau auch oder ist das nicht mehr moeglich?

Vielen herzlichen Dank fuer ihren Hinweis, wie hier die Rechtslage ist.

Am 02.09.2011 schrieb RAin Wolf folgendes:
Wenn Sie einen gemeinsamen Ehenamen (Ihren Namen)bei der Heirat gewählt haben bleibt es dabei, das deutsche Namensrecht sieht keine beliebigen Namensänderungen vor, sondern knüpft Namensänderungen in der Regel nur an Statusänderungen an, wie zB Heirat, Adoption etc.
Am 08.09.2011 schrieb (anonym) folgendes:
Hallo, Ich wollte fragen, ist es für meinen sohn (14) möglich den Namen seines Vaters abzulegen?
Am 09.09.2011 schrieb RAin Wolf folgendes:
Nein.
Am 11.09.2011 schrieb (anonym) folgendes:
Guten Tag,

ich würde gerne folgendes wissen.
Hoffe Sie können mir Helfen.
Ich bin Deutscher Staatsbürger seit 2 Jahren mit meiner Ex-Frau geschieden.Meine jetzige Verlobte ist ebenfalls geschieden und wir wollen zusammen Heiraten.Wir haben beide keine Kinder aus erster Ehe.Sie hat den Familiennamen Ihren ersten Mannes noch und lebt im Ausland/Mazedonien.Sie brauch kein Visum für Deutschland und darf sich max. für 3 Monate in Deutschland Aufhalten.

Meine Fragen:

Muss Sie Ihren Mädchen/Vatersnamen wieder annehmen damit wir in Deutschland heiraten können?

Oder kann und darf Sie mit Ihrem jetzigen Namen vom Ex-Mann mit Mir hier in Deutschland Heiraten, ohne diesen ändern zu müssen im Perso/Pass-Ausweis?

Sie möchte nämlich nur meinen Familiennamen annehmen wenn wir offiziel Standesamtlich hier in Deutschland Heiraten.

Laut Deutschem Recht wie sieht es da aus?
Hat Sie dann die möglichkeit sich gleich nach der Standesamtlichen Trauung mit mir in die Meldestelle zu begeben,um Sie an meinem Wohnsitz Anzumelden um dann wiederrum zur Ausländerbehörde zu gehen, mit der Heiratsurkunde um eine Aufenthaltsgenehmigung für Sie zu beantragen?

Mit freundlichen Grüssen

Am 12.09.2011 schrieb RAin Wolf folgendes:
Wenn Ihre Verlobte keine Deutsche ist richtet sich auch das Namensrecht vor der Heirat nach dem Recht ihres Heimatlandes. Ausländerrechtlich sollte die Eheschließung mit dem Ausländeramt vorher abgeklärt werden, da bei Einreise mit Touristenvisum und Heirat ausländerrechtliche Nachteile drohen können.
Am 27.09.2011 schrieb (anonym) folgendes:
Meine Freundin ist geschieden.
Sie möchte wieder Ihren Mädchennamen annehmen und Ihre Tochter (15) soll diesen ebenfalls erhalten.
Die Tochter war 8 Jahre alt als meine Freundin den Vater geheiratet hat und hatte bis dahin den Mädchnemen der Mutter.
Am 28.09.2011 schrieb RAin Wolf folgendes:
Sie kann ihren Namen ändern, der Name des Kindes bleibt unverändert.
Am 09.10.2011 schrieb (anonym) folgendes:
Hallo!
Meine Scheidung wird im März 2012 durch sein und ich hatte damals den Namen meiner Frau angenommen.
Nun möchte ich aber schon im Mai 2012 wieder heiraten und mit meinen "Jungennamen" und den Namen meiner jetzigen Verlobten einen Doppelnamen bilden .
Ist dies ohne weiteres möglich ? Und gibt es eventuell zeitliche Probleme der Behörden bezüglich Umschreibung oder so?
Was muß ich eventuell noch beachten bei dieser Prozedur?
Vielen Dank -Jens B.
Am 10.10.2011 schrieb RAin Wolf folgendes:
Nach Rechtskraft der Scheidung können Sie Ihren Geburtsnamen wieder annehmen und diesen dann auch zum Ehenamen einer weiteren Ehe wählen. Ihre Ehefrau kann dem Ehenamen ihren eigenen Geburtsnamen anfügen oder voranstellen, ein gemeinsamer Doppelname ist aber nicht möglich. Zeitlich kann es durchaus eng werden, wenn nicht im Termin auf Rechtsmittel gegen die Scheidung verzichtet und diese dadurch sofort rechtskräftig wird.
Am 10.10.2011 schrieb (anonym) folgendes:
Guten Tag!
ich habe zwei Kinder aus erster Ehe(beide Sorgerecht). Keines der Kinder hat Kontakt zum Vater und die älteste (5,5J) ist durch die Beziehung traumatisiert (Kontakt fand nur ein mal begleitend durchs Jugendamt statt im Sept. 2011).
Der Vater hat vorm Jugendamt bestätigt, keinen Kontakt haben zu wollen, damit ruhe einkerht und möchte, dass sich die Kinder melden, wenn sie selbst Kontakt wünschen.Unterhalt bekomme ich nicht von ihm. Gibt es die Möglichkeit, eine Namensänderung einzuklagen? besonders das älteste Kind ist psychisch sehr angeschlagen und fühlt sich "außen vor". Möchte gern wieder so heißen, wie ihre Mama. Einen doppelnamen für die Kinder kann ich mir auch vorstellen, aber hierzu ist der Vater auch nicht bereit.
Am 10.10.2011 schrieb RAin Wolf folgendes:
Im allgemeinen stellt Unzufriedenheit mit der Erziehungsleistung eines Elternteils keinen Grund für eine öffentlichrechtliche Namensänderung dar.
Am 10.10.2011 schrieb (anonym) folgendes:
Werte Frau Rechtsanwältin,

ich habe mich vom Vater meiner fast dreijährigen Tochter getrennt, als die Kleine noch ein Baby war. Das alleinige Sorgerecht liegt bei mir. Ich lebe seit längerem in einer neuen Beziehung und wir möchten im nächsten Monat heiraten. Natürlich habe ich mir schon über eine Einbenennung meiner Tochter Gedanken gemacht (sie hieße dann Jung), falls auch ich den Namen meines Verlobten annehmen soll. Allerdings habe ich noch Fragen:

- Falls wir uns scheiden lassen, können dann meine Tochter und ich den Namen Schneider wieder annehmen?

- Falls wir uns entscheiden, unsere Namen zu behalten (Er Jung, meine Tochter und ich Schneider), können wir unsere Namen dann zu einem späteren Zeitpunkt ändern lassen (in Jung oder in meinem Falle in einen Doppelnamen)?

Vielen Dank schon jetzt für Ihre Antwort, Sie helfen uns damit sehr weiter!

Am 10.10.2011 schrieb RAin Wolf folgendes:
Die Einbenennung eines Kindes kann auch noch während der Ehe, nicht nur anläßlich der Heirat erfolgen, ist aber bei Scheidung idR nicht mehr rückgängig zu machen.
Sie können zunächst keinen gemeinsamen Ehenamen wählen, sondern dies erst später nachholen (und dann ihren bisherigen Namen anfügen oder voranstellen=Doppelname).
Am 11.10.2011 schrieb (anonym) folgendes:
Hallo, ich 30J. habe noch keine richtige antwort zu meiner frage finden können. meine Mutter hat sich als ich 4 war von mein leiblichen vater getrennt (sie waren nicht verheiratet nur verlobt) nach der trennung von mein vater heiratete sie (noch zu DDR zeiten) und ich bekamm den nachnamen vom stiefvater ohne gefragt zu werden da es so üblich war meinte meine mutter. als sie sich scheiden ließen (1992 oder 93) behielt sie den ehenemen und ich leider auch! werend der ehe war der kontakt zu meinem leiblichen vater unterbunden durch mein damahligen stiefvater. seit ich 13 bin habe ich entlich wieder kontakt der bis heute besteht und ich möchte jetzt den nachnamen meines leiblichen vaters übernehmen (beantragen) da ich mit dem nachnamen von meinem damaliegen stiefvater mich nicht identiviziere und auch mit der restlichen familie nichts am hut habe und immer wieder mit der familie in verbindung gebracht werde obwohl meine mutter damals eingeheiratet hat. welche möglichkeiten habe ich? wenn ich selbst heiraten will möchte ich schon den namen meines leiblichen vaters haben. unterlagen habe ich auch (Geburtsurkunde, Vaterschaftsanerkennung) was brauche ich noch und wo kann ich mein anliegen beantragen? Danke im vorraus
Am 12.10.2011 schrieb RAin Wolf folgendes:
Auch wenn Ihre Einbenennung schon zu DDR Zeiten erfolgt ist dürfte sie sich ebensowenig rückgängig machen lassen, wie dies nach damals bundesrepublikanischem Recht möglich ist.
Am 12.10.2011 schrieb (anonym) folgendes:
danke für die schnelle antwort. also habe ich im deutschen rechtsstaat keine möglichkeit auch nicht über eine Öffentlich-rechtliche änderung den nachnamen meines leiblichen vaters zu tragen? es sei ich nehme den namen meiner frau an wenn wir heiraten um den eingeheirateten los zu werden ? Danke super sache und echt schnelle hilfe hier!!
Am 12.10.2011 schrieb RAin Wolf folgendes:
Die öffentlich-rechtliche Namensänderung ist - etwas vereinfacht ausgedrückt - der Ausweg für Härte- und Sonderfälle. Die Einbenennung ist aber keineswegs ungewöhnlich oder etwas besonderes, ebensowenig, daß die Ehe mit dem Stiefelternteil scheitert. Meist wird dies allein daher nicht als Voraussetzung für eine Namensänderung anerkannt.
Am 12.10.2011 schrieb (anonym) folgendes:
Guten morgen
Meine Schwägerin hat ohne viel Aufsehen, im Frühjahr 2011, ihren Geburtsnamen ( Name des Stiefvaters) ablegen koennen. Sie trägt den Namen ihres Vaters, ihre Eltern waren nie verheiratet. Es muss also doch eine Möglichkeit geben.es wurde beim Standesamt beantragt und kurze Zeit später schriftlich genehmigt. Kosten 25 Euro
Am 12.10.2011 schrieb RAin Wolf folgendes:
Grds ist die Einbenennung nicht rückgängig zu machen, hierauf werden die Beteiligten auch vorher hingewiesen. Eine Änderung ist daher nur als öff.-rechtliche Namensänderung möglich und wird allgemein sehr restriktiv gehandhabt, d.h es müssen zusätzlich zum Scheitern der Einbenennungsehe weitere Gründe vorliegen.
Selbstverständlich kann es also zu Namensänderungen kommen, sei es weil zusätzliche Gründe vorlagen oder aber weil eine Behörde oder ein Sachbearbeiter dies etwas weniger restriktiv handhabt.
Am 12.10.2011 schrieb (anonym) folgendes:
Hallo, meine Freundin (geschieden mit ihrer Tochter 6 Jahre alt) wollen ihren jetzigen Namen ablegen. Also, sie wollen den Namen des leiblichen Vaters ablegen und das Maedchenname von meiner Freundin wiederannehmen bzw. fuer das Kind beantragen. Das Standesamt hat ok gegeben und nur eine Bestaetigung vom Vater und 25 Euro gebraucht. Wenn ich mir aber alle Faelle oben anschaue, frage ich mich, wie das moeglich ist??? Kann das Standesamt entcheiden ohne weiteres und Rechtsanwaete? Vor allem verstehe ich die Namebsaenderung des Kindes in diesem Fall.

Vielen Dank fuer Ihre Antwort.

Am 12.10.2011 schrieb RAin Wolf folgendes:
Hier lag die Zustimmung des Vaters (und des Kindes) vor. Für eine öffentlichrechtliche Namensänderung müssen außerdem noch zusätzlich schwerwiegende Gründe des Kindeswohls diese erfordern, diese sind nicht automatisch durch die Namensungleichheit gegeben.
Am 14.10.2011 schrieb (anonym) folgendes:
Mein Geburtsname ist Violet (der Mädchenname meiner Mutter), diese hat geheiratet und heißt nun Melinat. Auch ich wurde von ihrem Mann adoptiert und habe bis zu meiner Eheschließung Melinat geheißen. Nun möchte ich nach meiner bevorstehenden Scheidung nicht mehr den Namen meines Mannes sonder meinen Geburtsnamen annehmen und wieder Violet heißen. Ist das möglich und wenn ja, geht das auch in einem Atemzug mit der Scheidung oder kann ich meinen Antrag auf Namensänderung erst nach der Scheidung stellen?

Vielen Dank schon einmal im Voraus für Ihre Rückantwort.

Am 14.10.2011 schrieb (anonym) folgendes:
Hallo, ich bin geschieden und habe nach der Scheidung den Familiennamen meines geschiedenen Ehemann´s behalten. Nun möchte ich nochmal heiraten und wir würden gerne meinen angeheirateten Namen weiterführen. Ist das möglich, dass auch mein "neuer" Ehemann meinen angeheirateten Familienname führt?
Vielen Dank für Ihre Antwort.
Am 17.10.2011 schrieb RAin Wolf folgendes:
Auch ein erheirateter Name kann als Ehename gewählt werden.
Am 17.10.2011 schrieb RAin Wolf folgendes:
Wenn Sie adoptiert wurden, dann der Ehename Ihrer Eltern Ihr Geburtsname, nur den können Sie wieder annehmen, nicht den davor geführten Namen.
Am 18.10.2011 schrieb (anonym) folgendes:
Hallo,

ich hätte da auch mal eine Frage, und zwar ich selber bin eine türkin mit einem türkischen Pass und habe einen türken in der türkei 2004 geheiratet und 2005 haben wir uns getrennt danach waren wir als nur getrennt lebend kurz nach der trennung bin ich mit meinem jetztigen freund ( auch türke mit türkischen Pass ) zusammen gekommen und wir haben 2 Kinder (3 und 5 Jahre alt) aus dieser Beziehung bekommen,die aber nach der Geburt den nachnamen von meinem (noch) ehemann bekommen haben, da dies der gesetzliche vater gilt, die kinder existieren in der türkei nicht da beide den deutschen pass hier bekommen haben.

Jetzt endlich ist die scheidung in der Türkei durch und ich habe erst seit kurzen den scheidungsbescheid in die hand bekommen und muss es noch dolmetschen lassen damit es hier in deutschland anerkannt wird.

Jetzt meine frage ich war heute beim amtsgericht mit dem gesetzlichen vater zusammen um ein antrag für Anfechtung der Vaterschaft zu stellen ( er ist damit vollkommen einverstanden ) damit meine kinder den nachnamen von mir also mädchennamen bekommen können sobald es auch bei mir anerkannt ist.

Die im amtsgericht wusste auch nicht genau was sie machen soll und hat zu mir gesagt das die vaterschaft anfechtung innerhalb 2 jahre hätte passieren sollen und meinte das geht jetzt nicht mehr aber um sicher zu gehen würde sie mit der richterin nochmal drüber sprechen und hat uns einen neuen termin gegeben.

Ich möchte doch nur das die kinder meinen nachnamen bekommen sobald das passiert ist möchten wir ( ich und mein freund also der biologische vater ) heiraten und ich den nachnamen von ihm bekomme und die kinder natürlich auch.

Was für möglichkeiten gibt es dazu wir wünschen uns so sehr das, das alles so schnell wie möglich vorüber ist.

Am 18.10.2011 schrieb RAin Wolf folgendes:
Die gesetzliche Vaterschaftsvermutung für den Ehemann gilt nicht, wenn die Kinder nach Anhängigkeit des Scheidungsverfahrens geboren werden und der biologische Vater die Vaterschaft binnen 1 Jahres nach Rechtskraft der Scheidung anerkennt und der Ehemann zustimmt.
Am 19.10.2011 schrieb (anonym) folgendes:
Hallo ich habe da mal eine frage,

Als ich 2006 geheiratet habe hat mein mittlerweile exmann meinen nachnamen angenommen, zuvor hatte er aber meinem Vater per Handschlag versprochen, das er wenn es zu einer scheidung kommt diesen auch wieder ablegt und seinen geburtsnamen wieder annimmt.

12/2008 ist es zur trennung gekommen und 02/2010 dann zur scheidung. er hat bis heute immer noch nicht seinen geburtsnamen wieder angenommen.

aus der ehe habe ich auch meinen sohn der bei mir lebt und für den er keinen unterhalt bezahlt und Kontakt besteht auch keiner weil mein exmann jeglichen kontakt komplett ablehnt!

Jetzt meine Frage habe ich irgendeine möglichkeit darauf zu bestehen das mein exmann meinen namen ablegt?????

Am 19.10.2011 schrieb RAin Wolf folgendes:
Durch die Eheschließung ist Ihr Name auch Name des Ehemannes geworden. Sein Name kann ihm nicht wieder weggenommen werden, auch nicht, wenn Sie mit seinem Verhalten unzufrieden sind.
Am 22.10.2011 schrieb (anonym) folgendes:
Hallo,

ich habe mit der Ehe den Nachnamen meiner Frau angenommen, meinen Geburtsnamen abgelegt. In ein paar Wochen werden wir voraussichtlich geschieden sein. Da ich meinen Geburtsnamen nicht mag und den Ehenamen abgegebn moechte, besteht fuer mich die Moeglichkeit einen neuen "Kunstnamen" anzunehmen und wenn ja, koennen Sie ungefaehre Kosten aufzeigen. Zusaetzlich die Frage, welche "Bedingungen" an eine solche Namensaendrunge gebunden sind, also zum Beispiel, welche "Kunstnamen" nicht moeglich sind, ich denke hierbei an eine "Verfremdung" meines bestehnden Namens in Form von "Hans Mueller" zu "Henk Moller". Danke fuer eine Rueckmeldung.

Bent

Am 24.10.2011 schrieb RAin Wolf folgendes:
Für eine öffentl- rechtl Namensänderung muß immer ein wichtiger Grund vorliegen. Die Verwechslungsgefahr bei Allerweltsnamen wie Müller kann einen solchen wichtigen Grund darstellen, allerdings sind die Beseitigungmöglichkeiten nach dem BGB vorrangig. Wenn also der Geburtsname, den Sie wieder annehmen könnten, nicht auch ein Allerweltsname ist, wird man wahrscheinlich keinen wichtigen Grund für eine Namensänderung annehmen. Das "nicht mögen" des eigenen Geburtsnamens stellt keinen wichtigen Grund dar.
Am 07.11.2011 schrieb (anonym) folgendes:
Hallo,

ich hätte folgende Frage:
mein Sohn (8 Jahre) hatte als Geburtsnamen meinen Nachnamen, der damals unser Familienname war. Nach der Scheidung hat die Mutter wieder ihren Mädchennamen angenommen und mich gebeten zuzustimmen, dass unser Sohn auch den Mädchennamen von ihr bekommt. Das habe ich gemacht. Nun hat sie wieder geheiratet und einen Doppelnamen, wobei sie nur den "neuen" Namen des Ehemanns benutzt, was wiederum dazu führt, dass sich unser Sohn ausgeschlossen fühlt.

Wäre es grundsätzlich möglich, dass mein Sohn wieder meinen, also seinen Geburtsnamen bekommt?

Vielen Dank vorab.
Michael

Am 08.11.2011 schrieb RAin Wolf folgendes:
Wie sollte das dem Kindeswohl helfen und das Gefühl des Ausgeschlossenseins beheben, wenn er auch nach erneuten Namensänderung einen anderen Namen führt als denjenigen der Familie in der er lebt.
Am 09.11.2011 schrieb (anonym) folgendes:
Ich habe selbst seit geraumer Zeit wieder eine Familie gegründet und wieder geheiratet. Daraus ist ein weiterer Sohn hervorgegangen. Meine jetzige Frau hat meinen Namen angenommen und unser gemeinsamer Sohn heißt ebenfalls gleich. Da mein erster Sohn relativ oft bei uns ist und er sich sehr gut mit seinem Halbbruder versteht, denke ich doch, dass er sich nicht so "alleine" fühlen würde, wenn er zumindest den gleichen Namen hätte wie sein Vater und sein Halbbruder...
Am 10.11.2011 schrieb RAin Wolf folgendes:
Namenstechnisch wäre mit Ihrer Zustimmung nur eine Einbenennung in die Stiefelternfamilie möglich.
Am 18.11.2011 schrieb (anonym) folgendes:
Hallo,

ich wurde zwischen 1998 und 2000 adoptiert vom damaligen Mann meiner Mutter, 2003 trennte sich meine Mutter von Ihm. Meine Mutter hat das "volle" Sorgerecht für mich und meinen Bruder, das Sorgerecht bei meiner schwester ist 50/50. Schon seit Jahren nervt mich dieser Nachname, weil es immer noch der von meinem ehemaligen Stiefvater ist. Und an diesen Nachnamen sind viele schlechte Erinnerungen und Schmerzen verbunden, also eigentlich verständlich das ich diesen Nachnamen hasse. Meine Mutter sagte mir das man da nichts machen kann, aber das kann es doch nicht sein?!

Am 21.11.2011 schrieb RAin Wolf folgendes:
Durch die Adoption ist Ihr Adoptivvater Ihr Vater geworden und bleibt es trotz Scheidung der Eltern, so wie es eben auch sonst der Fall ist. Auch bei leiblichen Eltern ändert sich durch die Scheidung der Name des Kindes nicht.

Bearbeitet am 21.11.2011 von

Am 21.11.2011 schrieb (anonym) folgendes:
Hallo
habe eine Frage und hoffe auf Ihre Hilfe.
Bin geschieden und habe als ich geheiratet habe meinen Mädchennamen an den Ehenamen angehängt
sagen wir Mädchennamen Meier Ehenamen Mensch
so heise ich noch Mensch Meier .
Kann ich nun nach der Scheidung meinen Mädchennamen Meier wieder annehmen ? wie teuer ist das etwa .
Nun wollen meine Kinder die ich aus dieser Ehe habe und Mensch heisen diesen Namen ablegen da der Vater keine Lust hat sich um sie zu kümmern ,nicht nach Ihnen fragt , lügt und sich irre verbale Attaken geleistet hat .Meine Kinder wollen diesen Namen einfach nicht mehr haben und wollen unbedingt wenn ich meinen Partner den ich seit 4 Jahren habe dessen Namen annehmen . Der Vater wird niemals eine Einwilligung geben den Namen der Kinder zu ändern . Weder in meinen Mädchennamen noch in den Namen den ich annehme wenn ich wieder heirate .
Vor dem Familiengericht hätten wir überhaupt keine Chance , da der Richter nachweislich nur auf der Seite meines Exmannes steht .Meinen Verlobten als Lover bezeichnet und die Kinder angemacht hat weil er gesehen hat wie beide Kinder an meinem Verlobten hängen und auch lieben

Ich brauche Echt Hilfe da die Kids jeden und jeden Tag fragen wann ich daran was ändere
bin aber HArz4 und darf nicht all zu teuer sein

Lg

Am 21.11.2011 schrieb RAin Wolf folgendes:
Sie selbst können den Ehenamen ablegen und wieder Ihren Geburtsnamen führen, Nachweis der rechtskräftigen Scheidung beim Standesamt genügt, Verwaltungsgebühr ca 25.-. Folgekosten für die Änderung aller übrigen Papiere, zB PA, Reisepaß, Führerschein etc insgesamt wohl schnell ein dreistelliger € Betrag.
Die Kinder behalten ihren Namen, denn sie tragen ja ihren Geburtsnamen. Für eine Einbenennung bei Wiederheirat ist die Zustimmung des Vaters nötig, eine Ersetzung dieser Zustimmung durch das FamG wird nur erteilt, wenn diese zum Kindeswohl erforderlich ist, nicht wenn diese lediglich gewünscht wird, siehe Artikel oben.

Bearbeitet am 21.11.2011 von

Am 27.11.2011 schrieb (anonym) folgendes:
Hallo,

ich hätte auch eine Frage. Ich lebe seit 4 3/4 Jahren getrennt, vom Kindesvater meiner Kinder (Tochter 7 und Sohn 4). Bei meiner Tochter ist es so, dass wir das gemeinsame Sorgerecht haben und sie den Nachnamen ihres Vaters trägt, damit jedoch sehr unglücklich ist. Denn es ist so, dass ich während der Schwangerschaft mit meinem Sohn, herausgefunden habe, das mich mein Ex-Partner schon 2 Jahre lang betrogen und belogen hatte. Ich habe mich daraufhin von ihm getrennt. Da er mir unterstellt hat, dass unser Sohn nicht von ihm ist, er die Vaterschaft angezweifelt hat, habe ich für unseren Sohn das alleinige Sorgerecht und mein Sohn trägt meinen Nachnamen. Erst nach dem Vaterschaftstest, hat er geglaubt das es sein Sohn ist. Ich habe jedoch auf Grund seines ganzen Verhaltens auch den Kindern gegenüber, dem Sorgerecht für unseren Sohn wie auch die Nachnamensänderung zugestimmt. Vor ca. 2 Jahren hat mich dann die Erzieherin unserer Tochter angesprochen, dass Sie so unglücklich mit ihrem Nachnamen ist und gern so heißen möchte wie ihre Mama und ihr Bruder. Daraufhin, habe ich meinen Ex-Partner angesprochen, welcher einer Namensänderung aber nicht zustimmt. Nun spricht mich meine Tochter aber immer wieder darauf an. Ich hatte ihr vorgeschlagen, ihren Vater selbst zu fragen, was sie auch tat, jedoch mit schon genannten Ergebnis. Er möchte es nicht, er wäre so traurig, wenn keins seiner Kinder seinen Namen weiter trägt und er (laut seinen Aussagen) keine Rechte mehr hätte, was ja nicht der Fall ist. Er hatte von Anfang an und hat es weiterhin regelmäßigen Kontakt zu seinen Kindern, das habe ich ihm trotz allem nie verwehren wollen. Ich unterrichte ihn auch immer über alle Belange der Kinder. Was kann ich jetzt aber zum Wohle meiner Tochter tun? Gibt es eine Möglichkeit das sie auch meinen und ihres Bruders Nachnamen erhält? Ich habe mal gehört, dass sie mit frühestens 12 Jahren selbst entscheiden kann, wie sie heißen möchte. Ist das wahr oder doch schon eher möglich?
Ich wäre Ihnen für eine schnelle Antwort sehr dankbar.
Herzliche Grüße und vielen Dank im voraus.

Am 27.11.2011 schrieb (anonym) folgendes:
Hallo,
folgender Sachverhalt liegt vor:

Ich habe einen Sohn (12) aus einer früheren Beziehung. Der Kindsvater war nicht mit mir verheiratet, teilt sich aber mit mir das Sorgerecht. Unser gemeinsamer Sohn trägt auch seinen Nachname.
In kürze werde ich das erste Mal heiraten und den Namen meines zukünftigen annehmen. Auch mein Sohn würde dies gerne tun, der Kindsvater aber ist dagegen. Ich hätte auch kein Problem, wenn mein Sohn einen Doppelnamen bekommen würde. (Also seinen bisherigen und meinen neuen Familiennamen)
Dies wäre auch für den Kindsvater in Ordnung, aber geht diese konstelation überhaupt?
Vielen Dank für Ihre Hilfe im Voraus.

Am 28.11.2011 schrieb RAin Wolf folgendes:
Eine sog additive Einbenennung, also die Hinzufügung des Stiefvaternamens zum Geburtsnamen, ist mit Zustimmung des Vaters möglich.
Am 28.11.2011 schrieb RAin Wolf folgendes:
Die Voraussetzungen für eine öffentlich rechtliche Namensänderung werden in aller Regel sehr streng ausgelegt. Im Hinblick auf die erfolgte Namensänderung des Geschwisters und die dazu erteilte Zustimmung des Vaters wäre jedoch die genaue Rechtsprechung vor Ort zu prüfen, ob hier möglicherweise Erfolgsaussichten bestehen.
Grds gibt es weder ab 12 noch ab Volljährigkeit ein Recht der freien Namenswahl; der Name ändert sich in aller Regel nur bei Statusänderungen, also zB Heirat, Adoption etc.
Am 29.11.2011 schrieb (anonym) folgendes:
Hallo!
Irgendwie verwirren mich diese ganzen Seiten zum Thema Namensänderung.
Ich selbst bin seit kurzem geschieden und habe auch ohne Probleme wieder meinen Mädchen -bzw. Geburtsnamen annehmen können.
Jetzt geht es um unsere gemeinsame Tochter (3 Jahre). Derzeit trägt sie noch den Namen meines Ex-Mannes. Lieber wäre mir mein Nachname. Mein Ex-Mann wäre auch bereit notwendige Dokumente zu unterschreiben, da er mit der Namensänderung einverstanden ist. Wo stelle ich denn nun so einen Antrag?! Das Rathaus hat mich gleich abgewimmelt mit dem Satz, dass so eine Änderung prinzipiell nicht möglich sei.
Was stimmt denn nun?
Für Hilfe wäre ich sehr sehr dankbar.
Am 29.11.2011 schrieb RAin Wolf folgendes:
Auch wenn sich beide Eltern einig sind kann der Geburtsname eines Kindes nicht einfach so geändert werden; eine öffentlichrechtliche Namensänderung ist an besondere Gründe gebunden. Diese Voraussetzungen werden in aller Regel streng ausgelegt. Informieren kann man sich in aller Regel bei den Standesämtern.
Am 29.11.2011 schrieb (anonym) folgendes:
hallo,

der mädchenname meiner grossmuter ist ein "von" und "zu" könnte ich auch diesen namen annehemen? sie und mein vater sind aber leider schon verstorben (hätte eine vollmacht über den tod hinaus)?!?

lg

Am 29.11.2011 schrieb (anonym) folgendes:
Guten Tag,

folgende Frage quält mich seit einiger Zeit:
ich bin geschieden und habe 2 kinder - mein ex mann hat damals bei der hochzeit meinen namen angenommen und diesen nach der scheidung auch behalten. nun hat mein ex-mann eine neue lebensgefährtin und möchte diese vermutlich heiraten. wie kann ich dagegen angehen, dass nun mein Familienname bei der hochzeit der beiden zum tragen kommt? denn das wollte ich auf keinen fall.

Am 29.11.2011 schrieb (anonym) folgendes:
Ich bin nicht verheiratet, seit über 10 Jahren in einer Beziehung und unser gemeinsames Kind (5 Jahre) hat den Nachnamen (Müller) meines Freundes bekommen. Nun möchte mein Freund seinen Geburtsnamen wieder annehmen (Franke) – er wurde damals mit 7 Jahren durch eine erneute Heirat der Mutter mit adoptiert (Stiefvater) und bekam daher den Nachnamen des Stiefvaters (Müller).
Wobei kein Kontakt zwischen meinem Freund und seiner Mutter und Stiefvater mehr besteht. (Nach einer sehr grausamen Kindheit – die er teilweise bis heute nicht aufgearbeitet hat).

Wir wollen nun heiraten und ich möchte dann seinen Geburtsnamen (Franke) mit annehmen.
1. Kann mein Freund seinen Geburtsnamen wieder bekommen? Und mit welchen Auflagen, bzw. Kosten ist dies verbunden? Habe etwas von bis zu 1.000,00 Euro gelesen.
2. Kann unser gemeinsames Kind dann auch den Namen Franke bekommen oder muss es
den Namen Müller behalten?

Vielen Dank im Voraus.

Am 30.11.2011 schrieb RAin Wolf folgendes:
Durch die Adoption ist Ihr Freund das Kind des Ehemannes seiner Mutter geworden, mit allen, auch namensrechtlichen, Konsequenzen, dh dessen Name ist und bleibt damit sein Geburtsname.
Am 30.11.2011 schrieb RAin Wolf folgendes:
Durch die Hochzeit ist Ihr Name Ehename und damit auch Name des Ehemannes geworden. Weder können Sie ihm verbieten, den Namen nach der Scheidung weiter zu tragen, noch bei einer erneuten Heirat diesen Namen als Ehenamen mit seiner 2. Frau zu wählen.
Am 30.11.2011 schrieb RAin Wolf folgendes:
Weder mit noch ohne Zustimmung von Vater und Großmutter können Sie den Namen Ihrer Großmutter annehmen.
Am 02.12.2011 schrieb (anonym) folgendes:
ich bin seit 2004 geschieden habe aber durch das ganze hin und her geziehe alle unterlagen verloren ich lebe seit kurzen in einer beziehung und möchte mein mädchennamen wieder annehmen gibt es da möglichkeiten da ich woanders geheiratet habe und nun ganz wo anders lebe orte möchte ich aus sicherheitsgründen nicht nennen
Am 05.12.2011 schrieb RAin Wolf folgendes:
Sie benötigen einen Nachweis über Ihre rechtskräftige Scheidung, also idR das Scheidungsurteil mit Rechtskraftvermerk.
Am 06.12.2011 schrieb (anonym) folgendes:
ja soweit war ich ja auch schon aber ich habe darüber kein nachweiss mehr da mein ex alles vernichtet hat darum meine frage ja wie komme ich an solche unterlagen wieder ran
Am 06.12.2011 schrieb RAin Wolf folgendes:
Möglicherweise kann man beim damaligen Gericht der Scheidung nochmals nachfragen.
Am 06.12.2011 schrieb (anonym) folgendes:
Ich habe eine Frage.
Ich bin jetz in einer Beziehung mit der Frau die noch verheiratet ist aber, die lassen sich scheiden und meine Freundin will dann ihren Mädchennamen haben und sie hat auch eine Tochter die 3 Jahre alt ist.
Frage:
Wenn meine Freundin schon geschieden ist und wir wollen uns dann heiraten, und sie nimmt dann meinen Namen. Ist es möglich daß, die Tochter dann auch meinen Namen tragen darf? Also, auch wenn der biologischer Vater nicht einverstanden ist. Oder muss es dann der Familiengericht entscheiden.
Weil sonst wenn wir nach Ausland zum Besuch fahren wollen gibt es viele Fragen und Problemen wegen den anderen Namen des Kindes.
Vielen Dank für die Antwort!
Am 07.12.2011 schrieb RAin Wolf folgendes:
Eine Einbenennung bedarf der Zustimmung des Vaters, wenn das Kind seinen Namen trägt oder das gemeinsame Sorgerecht besteht; eine gerichtliche Ersetzung ist nur möglich, wenn dies zum Wohl des Kindes erforderlich ist, rein praktische Erwägungen sind dafür idR nicht ausreichend, siehe Artikel oben.
Am 11.12.2011 schrieb (anonym) folgendes:
Hallo,
ich habe nach der Heirat den Namen meines Mannes, meinen Namen hinten ran gestellt.(Doppelname) Ein paar Wochen später änderten wir den Namen unserer Gemeinsamen Tochter, die bis dahin meinen Namen führte, leider war dies nicht so einfach mit dem Namen meines Sohnes , da er nicht unser gem. Sohn ist. Kurz davor hatte ich aber schon meinen Doppelnamen abgelegt (Widerspruch), Da nun die Scheidung bevorsteht möchte ich gerne den Doppelnamen wieder annehmen, da sonst nur noch mein Sohn meinen Geburtsnamen tragen würde. Ist dies Möglich ?
Am 11.12.2011 schrieb (anonym) folgendes:
Ich habe hier viel gelesen auf der Suche nach Informationen, bin aber was meinen Fall angeht nicht wirklich fündig geworden. Deswegen meine Frage:

Ich habe im Jahre 2001 meinen damaligen Mann geheiratet, dessen Namen angenommen und im Zuge dieser Eheschließung wurde mein Sohn damals einbenannt. Während der Ehe kam noch ein gemeinsames Kind zur Welt, das auch den Ehenamen erhalten hat. Inzwischen ist die Ehe geschieden und meine beiden Söhne und ich tragen alle immer noch den Ehenamen, würden diesen aber gerne in meinen Geburtsnamen ändern lassen. Für mich ist das ja relativ einfach, aber wie sieht es bei meinen Kinder aus? Das Einverständnis der beiden Väter liegt vor. Gibt es einen Weg unseren Namen ändern zu lassen, vor allem da mein großer Sohn wie ein Mann heißt, mit dem er weder blutsmäßig noch umgangsrechtlich etwas zu tun hat.

Vielen Dank für Ihre Antwort,
liebe Grüße.

Am 12.12.2011 schrieb RAin Wolf folgendes:
Grds ist es zulässig, nach der Eheschließung einen Doppelnamen zu führen und diesen wieder abzulegen, allerdings ist dies eben nicht beliebig oft zulässig.
Am 12.12.2011 schrieb RAin Wolf folgendes:
Durch die Scheidung ändert sich weder der Geburtsname des ehelichen, noch der des einbenannten Kindes.
Am 12.12.2011 schrieb (anonym) folgendes:
Auch wenn ich mein mädchennamen annehme und meine tochter vor der ehe auf die welt gekommen ist und auch mein mädchennamen hat kann ich ihr denn wieder geben oder geht es nicht mehr da mein ex sie nach der eheschliesung als sein kind anerkannt hat und ihr sein nachnamen geben hat ich möchte aber das sie nun wieder denn geburtsnamen bekommt ist das möglich
Am 13.12.2011 schrieb RAin Wolf folgendes:
Wenn ein Kind durch die nachfolgende Eheschließung der Eltern ehelich wird, trägt es wie jedes andere eheliche Kind den Ehenamen seiner Eltern als Geburtsnamen und der ist später nicht einfach wieder änderbar.
Am 17.12.2011 schrieb (anonym) folgendes:
Hallo,

ich habe eine hoffentlich simple Frage an Sie und zwar die Ex Frau meines Ehemannes traegt seinen Namen, sowie auch das Kind aus dieser Ehe. Mein Mann hat meinen Namen angenommen. Die Ex Frau hat das alleinige Sorgerecht und will nun ihren Namen und den Namen des Kindes aendern. Fuer sie ist das offensichtlich moeglich aber ist das auch fuer das Kind in der o.g. Konstellation und ohne die Zustimmung meines Ehemannes moeglich?

Vielen Dank.

Am 17.12.2011 schrieb (anonym) folgendes:
Hallo bei mir ist folgendes ich lebe seit september 2009 in scheidung aus der ehe gehen 2 kinder (4/5)hervor die bei mir leben und seit mai 2010 kümmert er sich nicht mehr um die kinder war deswegen auch schon vor gericht habe besuchsrecht für meine kinder angefordert das sie ihren vater sehen aber er hält sich nicht daran die scheidung ist leider auch noch nicht durch.ich habe auch einen neuen partner und wir wollen im august nächstes jahr heiraten und wir also mein neuer patner und ich haben die kinder gefragt welchen namen sie haben möchten und sie sagten dann den namen meines neuen partners nun ist meine frage 1. wie bekomme ich es hin das meine kinder den neuen ehenamen annehmen können und kann mein ex das irgendwie verhindern oder ansprüche stellen da er sich ja seit 1,5jahren nicht kümmert?2.habe ich irgendwelche möglichkeiten das alleinige sorgerecht zu bekommen was muss ich da tun ? 3.besteht die möglichkeit nach der neuen eheschließung das mein neuer partner die kinder mit auf die steuerkarte bekommt?
Am 19.12.2011 schrieb RAin Wolf folgendes:
Für eine Einbenennung ist die Zustimmung des Vaters erforderlich, siehe Artikel. In aller Regel wird es bei der Scheidung beim gemeinsamen Sorgerecht verbleiben, ein alleiniges Sorgerecht wird nur noch in Ausnahmefällen gewährt oder wenn beide Elternteile dies wollen.
Am 19.12.2011 schrieb RAin Wolf folgendes:
Man kann nicht einfach so, außerhalb einer Statusänderung wie Heirat oder Scheidung, seinen Namen ändern. Wenn die Mutter wieder heiraten würde, könnte sie eine Einbenennung der Kinder durchführen, da alleiniges Sorgerecht und keine Namensidentität mit dem Vater besteht, wäre dessen Zustimmung nicht erforderlich.
Am 21.12.2011 schrieb (anonym) folgendes:
Habe da nochmals eine frage und zwar kann man eine scheidung beschleunigen ich und mein ex haben nun schon das trennungsjahr hinter uns und wir sind schon 2 jahre getrennt er kommt leider mit den unterlagen für den versorgungsausgleich nicht rüber.ihm wurde aber auch schon ein zwangsgeld verhängt aber das bringt alles nix.nun meine frage kann ich etwas tun damit ich die scheidung beschleunigen kann gibt es da irgendwelche möglichkeiten?
Am 22.12.2011 schrieb RAin Wolf folgendes:
Wenn sich das VA Verfahren sehr lange hinzieht kann irgendwann eine Abtrennung beantragt werden, damit geschieden werden kann, aber der Zeitpunkt dürfte bei Ihnen noch nicht erreicht sein.
Am 02.01.2012 schrieb (anonym) folgendes:
Guten Tag,
eine sehr interessante Seite vorab.

Nun habe ich ein mal eine Frage. Meine Lebensgefährtin ist seit März 2011 von Ihrem Ex-Mann geschieden. Aus der Ehe geht ein gemeinsames eheliches Kind, heute 6 Jahre, hervor. Beide tragen aktuell noch den Namen des Ex-Mannes.

Im Februar wollen meine Lebensgefährtin und ich Heiraten. Die kleine äußerte dazu den Wunsch, und das war/ist ganz alleine Ihr Wunsch, das sie gerne meinen Namen mit annehmen möchte, also als Doppelnamen. Jetzt ist es so das wir den Vater bereits via Mail angeschrieben und via Einwurf Einschreiben, doch wir haben keine Antwort erhalten und das Einschreiben ist unter dem Vermerk Empfnger an der Adresse nicht bekannt zurück gekommen.

Zur Scheidung hin hat der Vater den Wunsch gehabt seine Tochte Ostern, Pfingsten, Sommer, Herbst, Weihnachtsferien zu sich zu nehmen. Die Zeiten wurden vom Gericht entsprechend nach Rücksprache bestätigt und festegehalten für 2011. Außer Ostern, hat der Vater alle Termine verstreichen lassen und melden sich hin und wieder mal bei Ihr telefonisch.

Wenn Anfragen vom Kind kommen wann er sie mal wieder hole kommt immer nur die Antwort das er Arbeiten müsse um uns Geld zu schicken. Davon mal Abgesehen das die paar Euro für uns egal sind, ist es eine Ferkelei. Im Oktober, als er Besuchsrecht hatte, hat er sie nicht geholt, ist aber anstatt dessen nach Italien in den Urlau geflogen.

Was haben wir nun für eine Möglichkeit der kleinen Maus den Wunsch erfüllen zu können. Sorgerecht haben beide Elternteile!

Am 02.01.2012 schrieb RAin Wolf folgendes:
Für die Einbenennung ist die Zustimmung des Vaters erforderlich, auch bei der additiven Einbenennung (Doppelname). Diese kann vom Gericht nur in Ausnahmefällen ersetzt werden, wenn dies zum Kindeswohl erforderlich ist, allein der Wunsch nach Namenseinheit in der neuen Familie ist hierfür nicht ausreichend.
Am 02.01.2012 schrieb (anonym) folgendes:
Guten Tag,

ich habe dazu gelesen das bei einer kompletten Namensänderung schwerwiegende Gründe vorliegen müssten, bei einer Einbindung, in diesem Falle dem Doppelnamen aber nicht so große Anforderungen gestellt werden.

In dem Dorf in dem wir zukünftig Wohnen, der Ort meines Elternhauses kann fast jeder etwas mit meinem Nachnamen anfangen, was für das Kind von Vorteil sein könnte, wenn ihr mal etwas zustößt oder dergleichen. Mit Ihrem aktuellen Namen alleine kann niemand etwas Anfangen.

Weiterhin verreisen wir des Öfteren mit dem Flieger ins Ausland. Hier wird sicherlich ständig das nächste Problem auf uns zukommen ständig eine Erklärung dabei zu haben das das Kind die Tochter von meiner zukünftigen ist. Ist denn die Tatsache das der Vater sich nicht um das Kind kümmert nicht schon ein Anfang? Was will das Kind mit einem solchen Vater. Was will ich mit einer Frau die sich um nichts kümmert, nur um Ihr leibliches Wohl und Ihr Vergnügen? Mal so als Gegendarstellung.
Freue mich über eine Antwort!

Am 02.01.2012 schrieb RAin Wolf folgendes:
Die Hürden für eine Einbenennung gegen den Willen des Vaters sind hoch, wenn auch bei der additiven etwas weniger als bei der völligen Ersetzung. Die Gerichte sind dabei idR sehr zurückhaltend, weil durch die Einbenennung der Geburtsname des Kindes geändert wird und dies- auch bei Scheitern der mütterlichen Zweitehe - nicht mehr rückgängig gemacht werden kann. Die Kinder bleiben dann mit dem falschen Namen zurück und leiden hierunter ganz erheblich, wie Sie auch an manchem Eintrag hier erkennen können.
Am 03.01.2012 schrieb (anonym) folgendes:
Guten Tag,

mein Kind trug meinen Namen nach der Geburt. Mein Mann und ich heirateten und wir trugen alle dann den Namen meines Ex-Mannes. Die Ehe wurde geschieden. Nun bin ich wieder verheiratet wir haben auch ein gemeinsammes Kind und haben alle des selben Nachnamen außer das Kind aus erster Ehe. Die erste Tochter ist jetzt sechs Jahre alt und möchte auch so heißen wie wir. Der leibliche Vater stimmte nicht zu. Deshalb wollten wir, das sie wenigstens einen Doppelnamen bekommt. Der leibliche Vater stimmt aber da auch nicht zu. Nun wollte ich fragen was man veranlassen muss das die Einbennung über das Gericht läuft. Die große Tochter leidet sehr darunter, da wir durch ihre Krankheit (sie leidet an Mukoviszidose) eh schon immer viel in Behörden und in Krankenhäusern unterwegs sind. Sie hat schon genug mit ihrer Krankheit zu tun und will sich auch nicht immer rechtfertigen dass sie einen anderen Namen hat. Vielen Dank für ihre Antwort

Am 04.01.2012 schrieb RAin Wolf folgendes:
Eine Ersetzung der väterlichen Zustimmung wird nur erteilt werden, wenn die Einbenennung zum Wohl des Kindes erforderlich ist. Der bloße Wunsch nach Namenseinheit mit der neuen Familie ist dafür nicht ausreichend.
Am 05.01.2012 schrieb (anonym) folgendes:
Ich will ja nicht den Famliennamen ändern sonder einen Doppelnamen für mein Kind beantragen. Den ich finde das ist eine Lösung mit der eigentlich jeder Zufrieden. Somit trägt das Kind den Namen der Mutter und den Namen des Vaters. Ich habe gelesen das die Einbennung des Doppelnamens beim Familiengricht einfacher ist und das bei den meisten Fällen zugestimmt wird. Wie muss man Vorgehen um das beim Familiengericht beantragen zu können? Vielen Dank
Am 09.01.2012 schrieb (anonym) folgendes:
Hallo,
meine ältere Schwester hat einen anderen Vater und ist ein uneheliches Kind. Sie ist geborene .... ( Nachname der Großeltern, Geburtsname der Mutter) sie hat aber den Name meines Vaters bekommen als meine Mutter meinen Vater heiratete.
Wir beide haben mit meinem Vater keinen Kontakt o.Ä. Und er hat auch kein Sorgerecht für uns.
Können wir beide den Mädchenname unserer Mutter (Geburtsname meiner Schwester) wieder annehmen?
Wäre es einfacher wenn unsere Mutter ihren Mädchenname annimmt und uns adoptiert?

Vielen dank im voraus

Am 10.01.2012 schrieb RAin Wolf folgendes:
Die Einbenennung Ihrer Schwester ist nicht rückgängig zu machen und Ihre Mutter kann Sie auch nicht adoptieren, denn Sie sind ja beide rechtlich und tatsächlich Kinder Ihrer Mutter.Adoption bedeutet die Annahme als Kind.

Bearbeitet am 10.01.2012 von

Am 15.01.2012 schrieb (anonym) folgendes:
Hallo,

ich bin seit sieben Jahren von meinem Ex-Mann geschieden und habe zwei Kinder (12 und 14). Meine Kinder und ich würden gerne den Namen meiner Eltern annehmen, da sich ihr Vater fast nie um sie kümmert. Wir leben bei meinen Eltern, dadurch sehen sie meine Kinder mehr als Vaterersatzt und wollen mit dem Namen ihres Vaters nichts mehr zu tun haben. Gibt es eine Möglichkeit, wie wir alle drei den Namen meiner Eltern annehmen können?

Vielen Dank im Vorraus

Am 16.01.2012 schrieb RAin Wolf folgendes:
Nein, der Geburtsname der Kinder läßt sich nicht einfach so ändern, nur Sie selbst können den Ehenamen ablegen und ihren Geburtsnamen wieder annehmen.
Am 17.01.2012 schrieb (anonym) folgendes:
Nach meiner Eheschließung vor 10 Jahren in Kanada, wollte ich einen Doppelnamen beantragen. Weil man mir im Konsulat sagte, dass man spanische Nachnamen (mein Mann ist Mexikaner) nicht splitten kann, habe ich eine Drei-Namens-Lösung vorgeschlagen, also meinen Mädchennamen plus den Namen meines Mannes. Gleichzeitig wurde auf dem Formular vermerkt, dass ich, falls diese Regelung nicht machbar sei, meinen Mädchennamen behalten wolle, zumal ich damals schon unter dem Namen publiziert hatte. Der Beamte eines Standesamtes in Berlin hat dann ohne weiter Konsulation meinen Mädchennamen gestrichen und mir einfach den Nachnamen meines Mannes verpasst. Auf Anfrage der Konsulararbeiterin hat er ausgesagt, ich müsse ihn schon verklagen, um meinen Mädchennamen zurückzuerhalten. Das Problem ist nun, dass ich mich auch nach zehn Jahren mit dem spanischen Doppelnamen (und ohne meinen Mädchennamen) nicht anfreunden kann. Eine Kopie des Antrages habe ich nicht, wohl aber die Stellungnahme des Berliner Beamten, in der er mir einen Ehenamen andreht, den ich in dieser Form gar nicht haben wollte. Was tun? Ich lebe in Mexiko und muss mich in diesem Land, in dem Frauen ihren Nachnamen behalten, fast jeden Tag rechtfertigen. Hilfe! Ich will meinen Namen zurück haben!
Am 18.01.2012 schrieb RAin Wolf folgendes:
Ein Dreifachname ist nicht zulässig, so daß Sie nur Ihren Geburtsnamen behalten können. Um eine Berichtigung entsprechend Ihrer Erklärung durchzusetzen müßten Sie nachweisen können, daß man Ihre damalige Erklärung zur Namensführung fehlerhaft eingetragen hat. Ohne Nachweise, dh Ihre damalige Erklärung wird das schwierig. Daß inzwischen mehr als 10 Jahre vergangen sind macht es nicht leichter, weil möglicherweise auch in der Behörde nun die Akten nicht mehr vorhanden sind.
Am 18.01.2012 schrieb (anonym) folgendes:
Hallo und Danke für die informative Arbeit die Sie hier verrichten.

Auch ich habe eine Frage, deren Antwort ich nirgends fand:
Meine Exfrau will heiraten und den Nachnamen der Kinder ändern, sodass es ein einheitliches Bild in der neuen Familie gibt. Also das klassische Argument.
Nun meine Frage:
Welche Auswirkungen hat diese Namensänderung für mich, gesetzlich, rechtlich oder wie auch immer?
Da meine Exfrau dieses mir sehr blumig und freundlich, in einer streitvollen Zeit darstellt, vermute ich einen Haken, einen Vorteil für sie. Die Kinder hat sie passend eingestimmt, beide argumentieren mit sehr erwachsen klingenden Aussagen.

Vielen Dank im voraus für Ihre Antwort.

Freundliche Grüße
Klaus M.

Am 19.01.2012 schrieb RAin Wolf folgendes:
Im Falle der Zustimmung zur Einbenennung ändert sich an Ihrer Vaterschaft, Ihren Rechten und Pflichten nichts. Die Kinder haben nur einen anderen Namen. Für die Kinder gibt es allerdings einen Haken: Scheitert diese Ehe der Mutter, so kann die Einbenennung nicht rückgängig gemacht werden und die Kinder bleiben auf dem falschen Namen sitzen. Welche Probleme das den Kindern machen kann, können Sie an den Anfragen Betroffener hier im forum sehen.
Am 23.01.2012 schrieb (anonym) folgendes:
Hallo,
Ich bin seit 1997 geschieden, tragen den Namen des Ex-Manns der Kinder wegen. Meine Söhne sind nun 18 und 21 Jahre. Der Kindsvater hat sich seit der Trennung 1996 nie wieder gemeldet/gekümmert. Ich werde in 6 Monaten wieder heiraten. Da meine Söhne meinen Lebenspartner sehr mögen und sich von ihrem Erzeuger im Stich gelassen fühlen, wünschen sie sich den Nachnamen meines Verlobten. Ist dieses überhaupt möglich? Herzlichen Dank
Am 24.01.2012 schrieb RAin Wolf folgendes:
Für eine öffentlichrechtliche Namensänderung muß immer ein besonderer Grund vorliegen, der Wunsch alleine reicht nicht. Denkbar wäre daher allenfalls eine Erwachsenenadoption, falls sich zwischen Söhnen und dem LG ein Eltern-Kind-Verhältnis gebildet hat.
Am 06.02.2012 schrieb (anonym) folgendes:
erst einmal herzlichen Dank für Ihre Arbeit hier! :-)
Ich werde dieser Tage zum zweiten Mal geschieden und ich würde sehr gerne den Namen meines ersten Mannes annehmen, da aus dieser Ehe ein Sohn hervorging und deshalb die emotionale Bindung zu diesem Namen eine weitaus größere ist als zu dem jetzigen Namen. Ist das möglich und wenn ja, welche Kosten kämen da auf mich zu?
Herzlichen Dank im Voraus für Ihre Antwort
Am 06.02.2012 schrieb RAin Wolf folgendes:
In der Regel ist es möglich, auch einen vorherigen Ehenamen wieder anzunehmen. Die Gebühren dafür sind gering, allerdings entstehen Folgekosten für die Abänderung sämtlicher Papiere (zB Führerschein, PA, Reisepaß etc).
Am 06.02.2012 schrieb (anonym) folgendes:
ich bin bald geschieden und möchte gerne den nachnamen meines jetzigen mannes weiterführen.Erscheint trotzdem mein Geburtsname immer auf meinem Ausweis immer? Also, ich meine würde mich natürlich stören dass ich jedem sagen muss, dass dieser Nachname meinem ex-mann gehört und bin geschieden bin.Würde mir wünschen dass nur den nachnamen meines mannes erscheint ohne geburtsname,weil das sozusagen ein Zeichen ist,dass ich verheiratet bin.Danke im voraus
Am 07.02.2012 schrieb (anonym) folgendes:
Ich bin seit 2008 geschieden. Aus dieser Ehe ging ein Kind (2006 geboren) hervor.Anfang 2011 erfuhr ich durch einen Vaterschaftstest, dass ich nicht der leibliche Vater bin.Seit Oktober 2011 ist dieses rechtskräftig.Nach Bekanntwerden, dass ich nicht der leibliche Vater bin, wurde mir jeder Kontakt zu dem Kind untersagt. Da meine Ex-Frau nun mit mir und meiner gesamten Familie komplett gebrochen hat, stellt sich mir nun die Frage, ob es eine Möglichkeit gibt, dass meine Ex-Frau und ihr Kind den Mädchenname meiner Ex-Frau annehmen können. Die Frau und vorallem der Junge haben keinerlei Bezug zu meinem Familiennamen, da sie diesen ja auch selbst gebrochen hat. Welche Möglichkeiten gibt es da.
Am 07.02.2012 schrieb RAin Wolf folgendes:
Wenn Sie nichts weiter unternehmen bleibt der Ehename ganz genauso bestehen wie bislang während der Ehe.
Am 07.02.2012 schrieb RAin Wolf folgendes:
Die Mutter kann durch einfache Erklärung beim Standesamt ihren Geburtsnamen wieder annehmen. Die Möglichkeiten des Kindes richten sich auch danach, ob nun ein anderer die Vaterschaft anerkannt hat und als Vater festgestellt wurde. Als nichteheliche Mutter hat sie aber das alleinige Sorgerecht; Sie hätten mit der Entscheidung nichts zu tun.
Am 07.02.2012 schrieb (anonym) folgendes:
Meine Scheidung liegt nun zwei Jahre zurück, ich würde gern meinen Ehenamen ablegen, bin aber unsicher darüber, ob ich meinen Geburtsnamen anehmen möchte. Da sich mein Vater suizidierte und die ganze familiere Situation bis heute traumatisierend auf mich wirkt, würde ich gern den Mädchennamen meiner Mutter annehmen, auch deshalb, weil sich der Bruder meine Mutter immer sehr rührend um mich kümmerte. Gibt es rechtliche Möglichkeiten hierfür
Am 08.02.2012 schrieb RAin Wolf folgendes:
Man kann grds nur frühere eigene Namen annehmen, aber nicht Namen von Dritten, auch nicht von Verwandten.
Am 09.02.2012 schrieb (anonym) folgendes:
Hallo,
sehr informative Seite. Danke dafür. Nun mein Anliegen:

Ich (26) heiße mit Nachnamen "A", genauso wie meine Schwester (31) und meine Mutter. Meine Mutter hat sich noch vor meiner Geburt von dem Vater meiner älteren Schwester scheiden lassen, ihren Mädchennamen "W" aber nicht wieder angenommen. Das heißt, ich heiße "A" obwohl der Vater "A" gar nicht mein Vater ist, da ich aus einer späteren Beziehung hervorgegangen bin. Ist es möglich, dass ich den Mädchennamen "W" meiner Mutter annehmen kann? Ich verbinde mit dem Namen "A" nämlich rein gar nichts, da es nicht mein Vater ist (der heißt übrigens "S" :)). Sehr kompliziert...

Am 09.02.2012 schrieb RAin Wolf folgendes:
Nein, als nichteheliches Kind tragen Sie den Namen, den Ihre Muttter getragen hat. Wenn das ein Ehename war, dann diesen.
Am 10.02.2012 schrieb (anonym) folgendes:
Hallo, hätte da auch ma eine Frage!

Und zwar war ich von 2006 bis 2010 verheiratet. Habe aber bei der eheschließung nicht den Namen meines Mannes angenommen, sondern meinen Mädchennamen behalte. Jetzt bin ich schwanger von meinem Ex-Mann. Frage: Kann ich den Namen meines Ex-Mannes annehmen? Obwohl ich diesen damals nicht angenommen habe?

Am 11.02.2012 schrieb (anonym) folgendes:
Ich würde gerne den Namen meiner Kinder annehmen. Bei der Vergabe des Nachnamens habe ich zugestimmt das unsere Kinder den Nachnamens des Vaters bekommen sollen. Nun haben wir drei gemeinsamem Kinder aber heiraten möchte er nicht. Ich möchte ihm nicht dazu zwingen, bzw. Ich möchte es selbst unter dieser Voraussetzung nicht. Aber ich möchte gerne den Namen meiner Kinder tragen. Umbenennen in meinen Namen möchte ich nicht.
Am 15.02.2012 schrieb (anonym) folgendes:
Hallo!
Bei mir ist folgende Situation:
Mein Sohn ist 3 Jahre alt, ich habe leider das geteilte Sorgerecht mit dem "Erzeuger"und damals unter allen möglichen Gefühlsschwankungen nach der Geburt zugestimmt,dass der Kleine den lächerlichen Nachnamen des Erzeugers bekommt.
Ein Jahr später folgte die Trennung und es kam auch keinerlei Interesse von ihm.
Ich hatte versucht, dass alleinige Sorgerecht wegen mehreren Gründen zu bekommen (drogenkonsum,alkoholmehrgenuss,politische einstellung etc. des erzeugers), leider habe ich nur gewisse Vollmachten, u.a. auch "Behördengänge" erhalten. Im letzten Verfahren ums alleinige Sorgerecht lehnte die Richterin meinen Antrag nach Namensänderung des Kindes ab ("ich müsse ihm das halt selber irgendwann erklären wieso weshalb warum es so ist"); aber sie interessiert ja auch o.g. Umstände nicht.

Nun meine eigentliche Frage:
Ist es mir möglich, mit der Vollmacht des EZ in dem Wirkungskreis Behördenangelegenheiten, einfach den Namen zu ändern? Theoretsch ja schon, oder?

Ich würde mich sehr über Antwort freuen und verleibe mit freundlichen Grüßen und einen schönen Tag gewünscht

Am 15.02.2012 schrieb RAin Wolf folgendes:
Man kann außerhalb von Statusänderungen (Scheidung, Heirat etc.) nicht einfach seinen Namen ändern, nur weil man eine frühere Entscheidung für einen Namen jetzt bereut. Nur mit ganz besonderen Härtegründen ist eine öff.-rechtliche Namensänderung möglich.
Am 16.02.2012 schrieb (anonym) folgendes:
Hallo! Könnten Sie bitte den Kommentar vom 10.02.12 beantworten? Wären Ihnen sehr dankbar!
Am 16.02.2012 schrieb RAin Wolf folgendes:
Natürlich. Nein, Sie können nach der Scheidung nicht den Namen des Ex Mannes annehmen, das hätten Sie nur anläßlich der Eheschließung gekonnt, nicht aber nach beendeter Ehe.
Am 17.02.2012 schrieb (anonym) folgendes:
Sehr geehrter Herr RA Wolf,

ich bin grade frisch geschieden und habe drei Eheliche Kinder im alter von 6-9 Jahren.

Ich möchte gerne mein Mädchennamen auf uns vier ändern lassen.
Ihm zuständigen Standesamt wurde mir mitgeteilt das ich triftige Gründe anzugeben habe.

Meine Frage lautet, welche Begründungen sind rechtsverbindlich notwendig - die Namenänderung ohne weiter Probleme zum Abschluss zu bringen???

Mit freundlichen Gruß

Lydia

Am 18.02.2012 schrieb (anonym) folgendes:
Hallo, ich lebe in Scheidung und da mein Mann diese ziemlich verzoegert, kann das alles noch eine Weile dauern...Zum Zeitpunkt der Eheschliessung habe ich meinen Namen behalten und den Ehenamen (= Name meines Mannes) hintenan gehängt, nun möchte ich aber meinen geburtsnamen ablegen. schon damit mein dieses Jahr erwartetes Kind auch so heißen kann, wie ich und mein Kind aus der Ehe. Muss ich damit bis zur rechtskräftigen Scheidung warten, bzw. Geht das nach der Scheidung überhaupt noch?
Wohin muss ich mich dazu wenden und welche Unterlagen brauche ich?...
VIELEN DANK FÜR IHRE MÜHE!!!!!
Am 20.02.2012 schrieb RAin Wolf folgendes:
Sie können den Namen der Kinder nicht ändern, eine öff.-rechtliche Namensänderung ist nur in seltenen Ausnahmefällen möglich, wie zB bei Namen, die Anlaß zu ehrenrührigen Bemerkungen geben o.ä..
Am 20.02.2012 schrieb RAin Wolf folgendes:
Es scheint eher, als hätten Sie bereits den gemeinsamen Ehenamen und Ihren Mädchennamen als Begleitnamen. Dann würde ein Kind den Ehenamen tragen.
Am 20.02.2012 schrieb (anonym) folgendes:
Sehr geehrter Herr RA Wolf,

diese antwort ist doch ziemlich eindeutig, dennoch ergeben sich für mich keine lösungs ansätze - ihrer seits.

daher noch mal meine Frage zum Sachverhalt vom 17.02.....
mit welchen Begründungen ist es möglich meinen Kindern den Wunsch zu erfüllen - den namen des Vater`s nicht mehr tragen zu müssen???

Mit freundlichen Gruß

Lydia

Am 21.02.2012 schrieb RAin Wolf folgendes:
Der Wunsch, den Geburtsnamen ablegen zu wollen stellt keinerlei Grundlage für ein berechtigtes Interesse auf eine ausnahmsweise öff.-rechtliche Namensänderung dar, es gibt keine freie Namenswahl in Deutschland. Andere Umstände außer diesem Wunsch haben Sie nicht erwähnt, so daß nicht ersichtlich ist, daß ein entsprechender Antrag erfolgreich sein könnte.
Am 21.02.2012 schrieb (anonym) folgendes:
und wenn der Erzeuger der kids nicht Unterhalt zahlt - ist dann eine namen`s änderung möglich???

Mfg

Lydia

Am 21.02.2012 schrieb (anonym) folgendes:
Hallo,

meine Kinder sind 3 & 6 Jahre. Bin seit 2 Wochen geschieden (seit fast 3 Jahren getrennt) und wohne in einem sehr kleinen Ort indem jeder jeden kennt.
Auch ich möchte meinen Mädchennamen wieder annehmen und meine Kinder möchten unbedingt den gleichen Namen wie ich haben. Mein Ex-Mann ist mehrfach Vorbestraft, die neuste Anzeige wegen Diebstahls und Einbruch kam gerade. Bin jetzt dabei das alleinige Sorgerecht zu beantragen.
Gibt es auch eine Möglichkeit meinen Mädchennamen auch für die Kinder zu bekommen?
Hatten dank ihm auch schon mehrfach Besuch von der Polizei oder irgendwelchen Frauen die Ihn gesucht haben. Wir sind hier wirklich oft gesprächsthema nummer eins und für die Kinder ist es jetzt schon alles nicht einfach da Sie (vorallem die Große) sehr viel mitbekommen hat und schon sehr darunter leidet.

Vielen Dank schonmal

Am 22.02.2012 schrieb RAin Wolf folgendes:
Dieser Sachverhalt dürfte für eine Namensänderung kaum ausreichend sein, weil das Problem ja nicht ursächlich damit zusammenhängt: Auch nach einer Namensänderung wäre jedem im Dorf der Vater und dessen vita bekannt und würde die Polizei, wenn diese ihn sucht auch bei der Familie nachsehen. Die Kinder würden also weiterhin den Klatsch im Dorf ertragen müssen auch unter anderem Namen.
Am 22.02.2012 schrieb RAin Wolf folgendes:
Die Zahlung von Kindesunterhalt hat mit dem Namen erst einmal nichts zu tun, auch ein leistungsunfähiger oder nur teilweise leistungsfähiger Elternteil verliert nicht den namensrechtlichen Bezug zu seinem Kind, für den sich die Eltern ja einst einverständlich durch die Wahl des Ehenamens entschieden haben.
Am 26.02.2012 schrieb (anonym) folgendes:
okay ich danke Ihnen erstmal für diese Info`s

Mfg

Lydia

Am 05.03.2012 schrieb (anonym) folgendes:
Guten Abend,

ich bräuchte Ihre Hilfe:
Ich habe 3Kinder, 2aus einer alten Beziehung mit alleinigem Sorgerecht. Sie trugen meinen Namen "A" bei der Geburt. 2007 habe ich geheiratet und meinen Namen "A" behalten. Als unser 3.Sohn 2008 geboren wurde hat er auch meinen Namen "A" getragen, mein Exmann hat seinen Namen "B" getragen. Nach 2MOnaten haben wir alle 5 den Familiennamen meines Exmannes "B" angenommen.

Nun möchte ich nochmal heiraten und möchte wissen ob mein Ex für alle 3Kinder (die 2ersten hat er NICHT adoptiert) einwilligen muss den neuen Familiennamen meines 2.Mannes "C" anzunehmen, oder nur für seinen Sohn?

Wir haben auch überlegt unsere Namen zu behalten, da möchte ich aber meinen Mädchennamen wiederhaben. Wie ist es mit meinen 3 Kindern -können sie auch meinen Namen wieder annehmen, weil sie ALLE 3 mit meinem Mädchennamen "A" geboren sind (auch der 3. in unserer Ehe) ???

Könnten die 2ältesten auch den neuen Familienamen "C" meines 2.Mannes annehmen und mein Sohn einen Doppelnamen aus Vatername und neuem Namen "B-C"?
Muss der Vater da auch zustimmen?
Wir planen ins Ausland/Frankreich zu ziehen und da wäre es mir wichtig wenn meine 3KInder und ich alle den gleichen neuen Familiennamen tragen. Schon alleine wegen dem Papierkram und Ummeldungen usw..

Am 05.03.2012 schrieb RAin Wolf folgendes:
Die Einbenennung der Kinder auf den Familiennamen B ist nicht rückgängig zu machen, eine Änderung wäre nur durch erneute Einbenennung auf C möglich. Hierfür ist jeweils die Zustimmung des Vaters der Kinder immer dann erforderlich, wenn das gemeinsame Sorgerecht besteht oder das Kind seinen Namen trägt. Dies dürfte auf die ehelichen Kinder zutreffen.
Am 05.03.2012 schrieb (anonym) folgendes:
Meine Kinder tragen seinen Familiennamen B, aber für die ersten 2Kinder habe ich das alleinige Sorgerecht, weil es nicht seine Kinder sind.
Muss er also trotzdem bei den beiden Stiefkindern denn neuen Namen zustimmen?

Danke

Am 05.03.2012 schrieb RAin Wolf folgendes:
Nein, er ist ja nicht der Vater.
Am 08.03.2012 schrieb (anonym) folgendes:
Hallo,

ich lebe zur Zeit in Scheidung und beabsichtige nach dessen Durchführung meinen Mädchennamen wieder anzunehmen. Ich habe ein Kind mit in die Ehe gebracht, mein Noch-Mann ist nicht der Vater. Jedoch hat mein Sohn damals den Namen angenommen. Ist bei meinen Sohn einen Namensänderung möglich, also auch auf meinen Mädchennamen zurück?

Vielen Dank.

Am 09.03.2012 schrieb RAin Wolf folgendes:
Sie können Ihren Mädchennamen wieder annehmen, die Einbenennung eines Kindes kann jedoch grds nicht rückgängig gemacht werden.
Am 10.03.2012 schrieb (anonym) folgendes:
Hallo,

ich lebe zur Zeit in der Scheidung. Ich trage den Nachnamen meines Noch-Ehemannes. Bin mittlerweile mit einem anderen Mann zusammen mit dem ich ein Kind erwarte im Juni. Ich weiss allerdings nicht, ob bis dahin die Scheidung vollzogen ist. Ich möchte allerdings auch nicht, dass das Kind bei Geburt den Namen meines Noch-Ehemannes bekommt. Nach der Scheidung möchte ich meinen Mädchennamen wieder annehmen. Kann ich meinem Kind bei Geburt meinen Mädchennamen geben?

Am 10.03.2012 schrieb (anonym) folgendes:
Mein Fall ist folgender:

Ich bin seit mehreren Jahren geschieden. Nach der Scheidung wollte ich gerne wieder meinen Mädchennamen annehmen, der Vater willigte jedoch nicht in die Namensänderung der Kinder ein. Einige Zeit später heiratete der Vater nun erneut und nahm den Namen seiner jetzigen Frau an.

Obwohl er nun nicht mehr den selben Namen wie seine Kinder trägt, stimmt er nicht in die Namensänderung ein. Die Kinder sprechen mich und den Vater sehr häufig auf die Möglichkeit einer Namensänderung an, da ihnen ihr jetztiger Name nicht so gut gefällt und sie offensichtlich verletzt darüber sind, dass der Vater seinen Namen selbst geändert hat, ihnen diesen Wunsch jedoch aus nicht genannten Gründen versagt.

Daher kommt es auch häufig zu Streitigkeiten zwischen dem Vater und den Kindern. Die Kinder sind derzeit 5 und 8 Jahre alt. Vom Jugendamt kommt die Aussage, dass eigentlich nichts dagegen sprechen würde, da der Vater ja nun einen anderen Namen hat, er aber dennoch unterschreiben müsse, da wir gemeinsames Sorgerecht hätten.

Letztens waren wir bei einer ans Jugendamt angeschlossenen Beratungsstelle und dort wurde mir empfohlen, mich nochmals genauer zu erkundigen, ob es nicht doch einen Weg gäbe eine Namensänderung durchzubekommen, da die Kinder schon unter der Situation leiden und es für den Vater keinen Grund gibt, der Namensänderung zuzustimmen, dieser also die Zustimmung nur aus Machtgehabe ablehnt. Dies wird übrigens auch von Seiten des Jugendamtes so gesehen. Keine der beiden Stellen kann jedoch hierbei eine Kindeswohlgefährdung sehen. Gibt es dennoch eine Möglichkeit unseren Namen zu ändern. Für mich wäre es sehr wichtig, den Namen zu ändern, da ich immer noch unter meinem Mädchennamen deutlich bekannter bin und in Zukunft voraussichtlich öffentliche Aufgaben übernehmen werde. Ich kann es jedoch nicht den Kindern antun, dass ich nun auch noch meinen Namen ändere und sie kein Elternteil mehr haben, der ihren Namen teilt.
Können Sie mir einen Rat geben?
Vielen Dank.

Am 12.03.2012 schrieb RAin Wolf folgendes:
Ich mich den Auskünften des Jugendamtes nur anschließen, eine Namensänderung der Kinder dürfte juristisch nicht durchsetzbar sein.
Am 12.03.2012 schrieb RAin Wolf folgendes:
Wenn Sie bis dahin nicht geschieden sein sollten wird sich das zunächst nicht vermeiden lassen. Bei einem während der Anhängigkeit eines Scheidungsverfahrens geborenen Kind kann aber durch Erklärung aller 3 Beteiligten unter erleichterten Voraussetzungen das Nichtbestehen der Vaterschaft festgestellt werden.
Dann trägt das Kind den Namen der Mutter, den diese trägt (Ehename oder Mädchenname); die Eltern können sich auch entscheiden, ihm den Namen des Vaters zu geben.
Am 15.03.2012 schrieb (anonym) folgendes:
Hallo!

Ich habe einen Sohn, der vor der Ehe geboren wurde und der meinen Mädchennahmen (Müller) trägt. Später habe ich geheiratet und einen Doppelnamen (Müller-Bach) angenommen. Leider wurden wir vom Standesamt nicht über die rechtlichen Konsequenzen hingewiesen, dass nämlich der hintenanstehende Name der Familienname ist. Ich wollte für in der Ehe geborenen Kinder eine Verbindung zu meinem Ehemann herstellen, die Kinder sollten aber einheitlich Müller heißen... Als meine Tochter geboren wurde hieß sie also Bach. Die Ehe ist inzwischen geschieden und ich möchte wieder heiraten, die Tochter soll aber in jedem Fall wie ihr Bruder und ich heißen. Haben die Kinder die Möglichkeit wie ich einen Doppelnamen zu tragen? Mein zukünftiger Mann heißt Schäfer. Also könnten die Kinder Müller-Schäfer heißen?

Am 15.03.2012 schrieb RAin Wolf folgendes:
Für eine Einbenennung des ehelichen Kindes in die neue Ehe ist die Zustimmung des Ehemannes erforderlich, wenn bzgl des vorehelichen Kindes die gemeinsame Sorge besteht ist auch hier die Zustimmmung des Vaters erforderlich.
Am 28.03.2012 schrieb (anonym) folgendes:
Hallo,
meine Mutter hat nach der Scheidung meines leiblichen Vaters dessen Namen weiterhin behalten,den ich jetzt auch trage. Nun hat sie wieder geheiratet und den Namen meines Stiefvaters angenommen.Mit meinem leiblichen Vater möchte ich aus bestimmten Gründen nichts mehr zu tun haben. Mein Stiefvater ist für mich wie ein richtiger Vater. Ich habe deshalb ein Problem damit, als einzige noch den Namen meines leiblichen Vater zu tragen und es würde sowohl meinem Stiefvater als auch mir sehr viel bedeuten, wenn ich seinen Namen annehmen könnte. Ich bin volljährig und wenn es nicht genehmigt wird, würden wir auch adoption in betracht ziehen. Deshalb frage ich Sie, wie die Chancen der Namensänderung aussehen.
Vielen Dank im Vorraus
Am 28.03.2012 schrieb RAin Wolf folgendes:
Ihr Wunsch nach Namenseinheit mit der Stiefvaterfamilie bzw Abgrenzung vom leiblichen Vater stellt keinen anerkannten Grund für eine Namensänderung dar.
Eine Adoption wäre allerdings dann denkbar, wenn sich zwischen Ihnen und dem Stiefvater ein Eltern-Kind-Verhältnis entwickelt hat.
Am 04.04.2012 schrieb (anonym) folgendes:
ich habe mich letztes jahr im ausland scheiden lassen. das urteil ist rechtskräftig. mir liegt das urteil im original nebst deutscher übersetzung vor. kann ich mit diesen unterlagen meinen mädchennamen zurückkriegen?
mfg
Am 04.04.2012 schrieb RAin Wolf folgendes:
Ggf muß die ausländische Scheidung hier in Deutschland erst anerkannt werden, bevor Sie aufgrund der Scheidung Ihren Mädchennamen zurückerhalten können.
Am 05.04.2012 schrieb (anonym) folgendes:
hallo

ich hätte auch eine frage bezüglich namensänderung.
meine eltern haben sich scheiden lassen, und meine mutter hat neu geheiratet. ich habe den namen meines stiefvaters angenommen.(meine mutter wurde nicht über die folgen informiert,ich wurde nicht gefragt). inzwischen ist meine mutter wieder geschieden und ich hätte gern meinen geburtsnamen wieder, welcher auch in der geburtsurkunde steht. gibt es da eine möglichkeit das zu erreichen? oder vielcht den mädchennamen meiner mutter?

mit vorzüglichen grüßen

Am 06.04.2012 schrieb (anonym) folgendes:
Ich habe mit der ersten Ehe den Namen meiner Frau angenommen und wir haben eine gemeinsame Tochter (namentsrechtlich alles ok). Nach dem Tod meiner Frau habe ich erneut geheiratet und den Namen meiner ersten Frau abgelegt und den Namen meiner 2. Frau angenommen. Meiner Tochter aus erster Ehe habe ich diesen neuen Namen dann auch erteilen lassen. Mittlerweile ist meine 2. Ehe geschieden und ich habe den Namen meiner ersten Ehe wieder angenommen. Kann ich (eventuell auch mit Begründung) meiner 15 jährigem Tochter ihren "Geburtsnamen" wieder geben? Es ist zudem ihr selbsterklärter Wunsch. Danke für eine Antwort.
Am 10.04.2012 schrieb RAin Wolf folgendes:
Die erfolgte Einbenennung Ihrer Tochter in die 2. Ehe kann grds nicht rückgängig gemacht werden.
Am 10.04.2012 schrieb RAin Wolf folgendes:
@ak
Die Einbenennung kann grds nicht rückgängig gemacht werden, hierauf wird auch bei der Antragstellung ausdrücklich hingewiesen.
Am 18.04.2012 schrieb (anonym) folgendes:
Ich bin /war verheiratet mit einem Inder (Scheidung ist auf dem Weg)und habe aber während der Ehe meinen Namen behalten.

Unser kleiner sohn 4 Monate trägt hingegen seinen Nachnamen. Mein Exmann ist bereits zurück in seinem Land und ich beantrage demnächst das alleinige Sorgerecht. Des weiteren möchte ich, dass mein Kind meinen Namen annehmen kann, da sein vater sich nicht kümmern wird, und zudem uns beiden gegenüber gewalttätig war. Außerdem soll mein Kind sich mit mir als Familie identifizieren können und nicht den Namen eines Mannes tragen, welcher ihm bereits im Alter von 10 Tagen eine runtergehauen hat, weil es nicht aufhörte zu schreien. Gibt es da eine Möglichkeit? Auch ohne die Zustimmung des leiblichen vaters?

Wenn nicht, ist es möglich falls ich irgendwie an seine Zustimmung käme? (Bspw. er in der deutschen Botshaft eine Erklärung abgibt, dass er einverstanden wäre?)

Am 18.04.2012 schrieb RAin Wolf folgendes:
Es ist immer eine Abwägung im Einzelfall, aber bei einem so kleinen Kind ohne eine persönliche Bindung an den Vater und ohne Aussicht, daß künftig eine persönliche Bindung hergestellt wird, weil der Vater in sein Heimatland zurückgekehrt ist, wäre es denkbar, daß ausnahmsweise eine Namensänderung zum Wohl des Kindes erforderlich ist.
Am 25.04.2012 schrieb (anonym) folgendes:
Hallo,

ich wollte den nahmen meiner Freundin annehmen damit wir alle den gleichen nachnahmen haben, allerdings hat sie ihren nahmen selbst durch eine Heirat angenommen. In der vorherigen ehe meiner freundin ist ein Kind entstanden, da wir aber wissen das der Vater des Kindes nie einwilligt meinen Namen zu tragen wollte ich den der Mutter annehmen geht das?

Am 25.04.2012 schrieb RAin Wolf folgendes:
Sie können bei der Heirat den Namen der Freundin als gemeinsamen Ehenamen wählen, auch wenn diese den Namen "erheiratet" hat.
Am 06.05.2012 schrieb (anonym) folgendes:
Liebe Frau Wolf,

meine Mutter hat vor meiner Geburt geheiratet und sich scheiden lassen. Danach hat sie ihren Mädchennamen nicht mehr angenommen. Aus einer nicht ehelichen Beziehung bin dann ich hervorgegangenen und habe den Namen bekommen, den meine Mutter aus der Ehe mitbrachte.
Ich hatte die ganze Schulzeit lang unter diesem Namen zu leiden, da er sich sehr gut für Beleidigungen eignet.
Ich habe meiner Mutter nun vorgeschlagen, ihre. Familiennamen wieder anzunehmen, worauf
Sie einwilligte. Kann ich diesen Familiennamen auch mitnahmen?
Wie ich gelesen habe, ist es bei einer Scheidung der Elternteiel nicht möglich, den Mädchennamen der Mutter anzunehmen, aber wie ist es in meinem Fall, in dem ich die Familie noch nicht einmal kenne, aus der dieser Name stammt. Meint Minderjährig U18 oder U21?

Vielen Dank für Ihre Bemühungen,
JB

Am 07.05.2012 schrieb RAin Wolf folgendes:
Minderjährig bedeutet u18. Den Mädchennamen IhrerMutter können Sie nicht einfach annehmen, eine öffentl-rechtl Namensänderung kann möglich sein, wenn Ihr Name anstössig klingt.
Am 22.05.2012 schrieb (anonym) folgendes:
Guten Tag,

Meine Ex-Frau hat mit mir 2 gemeinsame Kinder, , welche wir nach unsere Hochzeit bekamen und auch alle meinen Familiennamen Schöller erhielten.

Nach unserer Scheidung behielten auch alle meinen Familiennamen bei.

Nach neuer Eheschließung meiner Ex-Frau bat sie mich Doppelnamen meiner Kinder im Bezug auf Ihren neuen Ehemann zuzustimmen, welches ich jedoch verneinte.

Nun wurde ich erneut gebeten nach erneuter Scheidung Ihrerseits den Namen der Kinder als Doppelnamen im Bezug auf Ihren Mädchennamen König, sodass die Kinder sowie dann auch Schöller-König heissen würden zuzustimmen.

Ist dies so zulässig bzw ergibt das für die Kinder einen Vorteil ?

Wie sieht das später aus wenn meine Kinder mit Familien-Doppelnamen jemanden ehelichen sollten, die vllt auch Familien-Doppelnamen haben ?

Namensketten wird es wohl nicht geben und das automatisch wie z.B. in Südeuropa automatisch die Mädchennamen bei Neugeborenen wegfallen auch nicht, oder ?

Kann sie danach nicht eigenständig, da sie das alleinige Sorgerecht hat und ich nur Umgangs- & Besuchsrecht habe, irgendwann meinen Familiennamen streichen lassen ?

Der Bezug zu meiner Familie bestand immer und wird auch weiterhin bestehen bleiben.

Vielen Dank im voraus für Ihre Bemühungen.

MfG

TS

Am 22.05.2012 schrieb RAin Wolf folgendes:
Eine Namensänderung der Kinder auf beide Elternnamen ist gesetzlich nicht vorgesehen; auch bei der Geburt der Kinder müssen sich die Eltern ja auf einen der beiden Namen einigen. Namensketten können daher jedenfalls auf diesem Wege nicht entstehen
Am 23.05.2012 schrieb (anonym) folgendes:
Im Rahmen einer Scheidung ist dies jedoch aber möglich, oder ?

Sie will wohl doch dann auch nur Ihren Mädchennamen König annehmen und die Kinder hiessen weiterhin nur Schöller.

Da beide bei Ihr Leben hätten sie demnach namentlich erstmal keinerlei Bezug zueinander und es kämen wohl ggf Probleme auf sie zu.

Damit wäre das Kindswohl aber jedoch nicht gefährdet, oder ?

Vielen Dank für die tolle Arbeit die sie hier leisten.

Vielen Dank im voraus für Ihre Bemühungen.

MfG

TS

Am 23.05.2012 schrieb RAin Wolf folgendes:
Auch im Rahmen einer Scheidung ändert sich der Name der Kinder nicht. Ob die Mutter von der Möglichkeit Gebrauch macht, danach ihren Mädchennamen wieder anzunehmen oder im Hinblick auf die Vorteile der Namensgleichheit mit den Kindern davon absieht, muß diese selbst entscheiden.
Am 24.05.2012 schrieb (anonym) folgendes:
ich will nach der Scheidung den Nachnamen meines Mannes weiterführen.Erscheint mein Geburtsname auf dem Personalausweis und auf dem Reisepass weiter?
Am 25.05.2012 schrieb RAin Wolf folgendes:
Wenn Sie als gemeinsamen Ehenamen den Namen des Mannes geführt haben, dann steht dieser in Ihren Papieren; daran ändert sich durch die Scheidung nichts.
Am 17.06.2012 schrieb (anonym) folgendes:
Ich möchte nach der Scheidung meines Mannes meinen Geburtsnamen wieder führen. Dies möchte ich natürlich auch für meine dreijährige Tochter, die bei mir leben wird. Sie führte bis zur Heirat im Dez. 2011 auch meinen Geburtsnamen.
Ist es daher möglich, dass sie nach der Scheidung und mit Zustimmung des Vaters, auch wieder meinen Geburtsnamen führen kann??? Es wäre eine schreckliche Vorstellung, wenn das NICHT möglich sein sollte...
Wir haben und hatten auch nie Kontakt zu der Verwandtschaft meines NOCH Mannes!!!
Am 18.06.2012 schrieb RAin Wolf folgendes:
Durch die Heirat des Kindesvaters ist der Ehename auch der Geburtsname des Kindes geworden, so wie dies ja auch bei jedem innerhalb der Ehe geborenen Kind der Fall ist. Die Scheidung ändert daran nichts.
Am 25.06.2012 schrieb (anonym) folgendes:
Sehr geehrte Frau Wolf,

Mann und Frau (bald) geschieden, Kind trägt Namen des Vaters, weiterhin gemeinsames Sorgerecht. Frau nimmt Mädchennamen wieder an. Angenommen, Vater stimmt Namensänderung des Kindes nicht zu.

"Eine Namensänderung zum Wohle des Kindes muss auf sehr wichtige Gründe von erheblichem Gewicht gestützt werden (Bsp.: Missbrauch etc.)."

1.: welche sehr wichtigen Gründe können das ebenso sein, können Sie konkrete Beispiele nennen? sowie

2.: etwas praxisnaher auf mein Anliegen formuliert, kann eine Frau, die in einer ländlichen Region lebt, den ausländischen Nachnamen des gemeinsamen Kindes, sich Hoffnungen machen, dem Kind ihren Mädchennamen zu geben, indem sie sich darauf beruft, dass das Kind später, evtl. mit Anfeindungen zu rechnen hat?

Vielen Dank im Voraus für Ihre Bemühungen. Ihre Transparenz bei so einem alttäglichen Thema hilft, denke ich mal, vielen hier weiter.

Mit freundlichen Grüßen
MM

Am 26.06.2012 schrieb RAin Wolf folgendes:
Da sich beide Ehegatten für den ausländischen Namen des Mannes als Ehenamen entschieden haben, halte ich das spätere Vorbringen, das Kind könne möglicherweise wegen dieses Namens unter Anfeindungen leiden, für nicht überzeugend. Namensänderungen sind in Deutschland auf Ausnahmefälle beschränkt und allein die Tatsache eines ausländischen Namens dürfte kein solcher Ausnahmefall sein, zumal viele "deutsche" Namen ursprünglich einmal ausländische Namen waren, zB Schimanski.
Am 01.07.2012 schrieb (anonym) folgendes:
Guten Tag,

Ich habe vor 3 Jahren geheiratet, die Exfrau behielt ihren Mädchennamen Geb. Und ich weiter meinen Namen Bus. Nun sind wir geschieden.
Haben eine Tochter, sie heisst auch wie ihre Mutter Geb. Wir beide haben das gemeinsame Sorgerecht. Die Mutter will ihren neuen Freund heiraten. Und fragte heute, ob meine Kleine seinen Namen Bal. annehmen darf.
Ich bin dagegen. Weil ich der Meinung bin das geht alles zu schnell, sie sind gerade mal 4 Monate zusammen und dann soll mein Kind genauso wie er Bal. heissen ?
Jetzt setzt sie mich unter Druck.
Kann ich das erreichen, das meine Tochter weiterhin ihren jetzigen Namen Geb. behalten kann ?
Oder sind mir die Hände gebunden ?

Vielen Dank im voraus für Ihre Antwort.

Am 02.07.2012 schrieb RAin Wolf folgendes:
Die Einbenennung bedarf Ihrer Zustimmung, die Sie aber nicht erteilen müssen, wenn Sie dies nicht für richtig und im Sinne des Kindes erachten.
Das Familiengericht kann Ihre Zustimmung nur dann ersetzen, wenn die Namensänderung zum Wohl des Kindes erforderlich ist. Das ist nur sehr selten der Fall.
Am 07.07.2012 schrieb (anonym) folgendes:
Hallo,
meine Mutter war zur Zeit meiner Geburt verheiratet und ich kam auch mit dem Nachnamen meines Vaters auf die Welt. Nach der Scheidung nahm sie ihren Mädchennamen wieder an und ließ auch meinen Nachnamen zu ihrem Mädchennamen ändern. Ich besitze nur eine Geburtsurkunde in der der Mädchenname meiner Mutter steht also mein jetztiger Nachname. In meinem amerikanischen Pass den ich mit 2 jahren bekamm steht aber mein Geburtsname. Bekomme ich bei unserer Behörte einen Bescheid über meine Namensänderung von damals? Oder auch eine Geburtsurkunde mit meinem richtigen Geburtsnachnamen?
Am 10.07.2012 schrieb RAin Wolf folgendes:
Sie müßten bei der Behörde auch eine Geburtsurkunde bekommen können auf der die Namensänderung vermerkt ist.
Am 14.07.2012 schrieb (anonym) folgendes:
Guten Abend, ich weiss es klingt nun etwas suspekt aber es ist eine ernstgemeinte Frage.
Folgendes. Vor rund 5 Jahren heiratet eine Frau einen Mann. Die Frau behält ihren Mädchennamen. Vor rund 3 Jahren ließen sie sich scheiden.
Nun möchte die Frau den Nachnamen ihres Exmannes annehmen. Ist dies möglich?
Keine Kinder und hieß niemals so wie ihr Exmann.

MfG, Mone Ilk.

Am 15.07.2012 schrieb (anonym) folgendes:
Hallo

Ich bin von meiner Frau geschieden.
Wir haben eine gemeinsame Tochter, sie trägt den Nachnamen der Mutter. Jetzt will die Mutter erneut heiraten und meine Tochter soll den Namen ihres jetztigen Freundes (dann Mann) annehmen.
Meine Frage : Ist das dann nicht ähnlich einer Adoption ? Muss ich dann weiterhin Unterhalt für meine Tochter zahlen ? Und habe ich dann Nachteile am Umgangs und Sorgerecht ?
Vielen Dank im Voraus !

Mit freundlichen Grüßen
B.

Am 16.07.2012 schrieb RAin Wolf folgendes:
Eine Einbenennung ist ist eine reine Namensänderung ohne Auswirkung auf Unterhaltspflicht oder Umgangsrecht.
Am 16.07.2012 schrieb RAin Wolf folgendes:
Die Frau kann nicht nach der Scheidung den Namen des geschiedenen Ehegatten annehmen; sie hätte nur dan, wenn dieser während der Ehe der gemeinsame Ehename gewesen wäre, diesen behalten können.
Am 27.07.2012 schrieb (anonym) folgendes:
Hallo,

ich bin volljährig (19 Jahre) und möchte den Mädchennamen meiner Mutter annehmen, da ich den Kontakt zu meinem Vater abgebrochen habe und ich, aus gewissen Gründen nichts mehr mit ihm zu tun haben möchte.
Beim Standesamt wurde mir gesagt, dass eine öffentlich-rechtliche Namensänderung nur in Frage kommen würde, allerdings seien meine Gründe nicht ausreichend.
Wäre es möglich, dass meine Mutter mich adoptiert und ich somit den Namen erhalte? Welche Kosten kommen da auf mich zu und wie sieht es mit Unterhaltsanspruch für mich aus? Und von ihm an mich (im Falle von Heimunterbringung oder sonstiges)?

Am 29.07.2012 schrieb (anonym) folgendes:
Hallo,

ich habe aus einer geschiedenen Ehe zwei Kinder und zahle dafür Kindesunterhalt. Nun hat meine Ex-Frau erneut geheiratet und ich ebenfalls.
Kann eine der beiden Eheschließungen die Höhe der Unterhaltszahlungen beeinflussen?

Freundliche Grüße
Klaus Müller

Am 30.07.2012 schrieb RAin Wolf folgendes:
In der Regel nicht solange die Kinder minderjährig sind und im elterlichen Haushalt wohnen.
Am 30.07.2012 schrieb RAin Wolf folgendes:
Adoptieren bedeutet Annehmen eines fremden als eigenes Kind. Da Sie bereits das Kind Ihrer Mutter sind können sie nicht von ihr adoptiert werden.
Am 01.08.2012 schrieb (anonym) folgendes:
Unsere Tochter lebte mehrere Jahre mit einem Mann in einer eingetragenen Lebensgemeinschaft und hat mit diesem zusammen 2 Kinder aus dieser Zeit. Als die Kinder 3 bzw. 4 Jahre alt waren, entschlossen sich die Eltern zur Heirat. Die Ehe hatte allerdings keinen Bestand und wurde im Frühjar 2012 wieder geschieden. Bei der Eheschließung wurde der Name des Mannes als Familienname gewählt, den auch die Kinder erhielten. Jetzt hat unsere Tochter wieder ihren Geburtsnamen angenommen und möchte diesen auch wieder für die Kinder, da sie diesen ja auch schon vor der Eheschlißung trugen. Das ältere Kind kommt demnächst in die Schule und der Name sollte vorher noch geändert werden.
Am 01.08.2012 schrieb RAin Wolf folgendes:
Für Kinder verheirateter Eltern ist der Geburtsname der Ehename der Eltern, auch dann, wenn die Heirat erst nach ihrer Geburt erfolgte. Daran ändert sich auch nach der Scheidung nichts.
Am 03.08.2012 schrieb (anonym) folgendes:
Ich bin noch verheiratet und im Januar 2013 ist die Scheidung. Danach möchte ich meinen Mädchennamen wieder annehmen. Habe ich die Möglichkeit dass mein Sohn mein Mädchenname auch bekommt wenn ich das alleinige Sorgerecht habe?
Am 06.08.2012 schrieb RAin Wolf folgendes:
Nein, der Name des Kindes wird durch die Scheidung der Eltern nicht geändert.
Am 13.08.2012 schrieb (anonym) folgendes:
Ich hab mal eine Frage. Und zwar meine Mama hat geheiratet als ich noch klein war ca. 3-4 Jahre alt. Ich würde gerne wieder meinen Mädchennamen annehmen. Die vom Standesamt meinen das dies nicht möglich sei, und wollten meine originale Geburtsurkunke schreddern (Sie sei angeblich ungültig). Ist es wirklich so das ich den Namen nicht mehr ändern kann, oder gibt es irgendeine möglichkeit dies zu machen ?
Am 14.08.2012 schrieb RAin Wolf folgendes:
Wenn die Mutter Ihren Vater geheiratet hat sind Sie dadurch ehelich geworden und als Ihr Geburtsname gilt nun der Ehename der Eltern, dies ist auch nicht abänderbar.
Am 14.08.2012 schrieb (anonym) folgendes:
Das war aber nicht mein Vater. Sie hatte einen anderen Mann geheiratet. kann man denn dann was machen ?
Am 14.08.2012 schrieb RAin Wolf folgendes:
Dann hat eine sog. Einbenennung stattgefunden, auch diese ist nicht rückgängig zu machen.
Am 14.08.2012 schrieb (anonym) folgendes:
Ich habe dazu auch mal eine Frage. Ich habe das gleiche Problem. Was ich nicht verstehe , warum können geschiedene Frauen ihren Mädhennamen wieder annehmen, aber die Kinder die sozusagen nichts mit dem "Exmann" zu tun haben, bei den geht das nicht???!!! Was ist das für eine Logik.
Am 14.08.2012 schrieb RAin Wolf folgendes:
Weil es bei Frau bzw Kindern namensrechtlich um 2 ganz verschiedene Namensänderungen geht, die demzufolge auch unterschiedlich behandelt werden. Wenn durch Einbenennung der "Mädchenname" (=Geburtsname) der Kinder geändert wurde, dann tragen diese ihren abgeänderten Geburtsnamen. Bei der Heirat dagegen legt die Frau den Geburtsnamen ab und nimmt den Ehenamen an, diesen kann sie bei Beendigung der Ehe wieder ablegen und den Geburtsnamen wieder annehmen.
Am 21.08.2012 schrieb (anonym) folgendes:
hallo und vielen Dank vorab,

meine Expartnerin hat mit der Ehe den Namen des Mannes angenommen. Wegen ihres unmöglichen Verhaltens möchte ich dass sie meinen Namen ablegt und ihren Geburtsnamen wieder trägt.

Kann dies eingekalgt werden?

Danke und Gruß

Am 21.08.2012 schrieb RAin Wolf folgendes:
Nein, sie kann den Namen zwar freiwillig ablegen, muß dies aber nicht tun.
Am 29.08.2012 schrieb (anonym) folgendes:
Hallo ich habe eine Frage
Ich habe ein Sohn 4 Jahre alt von einer deutschen Frau und wir waren nicht verheiratet und sie hat das alleinige Sorgerecht im Moment. kann ich meinen Namen auch meinen Sohn grben. Er trägt im Moment den namen von der mutter. Bin auch jetzt verheiratet und möchte mein Sohn auch mit meinem Familiennamen geben. Ist das möglich

Für eine Antwort wurde ich mich freuen

Am 29.08.2012 schrieb RAin Wolf folgendes:
Die Mutter des Kindes könnte dies mit Ihrer Zustimmung tun.
Am 31.08.2012 schrieb (anonym) folgendes:
Guten Morgen!
Meine Scheidung läuft gerade und ich habe 2 Kinder, wobei das 2. Kind die Tochter meines neuen Partners ist. Da ich aber noch verheiratet bin führt mein 2. Kind auch den Ehenamen. Ich möchte auch nach der Scheidung mein Mädchennamen wieder annehmen. Wie verhält es sich jetzt für meine 2. Tochter. Kann sie auch meinen Mädchennamen annehmen oder den Namen meines neuen Partners oder behält sie den Namen meines Noch-Ehemanns?
Vielen Dank im Vorraus.
Am 31.08.2012 schrieb RAin Wolf folgendes:
Das Kind gilt rechtlich als eheliches Ihres Mannes und behält daher auch im Scheidungsfall den Ehenamen. Erst nach einer Vaterschaftsanfechtung mit rechtlicher Feststellung des biologischen Vaters kann das Kind als nichteheliches entweder Ihren Namen oder den des Kindsvaters erhalten.
Am 03.09.2012 schrieb (anonym) folgendes:
Hallo.Meine Scheidung ist in wenigen Wochen Rechtskräftig und möchte aus arkut wichtigen Gründen mein Mädchennamen wieder annehmen.Meine Kinder haben nichts dagegen.Jetzt trifft folgendes ein,der Vater heiratet neu und nimmt den Namen seiner Frau an.Die Kinder fragen ob sie auch so heißen können wie ich,weil sie sonst alleine so heißen würden und das blöd finden.Was ich verstehen kann.Ich würde den Ehenamen ja behalten;es gibt leider sehr viele Gründe das ich ihn ablegen möchte.
Für die Kinder es auch besser wäre,damit sie nicht mit dem Vater irgendwann in Verbindung gebracht werden. Z.B weil mein Exmann Nacktbilder von mir ohne meine Erlaubnis und Wissen ins Netz verbreitet hat und sich auf Seiten aufhält wo ich eigendlich nicht möchte das meine Kinder dadurch irgendwann Schaden erleiden.Was kann ich tun um meine Kinder zu schützen?
Am 03.09.2012 schrieb RAin Wolf folgendes:
Die Kinder behalten ihren Geburtsnamen nach der Scheidung unabhängig davon, ob Sie Ihren Geburtsnamen annehmen oder den Ehenamen behalten. Der Namenswechsel hilft auch nicht gegen die Veröffentlichung von Fotos im Internet, denn darauf sind Sie ja, unabhängig davon wie Sie heißen, zu sehen.

Bearbeitet am 03.09.2012 von

Am 27.09.2012 schrieb (anonym) folgendes:
Hallo, ich habe eine uneheliche Tochter (6) mit meinem Expartner. Sie trägt seinen Nachnamen. Wir haben geteiltes Sorgerecht.

Nun bin ich mit meiner Tochter vor einiger Zeit zu meinem neuen Partner gezogen da wir ein gemeinsames Kind bekommen haben.

Im nächsten Jahr wollen wir heiraten und meine Tochter soll auch den gleichen Familiennamen haben wie wir. Da sie 6 Jahre ist, stimmt sie diesem Namen zu.

Eine Zustimmung vom Vater ist ehr unwahrscheinlich.

Welche Alternativen gibt es und was muss ich dafür tun?

Mfg

Am 28.09.2012 schrieb RAin Wolf folgendes:
Eine familiengerichtliche Ersetzung der väterlichen Zustimmung zur Einbenennung kommt nur in seltenen Fällen in Betracht, der Wunsch nach Namensgleichheit in der neuen Familie ist dafür nicht ausreichend.
Am 24.10.2012 schrieb (anonym) folgendes:
Guten Morgen,

die Scheidung steht an. Da mein Noch-Ehegatte nicht damit einverstanden ist, dass unser vorehelich geborener 9jähriger Sohn meinen Mädchennamen wieder annimmt, überlege ich den Ehenamen mit meinem Geburtsnamen zu verbinden.
Wenn mein Sohn später erwachsen ist würde ich den Ehenamen dann gerne ablegen und nur noch meinen Mädchennamen tragen. Ist das möglich?

Vielen Dank!

Am 24.10.2012 schrieb RAin Wolf folgendes:
Sie können nach der Scheidung einen Doppelnamen aus Ehenamen und Geburtsnamen führen, nach meiner Kenntnis ist aber eine mehrfache, dh später nochmalige Namensänderung unzulässig.
Am 24.10.2012 schrieb (anonym) folgendes:
Sehr geehrte Damen und Herren!

Ich bin jetzt seit knapp einem halben Jahr rechtskräftig geschieden (Eheschließung und Scheidung wurden in Österreich vollzogen) und würde jetzt gerne meinen ledigen Namen wieder annehmen!
Allerdings wohne ich mittlerweile in Deutschland.
Daher meine Frage: kann ich auch hier in Deutschland meinen Namen ändern lassen bzw. die Dokumente ändern lassen- bin aber immernoch österreichischer Staatsbürger!

Vielen Dank schon im vorraus!

Am 24.10.2012 schrieb RAin Wolf folgendes:
Da dürften die österreich. Behörden zuständig sein.
Am 24.10.2012 schrieb (anonym) folgendes:
Wäre es denn möglich, noch innerhalb der Ehe den Doppelnamen anzunehmen (geheiratet 2004), und dann entsprechend später nach der Scheidung den Familiennamen daraus abzulegen, oder gibt es eine Frist in der man mit dem Scheidungsurteil die Namensänderung durchführen muss?

Danke!

Am 25.10.2012 schrieb RAin Wolf folgendes:
Wenn Sie zunächst einen gemeinsamen Ehenamen geführt haben, können sie später - im Lauf der Ehe - den Mädchennamen zufügen. Werden Sie dann geschieden wäre das Ablegen des Ehenamens und die Wiederannahme des Mädchennamens
möglich.

Bearbeitet am 25.10.2012 von

Am 24.11.2012 schrieb (anonym) folgendes:
Bei mir ist es ein wenig verwirrend.
Meine beiden älteren Kinder hatten bei der Geburt meinen Mädchennamen. Mit der eheschließung bekamen sie den namen des vaters. kind nummer drei kam unter dem ehenamen auf die welt. Nun ist die ehe seit 6 jahren geschieden und ich würde gern wieder meinen mädchennamen annehmen und dies auch meinen kinder ermöglichen. es besteht leider ein geteiltes sorgerecht, doch ich habe eine vollmacht von meinem ex mann bekommen, das ich alle dinge ohne sein einverständniss erledigen kann, die die kinder betreffen. er kümmert sich kaum bis garnicht um die kinder.
Kann ich nun mit der Vollmacht zum Standesamt gehen und eine namensänderung beantragen?
Am 26.11.2012 schrieb RAin Wolf folgendes:
Alle 3 Kinder sind eheliche Kinder, die qua Gesetz den Ehenamen der Eltern führen. Für eine Namensänderung müßten besondere Gründe vorliegen, allein der Wunsch die Kinder nach einem Scheitern der Beziehung allein der Mutter zuzuordnen ist idR nicht ausreichend.
Am 26.11.2012 schrieb (anonym) folgendes:
Hallo,

ich hab nach der Scheidung meinen Mädchennamen wieder angenommen da der Namen meines Ex für mich nicht weiter tragbar war. Seit ich es meinen Kinder (4+7) gesagt habe sind diese ständig am weinen, Sie haben ihren Vater schon mehrmals gefragt ob Sie auch wie ich heißen dürfen aber er weigert sich. Die große hat das auch schon beim psychologischen Dienst vom Jugenamt ausgesagt aber keine antwort bekommen. Das gemeinsame Sorgerecht besteht. Umgang mal mehr mal weniger und unterhalt bekommen wir gar nicht.
Besteht irgendeine Möglichkeit dies auch ohne seine Zustimmung zu bekommen oder ist es durch eine neue heirat in der mein neuer Freund meinen Mädchennamen animmt einfacher? Vielen Dank im voraus

Am 27.11.2012 schrieb RAin Wolf folgendes:
Als eheliche Kinder tragen sie den Ehenamen der Eltern. Eine Namensänderung ist nur in besonderen Ausnahmefällen möglich. Der Wunsch nach namensmäßiger Abgrenzung zur Ehe und zum Ehemann/Vater, weil dieser seinen Vaterpflichten möglicherweise nicht zureichend nachkommt, ist dafür idR nicht ausreichend. Auch im Falle einer Einbenennung bei Wiederverheiratung ist im übrigen die Zustimmung des Vaters erforderlich.
Am 11.12.2012 schrieb (anonym) folgendes:
Sehr geehrte Frau Wolf,

ich möchte gern meinen Geburtsnamen annehmen, dazu habe ich ein paar kurze Erläuterungen.

Bei meiner Geburt trug ich den Mädchennamen meiner Mutter, später heiratete sie meinen Stiefvater, der mich jedoch nicht adoptiert hat. Ich wurde jedoch gefragt, ob ich seinen Namen annehmen möchte (da war ich etwa 10 Jahre alt). Als kleines Kind denkt man die Langzeitwirkung solcher Entscheidungen nicht, bzw ist nicht fähig dazu.

Heute bin ich 33 und lebe seit 13 Jahren mit meinen Großeltern (mütterlicher seits) zusammen und habe die Pflege übernommen.

Da der Familienname meiner Großeltern nach dessen Tod verloren geht, möchte ich diesen wieder annehmen.

Meine Mutter und mein Stiefvater sind noch immer Verheiratet. Scheidung fällt also aus.

Besteht eine Möglichkeit meinen Geburtsnamen, der ja auch der Familienname meiner Großeltern ist, wieder anzunehmen? Falls nicht, wäre eine Erwachsenenadoption von meinen Großeltern möglich? Somit müsste ich doch automatisch den Familiennamen meiner Großeltern erhalten?

Ich bedanke mich sehr für Ihre kompetente Hilfe.

Mit freundlichen Grüßen

M. Krause

Am 12.12.2012 schrieb RAin Wolf folgendes:
Die damalige Einbenennung auf den Stiefvaternamen ist nicht rückgängig zu machen.
Eine Erwachsenenadoption setzt das Bestehen eines Eltern-Kind Verhältnisses voraus.
Am 06.01.2013 schrieb (anonym) folgendes:
Hallo,

ich bin 30 Jahre alt. Ich möchte den Nachnamen meines Vaters annehmen. Ich dachte immer, dass würde nicht gehen, daher habe ich erst jetzt vor zu machen..Meine Eltern sind seit ca. 12 Jahren geschieden. Mein Vater nahm meiner Mutter zuliebe ihren Nachnamen an. Nach der Scheidung nahm er wieder seinen Geburtsnamen an. Nun habe ich einen deutschen Vornamen, , aber ich konnte mich nie richtig mit dem asiatischen Nachnamen anfreunden, da sich früher Kinder schon darüber Witze machten, mich aufzogen und heute noch vorkommt, dass der Name eher ins Lächerliche gezogen wird..Hab ich ne Chance auf Namenänderung?

Meine Frage ist: Kann ich den Nachnamen meines Vaters (deutsch) annehmen, obwohl ich den Nachnamen meiner Mutter (asiatisch) seit ihrer Heirat habe?
Wäre super, wenn ich eine Antwort bekommen könnte. Ich würde mich freuen. Danke.

Am 07.01.2013 schrieb RAin Wolf folgendes:
Der Name des ehelichen Kindes ist der Ehename der Eltern, allein die Tatsache eines ausländischen Namens dürfte für eine öff. rechtl. Namensänderung nicht ausreichen.
Am 29.01.2013 schrieb (anonym) folgendes:
Mein Mann möchte gerne seinen Mädchennamen wieder annehmen, er hat bei seiner vorigen Heirat den Namen seiner Ex-Frau angenommen( Ich dann auch nachdem wir geheiratet haben. Was müssen wir tun damit wir beide seinen Mädchennamen annehmen können?
Am 29.01.2013 schrieb RAin Wolf folgendes:
Vor Ihrer Heirat hätte Ihr Mann seinen Ehenamen ablegen und den Geburtsnamen wieder annehmen können, dann hätte er diesen bei der Eheschließung getragen und Sie hätten diesen zum gemeinsamen Ehenamen bestimmen können. Nachträglich dürfte die Änderung des Ehenamens nicht mehr möglich sein.
Am 30.01.2013 schrieb (anonym) folgendes:
Meine kleine Tochter wurde noch in der Ehe geboren. Dadurch trägt sie automatisch den Namen des Mannes, mit dem ich zum Zeitpunkt der Entbindung noch verheiratet, aber bereits getrennt war... er hat somit auch das halbe Sorgerecht für die Kleine. Die Scheidung ist nun vollzogen und ich würde gerne wieder meinen "Mädchennamen" anmehmen, was ja auch kein Problem darstellt. Aber was muss ich tun, dass auch die Kleine meinen "Mädchennamen" annehmen kann...???
Mein Ex-Mann wird mir dafür niemals seine Einverständnis oder Unterschrift geben...
Am 30.01.2013 schrieb RAin Wolf folgendes:
Eheliche Kinder tragen - auch wenn sie nach der Trennung geboren werden - stets den Ehenamen der Eltern als Geburtsnamen. Daran ändert eine nachfolgende Scheidung nichts, ebensowenig am gemeinsamen Sorgerecht der Eltern.
Am 30.01.2013 schrieb (anonym) folgendes:
Hallo und einen schönen guten Abend,

Ich bin seit einem Jahr geschieden und trage noch immer den Nachnamen meines Exmannes, da wir zusammen zwei Kinder haben.

Nun erwarte ich von meinem neuen Lebensgefährten ein Kind, und hierzu haben ich zwei Fragen.

Zum Ersten, können wir unseren Kind, den Nachnamen meines Lebensgefährten geben, obwohl wir nicht verheiratet sind oder erhält er automatisch meinen Nachnamen (Name meines Exmannes)?

Zum Anderen planen wir zu heiraten, dies wird aber erst nach der Geburt geschehen. Vor der Heirat würde ich meinen Mädchennamen wieder annehmen, da mein Lebensgefährte diesen dann bei der Hochzeit ebenfalls annehmen möchte. Wichtig für uns ist jetzt, wie verhält es sich dann mit unserem gemeinsamen Kind? Erhält es mit der Heirat ebenfalls den dann neuen Nachnamen also meinen Geburtsnamen oder muss es dann den Nachnamen meines Ex-Mannes tragen, weil er ihn bei der Geburt erhalten hat?

Ich hoffe ich konnte mich einigermaßen verständlich ausdrücken und Sie können mir hier ein wenig weiterhelfen.

Vielen Dank im Voraus
Katrin

Am 31.01.2013 schrieb RAin Wolf folgendes:
Wenn ich Sie richtig verstehe, soll das Endergebnis nach der Heirat sein, daß die ehelichen Kinder den Namen aus der 1. Ehe tragen (dies wird ohnehin der Fall sein) und Sie und das nichteheliche Kind und der Lebensgefährte Ihren Mädchennamen.
Hierzu würde es genügen, wenn Sie jetzt Ihren Mädchennamen wieder annehmen, das Kind würde diesen dann automatisch erhalten und bei Heirat können Sie diesen zum Ehenamen wählen.
Am 31.01.2013 schrieb (anonym) folgendes:
Vielen Dank für die schnelle und informative Antwort.

Da die Schwangerschaft leider nicht ohne Komplikationen abläuft, bin aktuell nicht in der Lage, die Namensänderung jetzt noch vorzunehmen. Somit wird unser Kind erst einmal meinen jetzigen Nachnamen erhalten.

Daher kam bei mir die Frage auf, ob unser Kind dann bei der Heirat meinen Mädchennamen mit annehmen kann, da ich es vorab nicht mehr schaffe vor der Geburt meinen Mädchennamen anzunehmen.

Noch einmal vielen Dank für ihr Bemühungen.

Viele Grüße
Katrin

Am 31.01.2013 schrieb RAin Wolf folgendes:
Sie müssten dann nach der Geburt ihren Mädchennamen wieder annehmen und disen bei der Heirat als Ehenamen wählen. Das durch nachträgliche Heirat ehelich gewordene Kind würde dann diesen Ehenamen als Geburtsnamen erhalten.
Am 01.02.2013 schrieb (anonym) folgendes:
Schönen Guten Abend,
wenn ich nach der Scheidung meinen Mädchennamen wieder annehme, muss ich dann bei einer eventuellen erneuten Eheschließung, das Scheidungsurteil wieder vorlegen ?

LG Sergia

Am 02.02.2013 schrieb (anonym) folgendes:
Guten Abend!

Ich würde mich über eine Rückmeldung bezüglich folgender Überlegung sehr freuen:

Geboren wurde ich mit dem Nachnamen meines Vates den meine Mutter durch die Heirat mit ihm angenommen hatte. Als meine Mutter aus der Ehe mit meinem Vater schied (Eine Tochter und ein Sohn), nahmen wir Kinder, wie auch meine Mutter, den Mädchenname meiner Mutter an. Einige Jahre später heiratete meine Mutter erneut und wir Kinder nahmen mit ihr den Namen ihres heutigen Mannes an. Mittlerweile bin ich Mitte 20 und habe das große Bedürfnis den Mädchennamen meiner Mutter wieder anzunehmen. Ist dies möglich und wenn ja unter welchen Umständen?

Herzlichen Dank vorab!

Am 03.02.2013 schrieb (anonym) folgendes:
Herzlichen Dank für die Antwort, nun weiß ich bescheid.

Viele Grüße
Katrin

Am 04.02.2013 schrieb RAin Wolf folgendes:
Eine Einbenennung kann idR nicht rückgängig gemacht werden.
Am 04.02.2013 schrieb RAin Wolf folgendes:
Die Vorlage des Scheidungsurteils dient dem Nachweis, daß die frühere Ehe nicht mehr besteht, nicht dem Namensnachweis, sie ist daher auch bei Wiederannahme des Geburtsnamens erforderlich.
Am 10.02.2013 schrieb (anonym) folgendes:
Guten Abend
Wahrscheinlich wurde meine Frage bereits schon mal bei Ihnen gestellt, und ich habs überlesen.
Ich war verh, seit 6 jahren geschieden und den namen meines Expartner behalten. Mein kleiner, 3 jahre, anderen vater, unehelich, hat auch den namen meines exmannes. Nun will ich gerne meinen Mädchennamen wieder annehmen. Kann den mein kleiner auch haben?
Vielen dank im vorraus
Am 11.02.2013 schrieb RAin Wolf folgendes:
Bei einem nichtehelichen Kind dürfte die Erstreckung der Namensänderung auch auf das Kind möglich sein.
Am 18.02.2013 schrieb (anonym) folgendes:
Ich werde in diesem Jahr geschieden. Aus der Ehe sind drei Kinder hervorgegangen. Die Kinder werden bei mir bleiben. Meine Frau ist aus dem gemeinsamen Haus augezogen. Kann ich als Ehemann darauf bestehen, dass meine Frau meinen Namen, den sie bei der Hochzeit angenommen hat ablegt?
Am 18.02.2013 schrieb RAin Wolf folgendes:
Nein, der Ehename ist auch der Name der Frau, daran ändern weder Trennung noch Scheidung etwas. Die Frau kann diesen nur freiwillig ablegen, sie muß dies aber nicht.
Meist ist es bei vorhandenen minderjährigen Kindern außerdem auch sinnvoll, wenn die Mutter so heißt wie die Kinder; es werden unnötiger Aufwand und Nachfragen vermieden.
Am 23.02.2013 schrieb (anonym) folgendes:
ich habe eine frage. ich habe 2 kinder welche wie ich (fiktive namen) maier hiessen. dann habe ich den vater der kinder geheiratet. jetzt heissen wir alle müller.

habe mich nun getrennt die scheidung steht im august an. Kinder sind dann 2 und 5 jahre.
ich möchte meinen mädchennamen wieder maier. und für die 2 kids will ich auch wieder maier-mein mädchenname und der kinder ihr geburtsname.
geht das ? besteht hier eine möglichkeit?
der vater will es natürlich nicht , aber ich da die kids das aufenthaltsbestimmungsrecht bei mir haben und mit mir leben.

Am 23.02.2013 schrieb (anonym) folgendes:
Guten Abend!
Folgender Fall bei uns:Es handelt sich um den Fall eines Scheidungshalbwaisen (Kind ist 3). Namensänderung gemeinsam beantragt-Vater und Mutter haben Antrag gemeinsam gestellt und auch unterschrieben-Standesbeamter soweit d'accord.Letzte Hürde nun noch eine finale und beglaubigte Unterschrift des Vaters...Der nun aber nicht mehr für die Namensänderung...Weil (laut Rechtsberatung):
1. Eine einmalige Zustimmung zur Namensänderung automatisch jede weiter Einbennenung bei Heirat meinerseits autorisiere?!
2. Der Anwalt vorschlug,das Kind mit 6 Jahren selber entscheiden zu lassen welcher Nachname...(und dann stimme er zu)
Fragen:
...ist das Zustimmungsalter bei Namensänderung in Scheidungshalbwaisenfällen nicht 14?Und bei Einbennenungen 6?
...und wird ein solcher Antrag überhaupt noch mal angenommen wenn einmal 'negativ' ausgegangen?
...und wenn ein erneuter Antrag mit 6 oder 14 Jahren-muss das Kind dann zu einem Psychologen?
Schade,da hat man einen wohlgesonnenen Standesbeamten und dann entscheidet eine Partei doch anders...
Ich freu mich über eine schnelle Antwort!Tausend Dank!
Am 25.02.2013 schrieb RAin Wolf folgendes:
Geschieden wird nur die Ehe der Eltern, ein Kind verliert aber keinen Elternteil und wird auch nicht zum (Halb)waisen.
Einer Einbenennung muß der Vater zustimmen, wenn ein gemeinsames Sorgerecht besteht oder das Kind seinen Namen trägt. Diese Regelung kann zur Folge haben, daß in manchen Fällen nur die 1. Einbenennung der Zustimmung bedarf, folgende aber nicht.
Die Zustimmung des Kindes ist ab 6 erforderlich, idR wird kein Gutachten benötigt.
Am 25.02.2013 schrieb RAin Wolf folgendes:
Durch die Heirat des Kindesvaters wird der Geburtsname der Kinder geändert, die Kinder behalten den dann geänderten Geburtsnamen auch bei Scheidung der Eltern.
Am 14.03.2013 schrieb (anonym) folgendes:
Besteht die Möglichkeit, dass das volljährige Kind aus erster Ehe bei Heirat der Mutter den Namen den zweiten Mannes annehmen kann.

Vielen Dank!

Am 14.03.2013 schrieb RAin Wolf folgendes:
Eine Einbenennung kann nur bei minderjährigen Kindern erfolgen.
Am 27.03.2013 schrieb (anonym) folgendes:
Hallo Frau Wolf,
ich habe folgendes Problem:
Mein erstes Kind (5) trägt mit mir den gleichen Namen wie mein geschiedener Ehemann und Kindsvater (Meier). Nun möchte ich in vier Wochen erneut heiraten und mächte, dass meine Tochter zumindest einen Doppelnamen bekommt (BAUER-MEIER) ist dies auch OHNE Zustimmung des leiblichen Vaters möglich bzw. besteht die Möglichkeit, dass meine Tochter mit 14 den Namen wieder auf eigenen Wunsch ändern kann (nur zu BAUER)?
Liebe Grüße
N. Meier
Am 27.03.2013 schrieb RAin Wolf folgendes:
Die Zustimmung des Vaters ist für die Einbenennung erforderlich. Eine spätere Namensänderung kann nur bei Vorliegen eines wichtigen Grundes erfolgen.
Am 05.04.2013 schrieb (anonym) folgendes:
Hallo,
ich hoffe, sie können mir bezüglich einer namensänderung behilflich sein.
ich bin getrennt lebend und die Scheidung wird noch in diesem jahr vollzogen (2013).
wir haben 1 eheliches Kind (6) und ich möchte wissen, ob das Kind meinen Geburtsnamen erhalten kann. mein nochehemann ist damit einverstanden.
wie wäre die weitere Vorgehensweise für mich?
für ihre antwort und mühe danke ich ihnen im voraus.
mit freundlichen grüßen
Natalia M.
Am 08.04.2013 schrieb RAin Wolf folgendes:
Das eheliche Kind behält auch im Scheidungsfall seinen Namen.
Am 08.04.2013 schrieb (anonym) folgendes:
Nach langem suchen im Internet und den verschiedensten Aussagen, wende ich mich jetzt auch an Sie.

Ich bin seit 8 Jahen geschieden, und habe das alleinigee Sorgerecht für meine Kinder 12 und 15 Jahe.

Ich habe direkt nach der Scheidung meinen Mädchennamen angenommen.

Seit der Scheidung besteht kein Kontakt zum Kindsvater, da dieser es ablehnt. Auch Bemühung der Kinder werden ignoriert.

Die Kinder haben jetzt geäußerten das sie am liebsten nicht mehr den Namen vom Papa haben möchte n. Jedes mal wenn sie ihren Namen hören oder in der Schule schreiben, werden sie daran erinnert wie der Papa sie ablehnt, und was er für ein Ar.... ist.
Häufig saßen die Kinder schon weinend bei mir.

Besteht für mich die Möglichkeit den Kindern diesen Wunsch zu erfüllen?

Ich danke schon mal für ihre Mühe!

Am 10.04.2013 schrieb (anonym) folgendes:
Meine Ex-Lebenspartnerin und Mutter(Müller) unseres Sohnes möchte nun nach unserer Trennung, eine Namenänderung unseres Sohnes( 2 Jahre),von Meier zu Müller. Wenn ich als Vater(Meier) nun zustimmen würde (zur Namensänderung o. Doppelnamen), hat dass Kind später noch die Möglichkeit zu meinem Namen zu wechseln(Meier).

Am 11.04.2013 schrieb RAin Wolf folgendes:
Ein eheliches Kind trägt den Ehenamen der Eltern. Namensänderungen sind nur ausnahmsweise aus wichtigem Grund möglich.
Am 12.04.2013 schrieb (anonym) folgendes:
hallo ich bin geschieden und lebe jetzt mit meinen neuen lebenspartner zusammen
wir haben eine gemeinsame tochter die den familiennamen meines exmannes trägt wir wollen jetzt ihren familiennamen ändern lassen in den namen meines lebenspartners(vater)ebenso lebt meine tochter aus der ehe bei uns.
ich möchte jetzt meinen mädchennamen wieder annehmen meine eheliche tochter würde auch gerne den namen übernehmen.
ist dies möglich?
Am 24.04.2013 schrieb (anonym) folgendes:
Ich bin seit 1995 geschieden und möchte nun gerne meinen Mädchenname wieder annehmen. Kann meine 22 jährige Tochter, die stets von ihrem Vater abgelehnt wurde und auch absolut keine Kontakt u keine Beziehung zu ihm hat, auch meinen Mädchennamen annehmen?
Am 24.04.2013 schrieb RAin Wolf folgendes:
Emotionale Ablehnung wird idR nicht als ausreichender Grund für eine Namensänderung angesehen.
Am 27.04.2013 schrieb (anonym) folgendes:
Hallo. Meine Tochter 8 Jahre ist eine geborene Heinz (Nachname leiblicher Vater), nach wieder Heirat nahm meine Tochter wie ich den Namen Müller an. Da ich mich von Herrn Müller scheiden lies, trägt meine Tochter nun leider den Nachnamen eines Mannes mit dem sie in keinerlei Hinsicht was zu tun hat!!!! Kann man da irgendwas machen das meine Tochter ihren Geburtstnamen Heinz wieder annehmen kann???? Vielen dank...... und liebe Grüsse!
Am 29.04.2013 schrieb RAin Wolf folgendes:
Eine Einbenennung kann idR nicht mehr rückgängig gemacht werden.
Am 06.05.2013 schrieb (anonym) folgendes:
Hallo...
Ich bin ein Unheliches Kind.
(Mein Vater erkannte die Vaterschaft an)
Ich trug den Nachnamen meiner Mutter . (Schmidt)
Nach meiner Hochzeit nahm ich den Namen meines Mannes an. (Müller)
Nun leben wir in Scheidung und ich möchte nach der Scheidung den Nachnamen meines Vaters annehmen.
(Meyer)
Ist dies möglich ?
(Namen abgeändert)
Am 06.05.2013 schrieb RAin Wolf folgendes:
Sie können nur Ihren Geburtsnamen wieder annehmen.
Am 07.05.2013 schrieb (anonym) folgendes:
Kann man bei der Scheidung auch den Vornamen mit ändern lassen. Ich heisse eigentlich Cornelia, würde daraus aber in dem Zuge gerne Nele draus machen, was ja eine Form von Cornelia ist. Mit meinem Vornamen habe ich leider sehr negative Erinnerungen, da im Zuge der Scheidung ein Rufmord begangen wurde durch Personen. Deshalb möchte ich gern den kompletten Namen ändern um neu anfangen zu können und damit nicht mehr in Verbindung gebracht zu werden. Geht das?
Am 08.05.2013 schrieb RAin Wolf folgendes:
Der Vorname hat mit der Scheidung nichts zu tun, aber generell sind die Bestimmungen zur Vornamensänderung etwas lockerer als bei der Änderung des Familiennamens.
Am 12.05.2013 schrieb (anonym) folgendes:
Wie ist es eigentlich. Der Sohn meiner Freundin trägt den Namen seines Erzeugers. Er ist aus der ehe entstanden. Der Junge wird jetzt 5 Jahre alt. Er kennt mich seit dem er 1,5 Jahre alt ist. Seinen Erzeuger kennt er gar nicht. Zahlt keinen Unterhalt usw. Jetzt willn meine Freundin den Namen ändern. Der Erzeuger hat beim ersten mal abgewehrt. Beim 2.mal fragen antwortete er gar nicht mehr.Muss er denn unbedingt seine einwilligung dazu geben? Er kümmert sich so und so nicht um den Jungen
Am 13.05.2013 schrieb RAin Wolf folgendes:
Der Name ist keine Belohnung für gute Erziehungsarbeit, sondern Ergebnis der elterlichen Entscheidung. Als eheliches Kind trägt er den von den Eltern gewählten Ehenamen.
Am 27.05.2013 schrieb (anonym) folgendes:
Ich lernte meinen Partner vor einigen Jahren kennen und wir waren längere Zeit verlobt, bis er vor kurzem an einer schweren Krankheit verstarb. Es war nicht mehr möglich, dass wir heiraten konnten. Dieses belastete ihn sehr, sein versprechen nicht einlösen zu können. Ebenso bin auch sehr betroffen und untröstlich, dass ich seinen Namen - wie es geplant war - nicht trage. Habe ich die Möglichkeit, diesen trotzdem nachträglich anzunehmen (als Doppelnamen vielleicht)?
Am 27.05.2013 schrieb RAin Wolf folgendes:
Nein, Verlobte können keinen gemeinsamen Namen führen.
Am 28.05.2013 schrieb (anonym) folgendes:
Guten Abend,
meine beiden Kinder wurden geboren und trugen beide bis zur Eheschließung meinen Mädchennamen.
Mein Sohn ist aus einer vorhergehender Beziehung und möchte gern den Nachnamen seines leiblichen Vaters annehmen.Ist das möglich? (gemeinsames Sorgerecht)
Nach der Scheidung möchten auch ich und meine Tochter unsere Geburtsnamen wieder annehmen.
Welche Voraussetzungen sind dafür notwendig?
Gesetzt dem Fall das mein Sohn nicht den Namen seines leiblichen Vaters annehmen darf, möchte er natürlich auch seinen Geburtsnamen wieder annehmen.
Ich danke Ihnen für Ihre kompetente Antwort.
freundlichst Dani Henatsch
Am 29.05.2013 schrieb RAin Wolf folgendes:
Eine Einbenennung von Kindern aus früheren Beziehungen kann grds nicht mehr rückgängig gemacht werden, diese behalten den Namen.
Am 14.06.2013 schrieb (anonym) folgendes:
Hallo, bei der Geburt meines Kindes hat meine Tochter 3 jahre lang mein Mädchennamen gehabt. Nach einer hochzeit wurde sie von meinen Mann adoptiert ...die ehe scheiterte je doch. Ist es vielleicht möglich das sie wieder mein Mädchennamen oder wenigstens Doppelnamen bekommt?
Am 14.06.2013 schrieb RAin Wolf folgendes:
Durch die Adoption ist das Kind ein gemeinsames eheliches geworden und behält daher auch im Scheidungsfall den Ehenamen der Eltern.
Am 20.06.2013 schrieb (anonym) folgendes:
Hallo,

ich hätte da eine Frage.

Meine Eltern waren nicht verheiratet und ich hatte daher den Mädchennamen meiner Mutter.

Ich habe keinen Kontakt zu meinem Vater da er im Ausland lebt und ich leider nicht weiß - wo.

Da ich jetzt auch kurz vor der Scheidung stehe, setze ich mich mit dem Thema auseinander den Namen meines Vaters anzunehmen.

Wäre das nach deutschem Recht möglich.

Am 20.06.2013 schrieb RAin Wolf folgendes:
Sie können nur Ihren vor der Ehe getragenen Namen wieder annehmen.
Am 25.06.2013 schrieb (anonym) folgendes:
Ich bin geschieden und habe einen 6 jährigen Sohn, der auch meinen Namen trägt. Seine Mutter möchte endlich ihren Geburtsnamen wieder annehmen. Sie hat noch einen weitern Sohn der auch ihren Geburtsnamen trägt. Wir haben gemeinsames Sorgerecht und ich weiß, dass es nicht möglich ist, dass mein Sohn den Geburtsnamen seiner Mutter bekommen kann (was sie aber möchte.

Was aber, wenn ich nächste Woche sterbe? Hat sie dann die Möglichkeit seinen Namen - (es gibt ja dann weder gemeinsames Sorgerecht, noch kann ich meine Zustimmung verweigern) - z.B. durch erneutes heiraten ändern? Wie könnte ich das verhindern?

Vielen Dank für Ihre Antwort.

Am 28.06.2013 schrieb RAin Wolf folgendes:
Das werden sie kaum verhindern können, da dann Ihre Zustimmung für eine Einbenennung nicht mehr erforderlich wäre.
Am 03.07.2013 schrieb (anonym) folgendes:
Hallo mein Erstes Kind, welches nicht von meinem Mann ist, hat den Namen meines Ehemannes angenommen nach der Heirat. Mein zweites Kind welches von ihm ist, hat auch erst den Namen seid der Heirat ein Jahr später.
Können beide Kinder mein Mädchennamen wieder annehmen?
Am 04.07.2013 schrieb RAin Wolf folgendes:
Die Einbenennung des 1. Kindes kann nicht rückgängig gemacht werden und auch beim 2. Kind bleibt der Ehename der Eltern der Geburtsname des Kindes.
Am 04.07.2013 schrieb (anonym) folgendes:
Ich bin noch verheiratet lebe in Scheidung die wohl bald durch ist . Ich bin auch seidt einem Jahr in einer neuen Beziehung und leben auch zusammen . Meine beiden Kinder stammen nicht von mein Ehemann tragen aber sein Nachnahme seidt unsere Hochzeit . Wenn ich noch mal heirate können die beiden denn Nachname von mein neuen Ehemann annehmen ? Ich habe das alleinige Sorgerecht .
Am 04.07.2013 schrieb (anonym) folgendes:
Hallo,
Als ich 7 Jahre alt war heiratete meine Mutter meinen Stiefvater.(Ich bin unehelich geboren) Mir wurde sein Nachname (obwohl ich ihn damals schon nicht wollte) aufgezwungen. Er hat mich nie adoptiert oder ähnliches, der Name wurde nur in der Geburtsurkunde geändert. Er war nur mit meiner Mutter verheiratet. Ich habe ihn auch nie als meinen Vater angesehen. Meine Mutter und er trennten sich vor 5 Jahren. Ich war damals 15 und hatte seit diesem Zeitpunkt kaum Kontakt zu meinem Stiefvater und wollte dies auch nicht, weil unser Verhältnis miserabel war, was auch schon vor der Trennung meiner Mutter von ihm war! Meiner Mutter zu Liebe habe ich meinen Nachnamen bisher behalten. Nun ist mein Stiefvater im November verstorben. Auch zu seiner Familie habe ich keinen Kontakt und wünsche es auch nicht!! Ich will aber meinen richtigen Namen zurück! Und ich möchte nicht, dass im Falle eines Falles meine Kinder mal diesen Namen tragen werden! Der Gedanke für den Rest meines Lebens diesen Namen zu tragen, ist grausam für mich.
Habe ich darauf eine Chance?
Am 05.07.2013 schrieb RAin Wolf folgendes:
Die Einbenennung kann nicht rückgängig gemacht werden, Sie könnten aber bei einer Heirat den Namen des Ehegatten zum gemeinsamen Ehenamen wählen.
Am 05.07.2013 schrieb RAin Wolf folgendes:
Eine zweite Einbenennung bei erneuter Heirat wäre grds. möglich.
Am 28.07.2013 schrieb (anonym) folgendes:
Ein Freund von mir wurde 2001 geschieden. Die damals 17-jährige Tochter lebte bei der Mutter.
Bei der Scheidung erhielt die Frau ca. 160.000 DM.
Ihrer Tochter hat sie aber immer erzählt, sie wäre leer ausgegangen. Und hat sie finanziell nie unterstützt. Weder während der Schule, der Ausbildung noch dem anschließendem Studium. Im Gegenteil, die Tochter musste noch "Wohngeld" zahlen. Der Vater hat sie unterstütz sie bis heute.
Nun hat sich in den letzten Tagen herausgestellt, dass die Mutter ihr komplettes Geld nach Indonesien usw. an irgendwelche Männer verschickt hat. Kredite wurden auch dafür aufgenommen. Und vor ein paar Monaten hat sie jemanden von Bali geheiratet.
Weder Vater noch Tochter möchten, dass sie weiterhin den angeheirateten Familiennamen trägt.
Gibt es da eine rechtliche Grundlage, sie zu zwingen diesen abzugeben?
Am 28.07.2013 schrieb RAin Wolf folgendes:
Nein, die geschiedene Ehefrau darf ihren Ehenamen zwar ablegen, muss es aber nicht.
Am 03.08.2013 schrieb (anonym) folgendes:
Meine Mutter heiratete als ich 5 war meinen Stiefvater. Mein richtiger lebt noch & es fand eine Einbennenung statt. Da ich aber geheiratet habe trage ich den namen meines mannes. Kann ich nach einer scheidung den einbenannten namen wider haben?
Mein Geburtsname wurde nämlich auch gelöscht den bekomme ich auch nicht wieder...
Am 04.08.2013 schrieb RAin Wolf folgendes:
Im Scheidungsfall können Sie den Ehenamen behalten oder aber den vor der Ehe geführten (durch die Einbenennung geänderten) Geburtsnamen wieder annehmen.
Am 05.08.2013 schrieb (anonym) folgendes:
hallo, ich hoffe auf eine schnelle antwort. 2005 habe ich ein kind bekommen, was meinen nachnamen erhielt (geburtsnamen). 2009 heiratete ich meinen damligen partner (nicht der vater des kindes), leider hielt die ehe nicht lange und 2010 wurden wir geschieden. nun bin ich erneut schwanger und wollte das ich zusammen mit meinem kind den geburtsnamen wieder annehmen. meine änderung verlief schnell und unkompliziert. die von meinem sohn leider nicht.
ist es überhaupt möglich das mein kind seinen geburtsnamen wieder annehmen kann? was muss ich tun? ich habe mit dem leiblichen vater geteiltes sorgerecht und er hat mir versichert, das er nichts dagegen hat.
Am 05.08.2013 schrieb RAin Wolf folgendes:
Die Einbenennung eines Kindes kann idR nicht rückgängig gemacht werden.
Am 08.08.2013 schrieb (anonym) folgendes:
Hallo,
ich habe eine ziemlich ähnliche Frage um das Thema Namensänderung. Geschieden bin ich nicht aber ich bin in einem Lebenspartnerschaft.

Wir sind verheiratet und ich habe den Nachnamen meines Partners angenommen und trage jetzt einen Doppelnamen. Ich möchte jetzt meinen Nachnamen ändern, in dem ich nur wieder meinen Geburtsnamen habe.

Bin übrigens ein Ausländer und ich besitze immer noch meine ursprungliche Staatsangehörigkeit.

Was soll ich tun?

Vielen Dank!

Am 09.08.2013 schrieb RAin Wolf folgendes:
Nach deutschem Recht kann ein in der Ehe/Lebenspartnerschaft gewählter gemeinsamer Name erst ab rechtskräftiger Beendigung der Ehe/Lebenspartnerschaft abgelegt werden.
Am 14.09.2013 schrieb (anonym) folgendes:
Hallo,

Meine Mutter hat mich mit Ihrem Mädchennamen zur Welt gebracht, war zu diesem Zeitpunkt auch in keiner festen Beziehung.

Mein leiblicher Vater hat immer noch seinen Mädchennamen, hat aber kein Sorgerecht für mich.

Ich habe nach der Heirat meiner Mutter den Namen des Ehepartners angenommen. Sie sind inzwischen wieder geschieden, ich habe den Namen allerdings behalten.

Nun meine Frage: Kann ich den Mädchennamen meiner Mutter oder meines Vater annehmen?
Und wenn ich meinen Nachnamen ändere, kann ich den angeheirateten Nachnamen aus der geschiedenen Ehe meiner Mutter wieder annehmen wenn ich ihn schon abgelegt habe?

Und zu guter Letzt: Wie oft kann ich meinen Nachnamen ändern?

Vielen Dank schon mal im Voraus!

Am 16.09.2013 schrieb RAin Wolf folgendes:
Eine Einbenennung auf den Stiefvaternamen kann idR nicht rückgängig gemacht werden.
Am 20.09.2013 schrieb ich folgendes:
Hallo,
habe eine etwas ausgefallene Frage:
Nach der Scheidung vor über 20 Jahren habe ich meinen Mädchennamen wieder angenommen. Ebenso wurde der Nachname der bei mir verbliebenen zwei Kinder in meinen Mädchennamen geändert. Mein "Stiefkind" wuchs nach der Scheidung beim vater auf und behielt dessen Namen.
Es kam in den löetzten jahren nun zu einem vollkommenen Bruch mit meinen eigenen Eltern und Geschwistern, sowie mit einem meiner Kinder.
Nun hat das andere meiner Kinder den Wunsch, den Nachnamen des Vaters wieder anzunehmen und auch mein dringender Wunsch ist es, den nachnamen meines Ex-ehemannes zu tragen, um eine auch nach außen hin deutliche Abgrenzung zu meiner Urfamilie und einem meiner Kinder zu bewirken. Zudem sind mein eines Kind und ich Meinem "Stiefkind", also dem Halbgeschwister meines einen Kindes sehr verbunden und verstehen uns mit meinem geschiedenen Ehemann ebenfalls sehr gut.
Ist es möglich, die nach der Scheidung gemachte Namensänderung rückgängig zu machen?
Am 23.09.2013 schrieb RAin Wolf folgendes:
Einen Ehenamen kann man in Zusammenhang mit einer Eheschließung annehmen; die emotionale Ablehnung der Herkunftsfamilie stellt idR keinen ausreichenden Grund für eine Namensänderung dar.
Am 26.09.2013 schrieb (anonym) folgendes:
Sehr geehrte RAin Wolf,
meine Frage wäre Folgende :
Bei meiner Eheschließung 2006 hat mein inzwischen von mir geschiedener Mann meinen Namen angenommen und seinen Geburtsnamen hinten angehängt.Nach unserer Scheidung hat er den Doppelnamen beibehalten.Er beabsichtigt jetzt wieder zu heiraten und möchte das seine neue Frau dann ebenfalls seinen Doppelnamen aus unserer Ehe trägt.Darf sie das ? Und wie verhält sich das bei evtl. Kindern aus dieser neuen Ehe ?
Vielen Dank schon mal im Vorraus für Ihre Antwort !
Am 27.09.2013 schrieb RAin Wolf folgendes:
Er kann nur seinen Ehenamen in der neuen Ehe wieder als Ehenamen mit der 2. Frau wählen, diese und die Kinder würden daher Ihren Namen tragen.
Am 04.10.2013 schrieb corinna folgendes:
Hallo ich bin jetzt seit 2008 geschieden meine 2 kinder und ich tragen den Namen meines ex manns ich würde gerne meinen Mädchen Namen wieder annehmen und die Kinder würden den gerne auch haben sie sind 7 und 8 ich hab das alleinige sorgerecht und der Vater will nichts von den Kindern wissen wie wäre das in meinem Fall ? LG corinna
Am 05.10.2013 schrieb RAin Wolf folgendes:
Sie können Ihren Namen ändern, die Kinder behalten unabhängig von der Ehescheidung ihren Namen.
Am 07.10.2013 schrieb Martin J. folgendes:
Ich habe in meinem Leben mittlerweile 3 Nachnamen geführt. Zu meiner Geburt "A" nach einem Monat heirateten meine Eltern und ich bekamm "B". Als meine Eltern sich leider scheiden ließen und meine Mutter neu heiratete, hat sie für mich einen neuen Namen "J" eintragen lassen. Von diesem Mann hat sich meine Mutter auch scheiden lassen. Nun habe ich das Problem, daß ich zur Zeit 10 Jahren bei meinem Vater lebe und meine Mutter, zu der ich nur wenig Kontakt hatte, mittlerweile gestorben ist. Nun möchte ich nächstes Jahr heiraten und meine Verlobte (27) und ich (28) wollten gerne gemeinsam den Namen meines leiblichen Vaters "B" führen. Geht das?
Am 08.10.2013 schrieb RAin Wolf folgendes:
Die Einbenennung auf J kann idR nicht rückgängig gemacht werden.
Am 10.10.2013 schrieb anonym folgendes:
Hallo,

ich möchte nach meiner Scheidung meinen Mädchennamen anenehmen. Ich möchte auch den Nmen meine Tochter ändern lassen. Zunächst ein paar Infos zur Situation. Ich habe das alleinige Sorgerecht.Es besteht kein Kontakt zum Kindsvater. Er hat mich und meine Familie während der Trennung mit einer Pistole angeschossen. Dabei wurde meine Mutter und ich(Kindsmutter) Schwer verletzt. Mein Vater erlag seinen Verletzungen an Ort. Der Kindsvater ist seitdem in U-Haft. Ich möchte nicht dass meine Tochter mit diesem Namen aufwachsen muss. Ich möchte Sie bis sie diese Sachen verstehen kann, weitestgehend davor beschützen. Gibt es irgendeine Möglichkeit Den Namen meiner Tochter zu ändern unter diesem Härtefall? Meine Tochter und ich sind deutsche Staaatsbürger leben aber in der Schweiz. Seit dieser Tat an einem geheimen Ort. An wen muss ich mich wenden?

Bearbeitet am 12.10.2013 von

Am 12.10.2013 schrieb RAin Wolf folgendes:
Wenden Sie sich am besten an die deutsche Botschaft bzw ein dt. Konsulat in der Schweiz, diese nehmen behördliche Funktionen für im Ausland lebende Bundesbürger wahr.
Ihren Namen habe ich aus dem Beitrag entfernt.
Am 23.10.2013 schrieb Christian folgendes:
Hallo,

meine Freundin ist gerade dabei sich zu scheiden.

Deshalb habe ich eine Frage bezüglich der Namensänderung.

Vor der Hochzeit trug meine Freundin noch Ihren Geburtsnamen (den Mädchennamen ihrer Mutter).

Als Sie (meine Freundin) schon volljährig war heirateten Ihre Eltern erst und nahmen den Namen des Vaters an.

Jahre später heiratete meine Freundin ihren noch aktuellen Ehemann und nahm seinen Namen an.

Jetzt möchte Sie nach der Scheidung ihren Namen ändern, aber möchte eigentlich den Namen des Vaters (nicht den Mädchennamen ihrer Mutter) annehmen.

Ist dies möglich? Sie selbst trug den Namen ja noch nie.

Weiterhin sind in der ersten Ehe 2 Kinder entstanden, welche den Namen des Vaters tragen.

Hierbei weiß ich schon, dass der Namenswechsel der Kinder nicht so einfach zu vollführen ist.

Welche Möglichkeiten zur Namensänderung hat meine Freundin, welche haben die Kinder!?

Ich wäre auch bereit die Kinder zu adoptieren.

Am 24.10.2013 schrieb RAin Wolf folgendes:
Die Kinder behalten ihren Namen, außer im Fall der Adoption. Die Freundin kann ihren bisher getragenen Mädchennamen wieder annehmen.
Am 06.11.2013 schrieb (anonym) folgendes:
Schönen guten Tag,
Ich habe folgende Frage: wenn ich nach der Scheidung einen Doppelnamen aus dem Jetzigen Familiennamen und meinem Mädchennamen wähle, damit die Verbundenheit mit meinem Kind weiterhin gegeben ist, welches ja den Namen meines bald Exmannes trägt, später komplett auf meinen Mädchennamen Kürzen möchte, geht das? Also nach Scheidung nicht mehr Müller sondern Schmitz-Müller und wenn mein Kind alt genug ist und sein eigenes Leben lebt wieder nur in Schmitz?
2. Frage: gibt es ab dem Alter von 14 Jahren oder älter die Möglichkeit für mein Kind, wenn es das will, meinen Mädchennamen als Nachnamen anzunehmen?
Vielen Dank für Ihre Hilfe!
LG Tamara
Am 11.11.2013 schrieb RAin Wolf folgendes:
Der Name ist nicht frei wählbar, nicht mit 14 und auch nicht als Erwachsener. Aufgrund der gesetzlichen Regelung trägt ein eheliches Kind den Ehenamen seiner Eltern.
Am 11.11.2013 schrieb (anonym) folgendes:
Hallo,

Habe eine Frage bezüglich meiner Scheidung die schon ein paar Jahre zurück liegt. Ich bekomme demnächst ein Kind von meinem jetztigen freund trage aber noch den Namen meines Ex- mannes und möchte nicht das mein Kind auch diesen Namen trägt da er nicht der Vater ist. Komme aus Kroatien und habe einen Österreicher geheiratet kann ich den Namen in Österrreich auf meinen Geburtsnamen ändern lassen?

Danke

Am 15.11.2013 schrieb RAin Wolf folgendes:
Das Namensrecht richtet sich idR nach der Rechtsordnung des Staates dem man angehört, wenden Sie sich also an Ihr Konsulat.
Am 21.11.2013 schrieb (anonym) folgendes:
Mein Ex-Mann will wieder heiraten. Er hat bei unserer Heirat meinen Namen angenommen. Kann seine "Bald-Frau" ebenfalls meinen Namen annehmen? Habe ich Möglichkeiten, dieses zu verhindern???
Am 21.11.2013 schrieb RAin Wolf folgendes:
Als Ehename darf auch der in einer vorherigen Ehe erworbene Ehename gewählt werden.
Am 22.11.2013 schrieb (anonym) folgendes:
Meine Eltern haben sich vor 2 Jahren scheiden lassen. Meine Mutter hat schon bei Schließung der ehe ihren Nachnamen behalten. Jetzt würde ich gerne den Nachnamen meiner Mutter annehmen. Ist das möglich ?
Am 25.11.2013 schrieb RAin Wolf folgendes:
Die Ehescheidung der Eltern oder ein besonderes Nähe- oder Distanzverhältnis zu einem Elternteil stellen idR keinen Grund für eine Namensänderung dar.
Am 16.01.2014 schrieb (anonym) folgendes:
Schönen guten Tag,

ich bin nun Anfang 20, also volljährig und würde gerne den Mädchennamen meiner Mutter annehmen.

Zum einen da ich seit Jahren sowohl scherzhaft/boshaft als auch ernsthaft gefragt werde, wie ich heiße, da man durch Austauschen eines Buchstabens meines Nachnamens ein Synonym für Fäkalie hat und zum anderen da mein Vater einen sehr schlechten Ruf hat (natürlich nicht in ganz Deutschland, aber in der Stadt, in der ich wohne, schon).

Vielen Dank im Voraus.

Am 17.01.2014 schrieb RAin Wolf folgendes:
Ein anstössiger Name kann Grund für eine Namensänderung sein, ein schlechter Ruf eines Verwandten eher nicht.
Am 21.01.2014 schrieb (anonym) folgendes:
Hallo,

ich kann mir denken, dass diese Frage oft kam..

Ich, 18 J., bin in der Ehe geboren und trage den Ehenamen. Meine Mutter hat bei der Heirat den Nachnamen meines Vaters angenommen.
Sie ist seit 10 Jahren von meinem Vater geschieden und seither besteht kein Kontakt mehr von uns zu meinem Vater.

Meine Mutter möchte ihren Mädchennamen annehmen, das geht ja. Naja und ich würde diesen Namen dann auch gerne annehmen, da ich keinerlei persönliche Verbindung zu meinem Vater habe.

Mir wurde gesagt, dass dies dann möglich sei, weil der "Familienverbund" ja stimmen muss..

Vielen Dank :)

Am 21.01.2014 schrieb RAin Wolf folgendes:
Eine Einbenennung kann idR nicht rückgängig gemacht werden.
Am 22.01.2014 schrieb (anonym) folgendes:
Hallo.
Ich habe einen Sohn in eine Ehe eingebracht. Nach der Scheidung möchten ich und mein Sohn nun wieder meinen Geburtsnamen annehmen. Für mich ist das problemlos möglich, allerdings scheinbar nicht für meinen Sohn? Weiß hier jemand einen Rat?
Danke und Gruß
Am 26.01.2014 schrieb Mr. Right folgendes:
Ich habe mal eine knifflige Frage.

Ich habe 2009 meine Ex-Frau geheiratet und Ihren Namen angenommen. Aus dieser Ehe bekamen wir meinen Sohn. Es besteht geteiltes Sorgerecht. Nun möchte ich den angenommenen Namen meiner Exfrau ändern lassen. Mein Name/ihr Name wird mit ß geschrieben und ich möchte den Namen mit doppel s ändern lassen.

1. Frage: Kann ich solch eine Namensänderung vollziehen? Gründe könnten die Verständigungen mit Auslandspartnern sein.

2. Frage: Wenn ich diese Namensänderung vollziehe, habe ich trotzdem die Möglichkeit, falls meine Exfrau neu Heiratet, dass mein Sohn den Namen behält oder verliere ich das Recht nach meiner Namensänderung?

Am 29.01.2014 schrieb RAin Wolf folgendes:
Eine Korrektur der Schreibweise würde auch von dem minderjährigen Kind übernommen, dh es würde weiterhin ein einheitlicher Name geführt und somit wäre weiterhin Ihre Zustimmung im Einbenennungsfall erforderlich.
Am 05.02.2014 schrieb (anonym) folgendes:
Aus meiner erste Ehe habe ich ein Kind. Der Vater des Kindes hat geteiltes Sorgerecht. Seit nun gut 2 Jahren besteht allerdings kein Kontakt mehr. Der Vater hat kein Interesse mehr an seinem Kind. Allerdings versucht er mir in jeder Hinsicht Steine in den Weg zu legen, ob es um Therapien oder andere Dinge geht. Ich brauche ja immerhin meist die Zustimmung. Diese ist aber immer erst eine riesengroße Diskussion. Mein Sohn will mittlerweile auch keinen Kontakt mehr zu seinem Vater und möchte den Namen seines Stiefpapas annehmen. Er wird bald 12 Jahre alt. Wir sind eine sehr große Familie, bei den engsten Familienmitgliedern kommen wir auf 14 Personen. Alle tragen den gleich Nachnamen. Ich habe nach der Hochzeit einen Doppelnamen angenommen, da ich meinen Sohn nicht allein mit seinem Namen stehen lassen wollte. Sein Wunsch ist nun aber sehr groß mit dem Nachnamen seines leiblichen Vaters abzuschließen (er war/ist in Therapie). Welche Möglichkeiten haben wir und welche Schritte müsste man in Angriff nehmen? Den leiblichen Vater brauchen wir nicht schriftlich anfragen, er wird definitif ablehnen.
Am 07.02.2014 schrieb RAin Wolf folgendes:
Die notwendige Zustimmung des Vaters zur Einbenennung kann nur in Ausnahmefällen durch das Familiengericht ersetzt werden, wenn dies zum Kindeswohl erforderlich ist.
Am 11.02.2014 schrieb Daniela folgendes:
kann ich nach der Scheidung meines zweiten Ehemannes, den Nachnamen meines 1. geschiedenen Ehemannes (der auch der Nachname meines einziges Kindes ist) wieder annehmen?
Am 11.02.2014 schrieb RAin Wolf folgendes:
Der vor der Ehe geführte Name kann wieder angenommen werden.
Am 24.02.2014 schrieb (anonym) folgendes:
Besteht eine Möglichkeit, der Frau nach Scheidung die Beibehaltung des durch die entstandenen Nachnamens des Ehemanns zu verbieten. In meinem Fall kommt es beruflich für den Ehemann zu Nachteilen, da die noch Ehefrau sich im Beratungsmarkt abträglich verhält. Durch ihr unprofessionelles Verhalten und der Gleichheit des Nachnamens entsteht ein schlechter Ruf und damit Nachteile für den Ehemann.
Am 24.02.2014 schrieb RAin Wolf folgendes:
Aufgrund der Ehe ist es auch ihr Name und mir ist kein Fall bekannt, in dem Gerichte einem solchen Begehren stattgegeben hätten.
Am 26.02.2014 schrieb (anonym) folgendes:
Ich war verheiratet und habe den Namen meines Ex-Mannes angenommen. Wir haben uns getrennt, aber erst 2 Jahre später die Scheidung beantragt. Hier kam es zu einem langwierigen Gerichtsprozess, da die Scheidung verknüpft wurde mit Sorgerechtsfragen bezüglich unserer gemeinsamen Tochter. Während dieser Zeit Führte ich bereits wieder eine Beziehung und wurde von meinem jetzigen Partner schwanger. Da ich noch verheiratet war, wurde mein Ex-Mann automatisch als Vater geführt und weigerte sich auch nach der Geburt meines Sohnes noch die Unterschrift für eine Vaterschaftsaberkennung zu geben. Infolgedessen führt der Sohn, den ich gemeinsam mit meinem Partner habe und auch ich noch den Familiennamen meines Ex-Mannes. Inzwischen sind wir geschieden und mein jetziger Partner ist als leiblicher Vater unseres Kindes anerkannt. Ich weiß, dass es für mich problemlos möglich wäre, meinen Mädchennamen wieder anzunehmen. Wie aber gestaltet sich die Situation bei meinem Sohn? Könnte er ebenfalls meinen Mädchennamen annehmen? Oder ist er gezwungen den Namen meines Ex-Mannes zu tragen, den er nicht kennt und zu dem er in keinem verwandtschaftlichem Verhältnis steht? Vielen Dank für die Antwort...
Am 26.02.2014 schrieb RAin Wolf folgendes:
Das nichteheliche Kind trägt den Namen der Mutter, wenn nicht die Eltern abweichend davon den Vaternamen wählen.
Am 07.03.2014 schrieb (anonym) folgendes:
habe nach der Scheidung meinen Mädchennamen angenommen. Bin kurz danach in den Westen gegangen. Es kam nicht zu einer Namensänderung.Mein Perso lief also weiter auf meinen Ehenamen.mitlerweile lebe ich noch unter meinem Ehenamen und durch den Antrag auf einen Reisepass mußte ich eine Eheurkunde anfordern in der Stand ich habe meinen Mädchennamen angenommen.Was kann ich tun um aus diesem Chaos rauszukommen.
Am 10.03.2014 schrieb RAin Wolf folgendes:
Nach der Namensänderung sind auch alle Papiere anzupassen, dh auch ein neuer Ausweis mit dem korrekten Namen.
Am 28.03.2014 schrieb evon folgendes:
Ich bin geschieden, trage aber noch den Ehenamen.Nun erwarte ich ein Kind aus ein ONS. Vor 5 Monaten habe ich mein jetzigen Partner kennengelernt und wir reden immer wieder über Heirat etc. Ich möchte gern das wir alle einheitlich den selben Namen tragen. Was muss ich tun ?
Am 31.03.2014 schrieb RAin Wolf folgendes:
Bei Heirat kann ggf auch das Kind durch Einbenennung den Stiefvaternamen annehmen, allerdings wäre eine Einbenennung bei Scheitern der Ehe idR nicht rückgängig zu machen.
Am 31.03.2014 schrieb (anonym) folgendes:
Also ich habe eine Tochter 7 Jahre alt. Sie ist ein eheliches Kind. Mein Ex Mann und Vater und somit sorgeberechtigter hatte damals meinem Mädchennamen angenommen.
Meine Tochter hat also meinem Nachnamen. Jetzt möchte ich heiraten, darf meine Tochter meinem neuen Nachnamem annehmen? Auch ohne Zustimmung des leiblichen Vaters da der jetzige Nachname zwar eine Verbindung zu meine Familie herstellt aber nicht zur Familie des Vaters. Doppelname geht nicht da mein Mädchenname schon aus 14 Buchstaben besteht.
Am 31.03.2014 schrieb RAin Wolf folgendes:
Die Zustimmung des mitsorgeberechtigten Vaters ist erforderlich.
Am 21.04.2014 schrieb Sonja folgendes:
Ich habe eine Tochter 9 Jahre. Ich heirate im Juli meinen Lebensgefährten der meine Tochter nunmehr seit 6 Jahren mit umsorgt und die Verantwortung übernimmt. Ihr leiblicher Vater hat die Vaterschaft erst nach einer Gerichtsverhandlung angenommen sie dann 2 mal gesehen das letzte mal als sie 6 Monate alt war . Ich habe das alleinige Sorgerecht. Da ich weiß das ihr leiblicher Vater nirgends zustimmt nur um mir zu schaden , ist meine Frage wie kann meine Tochter den gemeinsamen Ehenamen annehmen?
Am 28.04.2014 schrieb (anonym) folgendes:
Ich bin geschieden und führe einen Doppelnamen aus meinem Geburtsnamen und dem Ehenamen, mein Sohn trägt den Namen des Vaters. Er leidet darunter, dass in unserer Familie alle (meine Eltern, meine 3 Geschwister und deren Kinder sowie seine beiden Halbgeschwister)alle meinen Geburtsnamen tragen, nur er nicht. Nun weiß ich ja, dass eine Namensänderung schwierig ist. Könnte mein Sohn mit Zustimmung seines Vaters ebenfalls einen Doppelnamen (wie ich)führen, so dass er die Namen beider Eltern trägt? Vielen Dank.
Am 29.04.2014 schrieb RAin Wolf folgendes:
Kinder tragen den Ehenamen der Eltern, eine Doppelnamenlösung wurde vom Gesetzgeber verworfen.
Am 23.05.2014 schrieb Tanja folgendes:
Ich habe damals den Namen meines Mannes angenommen. Diesen trägt jetzt auch mein jüngster Sohn der aber nicht aus der Ehe stammt sondern einen anderen Vater hat. Wenn cih meinen Mädchennamen wieder annehme - kann mein Sohn diesen dann auch nehmen? Immerhin hat er mit meinem Ex Gatten ja rein gar nichts zu tun !
Am 26.05.2014 schrieb RAin Wolf folgendes:
Die Einbenennung eines Kindes in eine neue Ehe der Mutter kann idR nicht rückgängig gemacht werden.
Am 20.06.2014 schrieb (anonym) folgendes:
Ich habe gehört, dass man auch schon vor der Rechtssprechung der Scheidung den Mädchennamen wieder annehmen kann. Ist das richtig?
Meine Scheidung läuft, der Gerichtstermin wird vorraussichtlich im Januar sein, ich würde aber jetzt schon gerne meinen "alten" neuen Namen haben.
Am 21.06.2014 schrieb (anonym) folgendes:
Meine Schwester und ich (beide 25 Jahre) möchten nach der Trennung unserer Eltern den Mädchennamen unserer Mutter annehmen.
Wir führen keinerlei Beziehung zu unserem Erzeugen und haben als Kinder und junge Erwachsene lediglich seelischen Missbrauch von ihm erfahren.
Ist dies möglich? Und mit welchem finanziellen Aufwand ist zu rechnen?
Am 23.06.2014 schrieb RAin Wolf folgendes:
Sie können ab Rechtskraft der Scheidung Ihren Namen ändern.
Am 23.06.2014 schrieb RAin Wolf folgendes:
Emotinale Ablehnung wird idR nicht als ausreichender Grund füreine öffentlichrechtliche Namensänderung anerkannt.
Trackback von Jimmy Choo pumps am 26.06.2014

Bearbeitet am 30.06.2014 von

Am 30.06.2014 schrieb (anonym) folgendes:
Ich habe eine 4-jährige Tochter, die bei der Geburt meinen Mädchennamen trug, da wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht verheiratet waren. Bei der Hochzeit haben wir beide den Namen meines Mannes angenommen.
Jetzt wird die Ehe geschieden und ich möchte gerne meinen Mädchennamen wieder annehmen, aber nur, wenn das auch für meine Tochter möglich ist.
Vorausgesetzt, dass der Vater einverstanden ist: Gibt es einen rechtlichen "Vorteil" dadurch, dass sie ja schon mal so hieß?
Danke für die Hilfe!
Am 30.06.2014 schrieb RAin Wolf folgendes:
Durch die nachfolgende Heirat der Eltern wurde das Kind ehelich und trägt daher wie jedes andere eheliche Kind den Ehenamen der Eltern.
Sie selbst können nach der Scheidung Ihren Geburtsnamen wieder annehmen, das Kind behält den Namen.
Am 01.07.2014 schrieb Velofisch folgendes:
Vielen Dank für die ausführlichen Hinweise.
Ich denke man sollte sich eine "Einbenennung" wirklich dreimal überlegen und lieber die Kinder ihre bisherigen Namen weiter tragen lassen. Da die Einbenennung nicht rückgängig machbar ist (im Gegensatz zur Annahme eines Ehenamens als Ehepartner), drohen schwerwiegende Konsequenzen. Schliesslich ist es für die Kinder meistens deutlich angenehmer den Namen ihres echten Vaters als den Namen ihres Ex-Stiefvater weiter tragen zu müssen. Möglicherweise ist dies verfassungswidrig. Es kann aber einfach vermieden werden, in dem auf die "Einbenennung" verzichtet wird.
Am 26.07.2014 schrieb Markus folgendes:
Ich habe 3 Kinder aus erster Ehe. Bei der Scheidung waren die Kinder 10,11 und 12 Jahre alt. Wir haben gemeinsames Sorgerecht und ich habe besten Kontakt mit den 3 Buben. Als die Kinder 18 Jahre alt wurden, haben sie dem Wunsch der Mutter, die seit vielen Jahren an Depressionen leidet, entsprochen und einen Anrag auf Namensänderung auf den Mädchennamen der Mutter) gestellt, mit der Begründung dass die Mutter und die Kinder, die im gleichen Haus wohnen, nicht verschiedene Nachnamen führen könnten. Dem Antrag wurde entsprochen und die Nachnamen meiner Kinder wurden geändert. Bis heute habe ich nicht einmal eine Benachrichtung des Landratsamtes erhalten. Ist all dies überhaupt rechtlich möglich gewesen bzw. muss ich nicht wenigstens eine Benachrichtigung erhalten. Ich wohne ca. 100m entfernt.
Am 28.07.2014 schrieb RAin Wolf folgendes:
Wie Sie darlegen, waren die Kinder bereits volljährig bei der Namensänderung.
Am 12.08.2014 schrieb (anonym) folgendes:
Ich erwäge nunmehr 5 Jahre nach der Scheidung meinen Mädchennamen dem früheren Ehennamen anzufügen und einen Doppelnamen zu tragen. Kann mein, dieser Ehe entstammende, Sohn diesen Doppelnamen ebenfalls führen?

Mein Mädchenname ist sehr selten und derzeit ist mein Vater der letzte Namensträger in unserer Linie.

Am 12.08.2014 schrieb RAin Wolf folgendes:
Nein, wie im Artikel oben dargestellt, tragen die Kinder den Ehenamen der Eltern.
Am 10.10.2014 schrieb (anonym) folgendes:
Guten Tag,
Ich möchte, meine Ex-Frau darf mein Familienname nicht mehr benutzen. Als Grund: Weil sie mir zu nah wohnt, wegen gleichen Familienname viele Leute glauben, daß sie immer noch Meine Frau ist. Das ist für mich Störfaktor.
Darf ich beantragen, daß sie mein Familienname nicht mehr benutzen darf?
Mit freundlichem Gruß
Am 10.10.2014 schrieb RAin Wolf folgendes:
Ein Verbot der Führung des Ehenamens ist nicht möglich.
Am 19.10.2014 schrieb (anonym) folgendes:
Hallo, ich hätte auch mal eine frage. Ich möchte gerne meinen Mädchenname wieder annehmen. Da ich zur Zeit Schulden habe ist meine Frage nun: Muss ich jedem Gläubiger meine Namensänderung mitteilen? Vielen Dank im voraus für ihre Mühe. Helga
Am 20.10.2014 schrieb RAin Wolf folgendes:
Es wäre sinnvoll dies zu tun, da die Rechtsverfolgungskosten vom Gläubiger ebenfalls geltend gemacht werden können und der Schuldenstand sich erhöht.

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